+++ Corona News vom Dienstag +++: Olympische Spiele werden verschoben

Japans Ministerpräsident Abe und IOC-Präsident Bach verschieben Olympia um ein Jahr. Bayern verdoppelt sein Corona-Hilfspaket auf 20 Milliarden Euro.

Cupcakes mit Atemschutzmasken

Schmackhafte Vorsichtsmaßnahmen: Cupcakes mit Atemschutzmasken in Bangkok, Thailand Foto: Sakchai Lalit/dpa

15.00 Uhr: Die FDP-Fraktionsführung will ihrer Fraktion vorschlagen, am Mittwoch für die Aussetzung der Schuldenbremse zu stimmen. Begründung dafür sei die außergewöhnlichen Situation durch die Coronaviruskrise. Die Koalition werde für die nötige Mehrheit wegen etlicher Corona-Infektionen und häuslicher Quarantäne von Abgeordneten wohl auf die Unterstützung der Opposition angewiesen sein.

14.56 Uhr: Die griechische Wirtschaft werde dieses Jahr wegen der Coronakrise in eine Rezession rutschen, sagt Finanzminister Christos Staikouras. Die Rezession werde aber zeitlich begrenzt sein.

14.50 Uhr: Die Mehrheitsführerin im US-Repräsentantenhaus, die Demokratin Nancy Pelosi, äußert sich laut dem Sender CNBC zuversichtlich, dass sich der Kongress in den nächsten Stunden auf ein Konjunkturpaket zur Eindämmung der Coronakrise einigen wird.

14.10 Uhr: „Der Schutzschirm für Hessen ist gespannt. Er umfasst Hilfen von mindestens 8,5 Milliarden Euro für unser Land“, sagt der hessische Finanzminister Thomas Schäfer, CDU.

13.16 Uhr: Die Olympischen Spiele werden um ein Jahr verschoben. Darauf habe er sich mit IOC-Präsident Thomas Bach verständigt, sagt Japans Ministerpräsident Shinzo Abe. Die Spiele sollten nun spätestens im Sommer 2021 stattfinden.

13.05 Uhr: Bayern erhöht im Landeshaushalt sein Hilfspaket zur Bewältigung der Coronakrise von bisher 10 auf jetzt 20 Milliarden Euro. Damit sollten Bürgschaften, Soforthilfen und besonders die aktuellen Steuerstundungen bewältigt werden, sagt Ministerpräsident Markus Söder von der CSU.

13.01 Uhr: In Italien schließen demnächst die ersten Tankstellen. Zur Begründung geben die Verbände an, es sei unmöglich geworden, den Betrieb aufrechtzuhalten, ohne die Gesundheit zu gefährden.

12.56 Uhr: Das Land Baden-Württemberg legt ein Programm zur „Soforthilfe Corona“ für Selbstständige und kleine Unternehmen mit maximal 50 Beschäftigten auf. „Die Corona-Pandemie trifft unsere heimische Wirtschaft mit voller Wucht“, erklärt Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen. Ab Mittwoch könnten Betroffene Anträge stellen und schnell einen Zuschuss von bis zu 30.000 Euro erhalten. Insgesamt stünden rund 5 Milliarden Euro für Wirtschaftshilfen bereit, davon 4 Milliarden für die Soforthilfen. Geplant sei auch ein Fonds zur Beteiligung an Unternehmen.

12.55 Uhr: Finanzminister Olaf Scholz, SPD, lässt die Möglichkeit prüfen, Gehaltszulagen der Arbeitgeber an ihre Beschäftigten für den Einsatz in der Viruskrise von der Steuer freizustellen. Es gehe um „kleine zusätzliche Beträge“, sagt Scholz bei Bild-TV. Bis zu einem bestimmten Rahmen sei das über eine Regelung der Finanzämter voraussichtlich möglich. Dies werde dann für alle Beschäftigten gelten, nicht nur für einen bestimmten Personenkreis.

12.35 Uhr: Hessen kündigt ein eigenes Hilfsprogramm für Kleingewerbetreibende und Selbstständige an. Das Land wolle die Leistungen des Bundes so aufstocken, dass für die Gruppe mit bis zu fünf Arbeitnehmern 10.000 Euro und für die Gruppe mit bis zu zehn Arbeitnehmern 20.000 Euro Einmalzahlungen als Soforthilfe gewährt werden, sagt Ministerpräsident Volker Bouffier.

12.30 Uhr: Die Zahl der in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein positiv getesteten Menschen ist auf 8.836 gestiegen. Am Vortag waren es noch 8.060, 86 Menschen seien bisher am neuen Coronavirus gestorben.

