Ex-Polizeipräsident über Shoah-Gedenken „Man muss auch das Herz erreichen“ Der Hamburger Ex-Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch initiiert seit 20 Jahren Fahrten für Polizeischüler zu polnischen KZ-Gedenkstätten. Interview von Petra Schellen 5.3.2020
Gedenken in der Rosenstraße Die Gegenwart der Vergangenheit In der Rosenstraße protestierten Frauen 1943 erfolgreich gegen die Deportation ihrer jüdischen Ehemänner. Beim aktuellen Gedenken geht es auch um heute. Von Eliane Morand 28.2.2020
Anerkennung für NS-Opfergruppen Ein Hauch von Aber Kommentar von Kevin Čulina Wer von den Nazis als „Asozialer“ und „Berufsverbrecher“ in KZs gequält wurde, soll als Opfer anerkannt werden. 13.2.2020
Neuerscheinung zur Holocaust-Forschung Idylle neben dem Massenmord Mit dem Nachlass des stellvertretenden Kommandanten Johann Niemann fanden sich erstmals Fotos aus dem NS-Vernichtungslager Sobibor. Von Klaus Hillenbrand 2.2.2020
Was tun mit linkem Shoah-Relativierer? Der meint das ernst Kommentar von Alexander Diehl Ein 18-jähriger Hamburger Linken-Parlamentskandidat twittert von den Nazis als „größten Klimasünder*innen“. Nur ein Ausrutscher? 29.1.2020
Holocaust-Gedenken Es braucht mehr als Floskeln Kommentar von Gabriele Lesser Das Versprechen „Nie wieder“ ist 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz brüchig geworden. Menschenrechte sind auch in Europa bedroht. 28.1.2020
Gedenken in Auschwitz Versöhnliche Töne In Polen wird an den 75. Jahrestag der Befreiung des früheren Konzentrations- und Vernichtungslagers durch die Rote Armee erinnert. Von Gabriele Lesser 27.1.2020
75 Jahre Auschwitz Tötung nach Strichliste Am Holocaust-Gedenktag wird in Berlin auch der Euthanasie-Opfer gedacht. Der Bundesbeauftragte warnt vor aktueller Behindertenfeindlichkeit. Von Franziska Schindler 27.1.2020
Porträt über Kinderbuchautorin Verse als Seelenfutter Bat Sheva Dagan hat Auschwitz überlebt. Sie schreibt Kinderbücher über den Holocaust. Happy Ends sollen den Glauben an die Menschheit bewahren. Von Judith Poppe 27.1.2020
Israelischer Soziologe über Gedenken „Was heißt denn versöhnlich sein?“ Der israelische Soziologe Natan Sznaider sieht Berlin nicht nur als Ort der Geschichte und Erinnerung nicht als etwas, das Menschen besser macht. Interview von Jan Feddersen 25.1.2020
Der Hausbesuch An Land und auf See Die Nazis sind schuld, dass Walter Kaufmann ans andere Ende der Welt verschifft wurde. Dort wurde er Seefahrer, Hochzeitsfotograf und Kriegsreporter. Von Luciana Ferrando 27.1.2020
Erinnerungen an den Holocaust Was hat Ihr Opa im Krieg gemacht? In der Öffentlichkeit ist der Holocaust präsent. Aber wenn unser Autor mit Deutschen am Tisch sitzt, wird das Thema oft ausgeklammert. Von Lior Soroka 27.1.2020
75 Jahre Auschwitz-Befreiung Die letzten ZeugInnen Anna Szałaśna, Marian Majerowicz und Bogdan Chrześciański waren als Kinder im Todeslager Auschwitz. Dort haben sie unvorstellbares Grauen erlebt. Von Gabriele Lesser 26.1.2020
Instrumentalisiertes Auschwitz-Gedenken Bizarre Interpretationen Kommentar von Klaus Hillenbrand 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz werden die Opfer zur Manövriermasse. So wird das Gedenken zur Staffage. 23.1.2020
Polen fehlt bei Gedenken in Israel Duda, der „große Abwesende“ Ungewöhnlich einig kritisiert Polen die politische Instrumentalisierung des Holocaust-Gedenkens. Auf viel Solidarität kann das Land nicht hoffen. Von Gabriele Lesser 23.1.2020
75 Jahre Auschwitz-Befreiung Ein Lebensabend in Würde Kommentar von Susanne Knaul Viele der Holocaust-Überlebenden in Israel wissen nicht, dass ihnen finanzielle Unterstützung aus Deutschland zusteht. Das muss sich ändern. 23.1.2020
Fotoausstellung von KZ-Überlebenden Triumph des Lebens 75 Jahre nach der Auschwitz-Befreiung: Die Zeche Zollverein in Essen zeigt die Ausstellung „Survivors. Faces of Life after the Holocaust“. Von Max Florian Kühlem 23.1.2020
Ausstellung im Haus der Wannsee-Konferenz Täter blieben unbehelligt Eine neue Dauerausstellung im Haus der Wannsee-Konferenz dokumentiert unter anderem die mangelnde Strafverfolgung der Täter. Von Klaus Hillenbrand 20.1.2020
NS-Täterin auf der Wannseekonferenz Eichmanns Sekretärin 15 Männer besprachen auf der Wannsee-Konferenz 1942 die „Endlösung“. Jetzt gerät eine Frau in den Fokus: die Stenografin Ingeburg Werlemann. Von Marcus Gryglewski 17.1.2020
Gerechter unter den Völkern „Einer der schönsten Tage“ Josef Königsberg musste 95 Jahre alt werden, um die Ehrung seines Retters Helmut Kleinicke zu erleben. Yad Vashem zeichnet den Mann jetzt aus. Von Klaus Hillenbrand 15.1.2020