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9-Euro-Ticket in BerlinDer Andrang ist groß

Die BVG meldet am ersten Tag 35.000 verkaufte 9-Euro-Tickets – dabei gilt der Fahrschein erst ab 1. Juni und ist unbegrenzt verfügbar.

dpa | Das Interesse am 9-Euro-Ticket in Berlin ist nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wie erwartet hoch. „Wir haben den Verkauf über alle bei uns vorgesehen Vertriebswege am Freitag direkt nach dem Beschluss im Bundesrat gestartet – Apps, Ticketautomaten sowie Kundenzentren und Verkaufsstellen“, sagte BVG-Sprecher Jannes Schwentu am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Bis Mitternacht haben bereits fast 35.000 Menschen bei der BVG ein 9-Euro-Ticket gekauft.“ Fast drei Viertel hätten dafür die BVG-Apps genutzt.

Der Verkaufsstart war ursprünglich für Samstag geplant, die BVG hatte ihn dann aber nach der Bundesratsentscheidung vorgezogen. Die 35.000 Tickets am Freitag seien innerhalb von nur zwölf Stunden gekauft worden. Zahlen für Samstag nannten die Verkehrsbetriebe noch nicht. Die S-Bahn machte dazu ebenfalls keine Angaben.

Schwentu zufolge rechnet die BVG aber auch für das Wochenende und die darauffolgenden Tage und Wochen mit einer hohen Nachfrage. Gültig ist das Ticket ab 1. Juni. Nach Angaben der BVG sind bereits auch Tickets für Juli und August gekauft worden. „Am häufigsten wurde bisher aber wie zu erwarten das 9-Euro-Ticket für Juni gekauft.“

Die BVG wies zum Verkaufsstart noch einmal darauf hin, dass Abokunden kein extra 9-Euro-Ticket brauchen. Allein bei der BVG betreffe das rund 870.000 Fahrgäste. Bei ihnen gelte das Abo während der kommenden drei Monate außerhalb des eigenen Tarifbereichs automatisch zusätzlich deutschlandweit als 9-Euro-Ticket. „Die Kundinnen und Kunden müssen nichts unternehmen und bekommen den Differenzbetrag erstattet, beziehungsweise es wird weniger Geld abgebucht.“

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1 Kommentar

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  • Nach meiner bescheidenen Meinung nach reine Stimmviehfütterung.

    Die Busse und Züge zu den Stoßzeiten werden ebenso voll sein wie immer -denn voll ist voll und mehr passen halt nicht rein.

    Aber jetzt werden die Züge zu "Freizeitzeiten" wenigstens auch mal voll. Allerdings nur, weil die Leute zum Vergnügen rumkutschen.



    Und so wird unterm Strich mehr ausgegeben (und auch an Energie mehr verbraucht) als ohne dieses Feigenblatt.