12.26 Uhr: In Spanien sind nach Behördenangaben inzwischen 5.400 Mitarbeiter im Gesundheitswesen positiv auf das Coronavirus getestet worden, 14 Prozent aller Fälle im Land.

12.27 Uhr: Der Bundestag wird am Mittwoch nach Angaben von Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt den Epidemiefall ausrufen. „Das wird er morgen sicher auch mit großer Mehrheit tun“, sagt sie mit Hinweis auf eine fraktionsübergreifende Einigung auf eine Reform des Infektionsschutzgesetzes. Am Freitag muss der Bundesrat zustimmen. „Diese Regelung ist begrenzt auf ein Jahr“, sagt Göring-Eckardt. Die Gesetzesänderung sieht vor, dass der Bund vorübergehend mehr Rechte bei der Bekämpfung des Coronavirus erhält.

12.27 Uhr: Die Fraktion der Grünen im Bundestag wird bei der Abstimmung am Mittwoch der Aufhebung der Schuldenbremse zustimmen, um den Weg für das Hilfspaket der Bundesregierung freizumachen. Das kündigte Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt in Berlin an. Die Tilgung der Neuverschuldung müsse aber „auf lange Zeit gestreckt werden“. Wichtig sei, nach der Krise weitere Mittel zur Verfügung zu haben, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.

12.25 Uhr: Australien weitet angesichts der Corona-Pandemie die Einschränkungen des öffentlichen Lebens aus. Premierminister Scott Morrison kündigt an, dass die Zahl der Teilnehmer an Hochzeiten, Beerdigungen und Zusammenkünften im Freien begrenzt wird. Außerdem werden öffentliche Veranstaltungen wie Aktionen untersagt. Auch Psychotherapeuten und bestimmte Gesundheitsdienste sind von den Einschränkungen betroffen.

12.15 Uhr: Österreich will die weitreichenden Maßnahmen zur Beschränkung des öffentlichen Lebens ab dem 14. April nur schrittweise zurücknehmen. „Wahrscheinlich werden wir nach Ostern in einer Phase sein, die dem heutigen Zustand mehr ähnelt als dem Normalzustand“, sagt Kanzler Sebastian Kurz.

12.10 Uhr: Die Zahl der Fälle von Coronavirus-Infektionen in Italien ist nach Ansicht eines Experten wahrscheinlich zehnmal höher als die offizielle Zahl von fast 64.000. Grund für die Diskrepanz sei dem Leiter der Katastrophenschutzbehörde Angelo Borrelli zufolge, dass allein die Personen getestet wurden, die im Krankenhaus vorstellig wurden. Damit könnten 640.000 Menschen in dem Land infiziert sein.

12.07 Uhr: An einem Flughafen in Kenia sind Ende vergangener Woche sechs Millionen Schutzmasken verschwunden, die für Deutschland bestimmt waren. Ein finanzieller Schaden sei nicht entstanden, da die Masken noch nicht bezahlt gewesen seien. Das Beschaffungsamt der Bundeswehr hat die Federführung beim Kauf von Ausrüstung im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie.

12.02 Uhr: Das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Hilfspaket ist nach Worten von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nur ein erster Schritt. Man dürfe die Perspektive für „einen neuen Aufschwung nach der Überwindung der Krise“ nicht aus dem Blick verlieren. Dann müssten „die Auftriebskräfte die Oberhand bekommen“, damit wieder investiert und produziert werden könne.

11.48 Uhr: In Spanien wächst die Zahl der Virustoten innerhalb von Tagesfrist um über 500. Es seien 2.696 Tote gezählt worden, teilen die Behörden mit. Am Montag wurden 2.182 Todesfälle angegeben. Die Zahl der Infizierten stieg demnach von 33.089 auf 39.673.

11.17 Uhr: Europa und die USA sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO jetzt das Zentrum der Coronavirus-Pandemie. 85 Prozent der neuen Infektionsfälle in den vergangenen 24 Stunden seien in Europa oder den USA gemeldet worden, sagt eine Sprecherin. Die WHO erwarte, dass die Zahl der Toten von derzeit 14.510 „erheblich“ steigen werde.

9.10 Uhr: Der Chef der Olympischen Spiele 2024 in Paris, Tony Estanguet, sagt im Sender France Info Radio, eine Verschiebung der Spiele sei „mehr als wahrscheinlich“.

9.03 Uhr: Der britische Minister Michael Gove droht mit höheren Strafen bei Verstößen gegen die Beschränkungen in der Öffentlichkeit. „Wenn sich Personen fortdauernd antisozial verhalten, gibt es stärkere Maßnahmen“, sagt Gove dem Sender ITV. Die gesetzlichen Regelungen dafür würden vorhanden sein.

