Tod von Menschen mit Behinderung Ableistische Gewalttat Eine Mitarbeiterin eines Wohnheims in Potsdam soll vier Menschen mit Behinderung getötet haben. Betroffene äußern Kritik an der Berichterstattung. Von Linda Gerner 30.4.2021
Raul Krauthausen über Mediennarrative „Die Sprache ist paternalistisch“ Medien stilisieren Menschen mit Behinderung oft als Held*innen oder Opfer. Raúl Krauthausen fordert, dass Journalist*innen sich mehr hinterfragen. Interview von Linda Gerner 20.6.2020
Buchprojekt: „Wie ich wurde, wer ich bin“ Meine Geschichte erzähle ich selbst Als könnten sie nicht selbst erzählen, wird meist über und nicht mit Menschen mit geistiger Behinderung gesprochen. Ein Buchprojekt macht es endlich anders. Von Jürgen Kiontke 11.8.2018
Trisomie 21 in der Kunst Ich bin, was ich bin Seit einem Monat wird eine Ausstellung zum Thema Down-Syndrom in der Kunst- und Ausstellungs-Halle in Bonn gezeigt. Eindrücke in einfacher Sprache. 3.12.2016
Serie „Wie es sein könnte“ (4) Das Gefühl, Mama zu sein Blicke, Barrieren, vorschnelle Schlüsse: Auf manches könnten Menschen mit Behinderung gut verzichten. Auf eigene Kinder sicher nicht. Von Wheelymum 3.12.2016
Theaterbesuch für Blinde Mit den Ohren sehen Für blinde oder sehbehinderte Menschen wird der Theaterbesuch erst durch Audiodeskription zum Genuss. Die fehlt jedoch häufig. Von Jan Meuel 3.12.2016
Schauspielerin mit Trisomie 21 „Es stört mich nicht“ Carina Kühne ist Schauspielerin und mit Trisomie 21 geboren. „Das Downsyndrom ist keine Krankheit. Man leidet nicht darunter“, sagt sie. Von Vanessa Grand 3.12.2016
Euthanasie im Dritten Reich Vom Mensch zum Objekt degradiert In Zeiten von Donald Trump und AfD ist der Blick zurück wichtiger denn je. Denn manche Parallelen zur NS-Geschichte sind erschreckend. Von Julia Frick 2.12.2016
Serie „Wie es sein könnte“ (3) Der richtige Ton Blicke, Barrieren, vorschnelle Schlüsse: Auf manches könnten Menschen mit Behinderung gut verzichten. Auf Assistenz allerdings nicht. Von Anastasia Umrik 2.12.2016
Inklusives Studieren Der Versuch, die Ausnahme zu regeln Fehlende Aufzüge sind nicht die einzige Schwierigkeit fürs Studieren mit Behinderung. Auch das BAföG-Amt kommt einem in die Quere. Von Antonia Müller-Laackman 2.12.2016
Erfahrungen als Frau Geschlechtslos und asexuell Behinderte Frauen werden in erster Linie als behindert wahrgenommen, nicht als weiblich. Deshalb finden sie auch im Feminismus kaum statt. Von Denise Linke 2.12.2016
Dichter*innen mit Lernschwierigkeiten Literaturkreis ganz klein Seit zehn Jahren gibt es den „Ohrenschmaus“-Preis für Autor*innen mit einer Lernschwäche. Die eingereichten literarischen Texte sind oft wunderbar. Von Karin Chladek 2.12.2016
Toleranz in Märchen Nur wenige werden „erlöst“ Däumling, der Bucklige, das Mädchen ohne Hände: In Märchen sind behinderte Figuren oft Sympathieträger. Das Ziel: die Akzeptanz des Andersseins. Von Tanja Kollodzieyski 2.12.2016
Bücher in Blindenschrift „Zugang zum Wissen der Welt“ Nur ein Bruchteil aller Bücher wird in Brailleschrift übertragen. Thomas Kahlisch von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde erklärt, warum. Interview von Heiko Kunert 2.12.2016
Serie „Wie es sein könnte“ (2) Bitte nicht anfassen! Blicke, Barrieren, vorschnelle Schlüsse: Auf manches könnten Menschen mit Behinderung gut verzichten. Ungefragt berührt zu werden etwa. Von Heiko Kunert 2.12.2016
Ratschläge in der Schwangerschaft Hauptsache, es wird „War es gewollt? Wird es auch klein?“ sind die Fragen, die unsere Autorin am häufigsten hört. Weil sie schwanger ist – und kleinwüchsig. Von Ninia La Grande 2.12.2016
Drei Bilder und ihre Erklärung Verliebt oder Moderator oder allein Menschen mit Behinderung werden immer noch blöd angeguckt und kriegen zu wenige Chancen. Dabei geht es doch auch um Liebe. Von Christian Specht 2.12.2016
Kommentar Teilhabegesetz Kein Paradigmenwechsel Kommentar von Raúl Krauthausen Das Bundesteilhabegesetz ist nur ein Reförmchen der bisherigen Gesetzgebung. Und ein Rückschritt in Sachen Inklusion und Teilhabe. 2.12.2016
taz.mit Behinderung Ende einer Nachbarschaft Nebenan wohnt ein behindertes Mädchen, das laut schreit. Die Mutter ist offenbar überfordert. Soll man einschreiten? Und wer könnte das tun? Von Rebecca Maskos 2.12.2016
Serie „Wie es sein könnte“ (1) Unsichtbarer Schmerz Blicke, Barrieren, vorschnelle Schlüsse: Auf manches könnten Menschen mit Behinderung gut verzichten. Mitreisende ohne Mitgefühl etwa. Von Julia Frick 1.12.2016
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