DieRückgabe Nach 116 Jahren kehren eine Bibel und eine Peitsche aus Deutschland zurück nach Namibia. Ein Versuch der Annäherung, der zeigt: Abgeben heißt nicht verlieren 12–13 Ausgabe vom 9.3.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Aktivist zur Rückgabe der Herero-Schädel „Die Restitution ist erst der Anfang“ Aktivist Israel Kaunatjike war der Erste, der die Rückgabe der Herero-Gebeine gefordert hat. Dass das nun passiert, sei gut, sagt er. Interview von Elisabeth Kimmerle 29.8.2018
Rückgabe von Gebeinen aus Kolonialzeit Die Schuldfrage Vor über 100 Jahren wurden Gebeine der im Kolonialismus ermordeten Herero und Nama geraubt. Einige werden jetzt zurückgeführt. Von Elisabeth Kimmerle 28.8.2018
Streit um Rückgabe an Namibia Nur 11 von 11.000 Gebeinen Am Mittwoch gibt die Bundesregierung menschliche Überreste zurück – allerdings nur ein Bruchteil der noch in Berlin lagernden Knochen. Proteste sind angekündigt. Von Susanne Memarnia 29.8.2018
Rückgabe zweier Nama-Schädel Bremer Solidarität mit Namibia Kurz bevor eine offizielle Delegation Bremens nach Windhoek aufbricht, beschließt der Senat, zwei Nama-Schädel zurückzugeben. Von Benno Schirrmeister 31.5.2018
Hamburger Kolonialismus „Reparationen nötig“ Wie kann die Zivilgesellschaft dem kolonialen Vergessen begegnen? Das fragt ab Freitag ein Hamburger Kongress, zu dem auch Herero- und Nama-Aktivisten anreisen. Von Petra Schellen 5.4.2018
Im Kolonialismus geraubte Körperteile Wem gehört der Schädel? Gerhard Ziegenfuß hat einen Totenkopf aus Deutsch-Südwestafrika geerbt. Er will ihn zurückgeben. Aber das ist gar nicht so einfach. Von Elisabeth Kimmerle 4.2.2018
JenseitsvonAfrika Ein Deutscher erbt von seinem Großonkel einen Schädel aus Namibia. Dort verübten Kolonialtruppen einen Genozid an Herero und Nama. Der Mann will den Schädel zurückgeben, doch einfach ist das nicht. Wie geht man mit diesem Erbe um? 20–22 Ausgabe vom 3.2.2018, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Klage der Herero gegen Deutschland Sühne für einen Völkermord Vor einem Jahr reichten Herero und Nama vor einem New Yorker Zivilgericht Klage gegen die Bundesrepublik ein. Das sind die Hintergründe. Von Dominic Johnson 25.1.2018
Klage der Herero gegen Deutschland Völkermord? Nicht zuständig Vor einem Jahr haben die Nachfahren der Opfer des Genozids Klage in New York eingereicht. Die Bundesregierung ignoriert sie. Von jürgen Zimmerer 24.1.2018
Späte Sühne „Wo ist die Gerechtigkeit?“ Der Aktivist Israel Kaunatjike spricht im Interview über die schleppende Anerkennung des Völkermordes an den Herero durch die deutsche Kolonialmacht. Interview von Lena Kaiser 9.4.2017
Kolonialismus Nachfahren der Opfer des deutschen Völkermordes an den Herero klagen in New York gegen die Bundesrepublik – in die Diskussion um Reparationszahlungen kommt Bewegung. Doch die Schatten des Kolonialismus sind lang, zu viele haben davon profitiert ▶ Schwerpunkt SEITE 43–45 Payback-Time Von Benno Schirrmeister und Lena Kaiser Ausgabe vom 8.4.2017, Seite 53, Nord Download (PDF)
Debatte Völkermord an den Armeniern Wer A sagt, muss auch N sagen Kommentar von jürgen Zimmerer Der Armenien-Resolution muss eine Namibia-Resolution folgen. Denn auch in der deutschen Kolonialgeschichte gab es einen Genozid. 2.6.2016
Erbe des Kolonialismus in Bremen Saubere „Stadt der Kolonien“ Die Stadt Bremen will ihr koloniales Erbe aufarbeiten. Die Umbenennung von nach Kolonialherren benannten Straßen ist aber noch kein Thema. Von Jan Zier 15.12.2015
Ein neuer Job für Ruprecht Polenz Reisemuffel und Brückenbauer Die Aufarbeitung der deutschen Kolonialverbrechen in Namibia verläuft schleppend. Ein Außenpolitik-Veteran übernimmt nun die Verhandlungen. Von Tobias Schulze 5.11.2015
Es wird zumindest diskutiert KOLONIALES ERBE Von SVENJA BEDNARCZYK Ausgabe vom 8.3.2014, Seite 42, DAS BLEIBT Download (PDF)
Post-koloniale Identitäten Lügenfritz soll bleiben Namensstreit in Namibia: Die Stadt Lüderitz, nach einem betrügerischen Bremer Kaufmann benannt, heißt jetzt Namiǂnûs. Doch die Ex-Lüderitzer wehren sich dagegen ähnlich vehement wie die Anwohner hiesiger Kolonialistenstraßen. Von Henning Bleyl 20.8.2013
Reise in ein umkämpftes Terrain KOLONIALGESCHICHTE Eine Delegation aus Namibia weilt dieser Tage in Berlin, um die Gebeine ihrer Vorfahren heimzuholen. Nicht viel erinnert an den deutschen Vernichtungskrieg gegen die Herero und Nama Von JOACHIM ZELLER Ausgabe vom 30.9.2011, Seite 28, Kultur Download (PDF)
Deutsche Kolonialgeschichte Der verleugnete Völkermord Eine namibische Delegation will Gebeine Ermordeter aus dem Kolonialkrieg abholen. Deutsche Politiker ignorieren den Besuch. "Wir sind auch Menschen", sagt ein Herero enttäuscht. Von Elena Beis 29.9.2011
Kommentar Rückgabe von Herero-Gebeinen Keine Anerkennung Kommentar von Dominic Johnson Die deutschen Streitkräfte begingen in Namibia einen Völkermord, das ist eine historische Tatsache. Nur die offiziellen Stellen wollen das nicht akzeptieren. 29.9.2011