piwik no script img

Armenien und AserbaidschanFriedensabkommen im Südkaukasus

Armenien und Aserbaidschan haben sich auf ein Friedensabkommen geeinigt. Zuletzt war 2023 Krieg zwischen den beiden Ex-Sowjetrepubliken ausgebrochen.

afp Im jahrzehntelangen Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan haben sich die beiden Ex-Sowjetrepubliken auf ein Friedensabkommen geeinigt. „Der Verhandlungsprozess über den Text des Friedensabkommens mit Armenien ist abgeschlossen“, sagte der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramow am Donnerstag vor Reportern. Vom armenischen Außenministerium hieß es, das Abkommen sei „zur Unterzeichnung bereit“.

Angaben beider Seiten zufolge akzeptierte Armenien die Vorschläge Aserbaidschans zu zwei Punkten des Friedensabkommens, für die bislang noch kein Kompromiss gefunden worden war.

Armenien und Aserbaidschan führten in den vergangenen Jahrzehnten zwei Kriege gegeneinander über die Kontrolle der Region Bergkarabach.

2023 brachte Aserbaidschan in einer großangelegten Militäroffensive die mehrheitlich von ethnischen Armeniern bewohnte Region Bergkarabach unter seine Kontrolle. Die seit Jahrzehnten umstrittene Region gehört völkerrechtlich zu Aserbaidschan. Der Militäreinsatz löste die Flucht der mehr als 100.000 armenischen Bewohner nach Armenien aus.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

1 Kommentar

 / 
  • baumbaum

    Aber was steht denn nun drin in dem Abkommen?