8.33 Uhr: In Iran kommt Präsident Hassan Rohani zufolge fast die Hälfte der Staatsbediensteten nicht mehr zur Arbeit, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Von rund 2,5 Millionen Beamten seien 1,2 Millionen Beschäftigte nicht mehr an ihren Arbeitsplätzen erschienen, sagt er dem staatlichen Fernsehen. Iran ist stark von der Corona-Pandemie betroffen.

8.20 Uhr: Die Auszahlung der Bundesmittel für notleidende Unternehmen und Selbstständige soll nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) spätestens Mitte nächster Woche möglich sein. Dann sollte in allen Bundesländern klar sein, welche Behörden und Institutionen das Geld auszahlen, sagt der Minister im ZDF-“Morgenmagazin“. „Und es soll so unbürokratisch wie möglich gehen, wo immer möglich auch elektronisch.“

6.45 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts innerhalb eines Tages um 4.764 auf 27.436 gestiegen. Gestorben sind mittlerweile 114 Menschen. Am Montag hatte das Institut 86 Todesfälle gemeldet.

3.48 Uhr: Der britischen Online-Lieferservice Deliveroo kündigt einen neuen Dienst an. In Cambridge können Personen, die infolge des Coronavirus-Ausbruchs zu Hause bleiben, bereits wichtige Produkte wie Konserven, Nudeln und Haushaltsgegenstände geliefert bekommen. Um Familien und Gemeinden während der Coronavirus-Krise zu helfen, soll die Lieferung kostenlos sein.

3.29 Uhr: Die chinesischen Behörden melden für Montag 78 neue Fälle, eine Verdopplung gegenüber dem Vortag. Von den 78 Neuinfektionen sind 74 aus dem Ausland eingeschleppt. Wuhan, Hauptstadt der Provinz Hubei und Epizentrum des Ausbruchs in China, berichtet einen neuen Fall, sagte die Nationale Gesundheitskommission, nachdem fünf Tage ohne neue Infektionen vorausgegangen waren.

3.05 Uhr: Das japanische Biopharmaunternehmen Anges erklärt, dass es mit der Universität Osaka die Entwicklung eines DNA-Impfstoffs gegen das neue Coronavirus abgeschlossen habe und bald mit den Tests an Tieren beginne.

1.50 Uhr: Der kanadische Flugzeug- und Bahntechnikhersteller Bombardier setzt nach Insiderinformationen die Produktion seiner Geschäftsflugzeuge aus.

1.32 Uhr: Der US-Staat Kalifornien benötigt 50.000 zusätzliche Krankenhausbetten zur Versorgung der prognostizierten Corona-Fälle. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom sagt, dass einige dieser Betten von Krankenhäusern zur Verfügung gestellt werden könnten, aber dass Tausende weitere gefunden werden müssten, wenn sich Vorhersagen über die Ausbreitung des Virus bewahrheiteten.

1.01 Uhr: Die Justizbehörde in Hamburg meldet einem Medienbericht zufolge den ersten Fall eines mit dem Coronavirus infizierten Gefangenen. Der Inhaftierte sei nach einem Vorabbericht am Dienstag der Zeitungen der Funke Mediengruppe in der Haftanstalt isoliert worden, die Kontaktpersonen der vergangenen Tage seien bereits ermittelt.

0.52 Uhr: Als erstes Bundesland plant Nordrhein-Westfalen einem Zeitungsbericht zufolge, Verstöße gegen die am Sonntag erlassene „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus“ mit einem Bußgeldkatalog zu ahnden, der teils hohe Strafen vorsieht. Sie sollen von 200 Euro bis 5.000 Euro reichen. (rtr)

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

Bis zu 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland könnten mit dem Coronavirus infiziert werden, so heißt es in Schätzungen laut Robert-Koch-Institut. Es sei allerdings unklar, über welchen Zeitraum dies geschehen werde.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits zu befürchten ist. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte haben sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit soll der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Die Regeln sollen mindestens für zwei Wochen gelten und sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich ausgestaltet. Dazu gehören:

■ Außerhalb des Hauses darf man sich nur noch allein, maximal aber zu zweit aufhalten oder „im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands“. In Bayern, Berlin, Brandenburg, Sachsen und dem Saarland sind die Regeln strenger. Hier braucht es einen „triftigen Grund“, um die Wohnung zu verlassen. In der Sonne zu sitzen etwa gehört da nicht dazu.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Weiter möglich bleiben der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an erforderlichen Terminen, die Hilfe für Kranke oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft.

Friseursalons und Restaurants müssen geschlossen bleiben - nur Lieferungen und der Verkauf außer Haus ist erlaubt. Sowohl Anbietern als auch KundenInnen drohen sonst Strafen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen veröffentlicht das Robert-Koch-Institut.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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