Nach der Knesset-Wahl in Israel Schon wieder die Quadratur des Kreises Kommentar von Judith Poppe Können sich jüdische und arabische Parteien für eine Koalition die Hand reichen? Die Geschichte zeigt: Es geht. Ob das heute noch gilt, ist fraglich. 29.10.2026
Nach der Knesset-Wahl Das dritte Israel Das Patt in der israelischen Parlamentswahl ist Ausdruck einer tiefen Spaltung. Doch es gäbe noch Allianzen, die Hoffnung machen. Von Tamar Ziff 28.10.2026
Sitzenbleiber Benjamin Netanjahu (77) scheint nach der Wahl in Israel keine rechte Mehrheit mehr zu haben, kann aber vorerst weiterregieren – weil sich die Opposition bisher nicht zusammenschließt. Statt Wandel droht noch mehr Krieg 3 Ausgabe vom 29.10.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Parlamentswahl in Israel Angezählt, aber nicht abgewählt Netanjahus Lager liegt bei den israelischen Parlamentswahlen derzeit vorn, für eine Mehrheit reicht es wohl nicht. Und jetzt? Von Lisa Schneider 28.10.2026
Knesset-Wahl in Israel Es bleibt kompliziert Kommentar von Lisa Schneider Premier Benjamin Netanjahu hat die meisten Stimmen geholt, aber keine Mehrheit. Ein neuer Irankrieg dürfte die Regierungsbildung begleiten. 28.10.2026
Historikerin über Antisemitismus „Was ist am Antizionismus so koscher?“ Unter einer dünnen Schicht kommt für sie der alte Judenhass zum Vorschein: Die Historikerin Dina Porat über Antisemitismus von rechts und von links. Interview von Klaus Hillenbrand 25.10.2026
Nahostexperte über Wahlen in Israel „Die arabische Bevölkerung könnte Netanjahu verhindern“ Am 27. Oktober wählt Israel sein neues Parlament. Das Land ist gespalten, die Bevölkerung heterogen. Wer für wen abstimmt, erklärt Nahostexperte Peter Lintl. Interview von Serena Bilanceri 23.10.2026
Deutsche Reaktionen auf Ben-Gvir Die taktische Empörung der chronisch Unterempörten Kommentar von Pauline Jäckels Über die Aussagen des israelischen Ministers sind deutsche Politiker plötzlich entrüstet. Israels permanente Gewalt interessiert sie dagegen kaum. Dahinter steckt eine Logik. 18.8.2026
Hetzewelle in Israel Rechtsextreme Minister wollen „ganz Gaza“ einnehmen. Ben-Gvir plädiert für tägliche Tötung von Palästinensern, die es nicht verdient hätten zu leben. Einige seien „nicht einmal Menschen“. Sogar CDU-Politiker fordern entsetzt Sanktionen2 Ausgabe vom 19.8.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Entsetzen über Äußerung Israelischer Minister für tägliche Tötung von Palästinensern Erneut schockiert Israels rechtsradikaler Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir die internationale Öffentlichkeit. Auch aus Deutschland gibt es harte Kritik. Von Serena Bilanceri 18.8.2026
Demografischer Wandel in Israel Exodus Israels Gründerväter träumten von einem sicheren, demokratischen, säkularen Ort für Juden aus aller Welt. Heute wandern mehr JüdInnen aus als ein. Warum? Von Felix Wellisch 10.8.2026
Israelischer Autor über deutsche Medien „Mit Reportern zu Israel zu arbeiten war frustrierend“ Der Analyst Alon Sahar hat ein rechtes israelfreundliches Netzwerk untersucht. Auch deutsche Zeitungen verbreiten dessen Erzählungen ungefiltert. Interview von Leon Holly 9.8.2026
Israelischer Oppositionsführer Er will es mit Bibi aufnehmen Gadi Eisenkot war Armeechef, jetzt ist er zum Hoffnungsträger vieler Netanjahu-Gegner geworden. Doch wenn es um Bekenntnisse geht, bleibt er sehr vage. Von Judith Poppe 1.8.2026
Ultraorthodoxe in Israel Thora statt Wehrdienst Die israelische Regierung befreit Ultraorthodoxe, die nicht zur Armee gehen, vor Strafverfolgung. Das Oberste Gericht könnte einen Riegel vorschieben. Von Judith Poppe 15.7.2026
Entscheidung von Verwaltungsgericht Jüdische Stimme ist nicht mehr extremistisch Der Verein „Jüdische Stimme“ stellt das Existenzrecht Israels relativ offen in Frage. Extremistisch ist er damit dennoch nicht, urteilte nun ein Gericht. Von Christian Rath 27.4.2026
Zwischen Syrien und Israel Die letzten Juden von Damaskus Früher lebten Zehntausende Jüdinnen und Juden in Syrien, heute sollen es nur noch sechs sein. Wie geht es ihnen unter der neuen Regierung? Von Serena Bilanceri 14.4.2026
Zentralrat der Juden und Iran Eine anmaßende Unterstellung Gastkommentar von Jonas Schnabel Darf sich der Präsident des Zentralrats der Juden über den Angriff auf Iran positiv äußern? Eine Replik auf einen taz-Kommentar. 8.3.2026
Zentralrat bejubelt Irankrieg Einfach mal die Klappe halten Kommentar von Susanne Knaul Der Zentralrat der Juden bejubelt den amerikanisch-israelischen Krieg gegen Iran. Seine Stellungnahme hätte er dem israelischen Botschafter überlassen sollen. 4.3.2026
„Jüdische Stimme“ verklagt Göttingen Kein Raum für israelkritischen Juden Die Stadt Göttingen zog die Zusage für einen Vortrag des Politologen Shir Hever zurück. Nun klagen die Veranstalter: die Stadt soll das Honorar zahlen. Von Reimar Paul 1.3.2026
Zusammenleben in Israel Wo Frieden möglich scheint Im israelischen „Friedensdorf“ leben Juden und Palästinenser nah zusammen. In Tel Aviv kämpfen Aktivisten gegen Hass und Misstrauen. Kann ein Miteinander doch gelingen? Von Felix Wellisch 18.2.2026