Analyse zu Umbenennungen in Hamburg Täter auf dem Straßenschild Darf der Heidi-Kabel-Platz in Hamburg bleiben? Mit solchen Fragen beschäftigt sich der Abschlussbericht einer Kommission zur Umbenennung von Straßen. Von Lenard Brar Manthey Rojas 12.3.2022
Chance auf würdiges Gedenken Gedenken ent-privatisiert Kommerzieller Gedenkort im Hamburger Stadthaus, der Ex-Gestapo-Zentrale, ist wegen Insolvenz gescheitert. Jetzt steigt eine Stiftung ein. Von Petra Schellen 3.2.2022
Aktivist über Hamburger Gedenkpolitik „Profit ist oft wichtiger“ Die Stadt Hamburg überlässt die Gestaltung von Gedenkorten in lukrativen Innenstadt-Immobilien gern Investoren. Ulrich Hentschel will das ändern. Interview von Petra Schellen 28.10.2021
Jüdische Polizisten im Dritten Reich „Einige mussten Trümmer räumen“ Hamburgs Polizeimuseum zeigt eine Ausstellung über die Verfolgung jüdischer Polizisten im NS-Staat. Ex-Kommissar Bähr hat 47 Biographien recherchiert Interview von Petra Schellen 31.10.2021
Historiker über NS-Profiteure „Zögerliche Aufarbeitung“ Bremer und Hamburger Kaufleute profitierten in der NS-Zeit besonders stark im besetzten Osten. Und viele Firmenarchive sind bis heute unzugänglich. Interview von Petra Schellen 21.8.2021
Prozess gegen früheren KZ-Wachmann Mit 100 auf die Anklagebank Im Herbst soll sich in Brandenburg ein früherer KZ-Wachmann vor Gericht verantworten. Ein Gutachten bestätigte die Verhandlungsfähigkeit des 100-Jährigen. 3.8.2021
Schau über jüdisches Leben in Harburg „NS-Hassparolen rekonstruiert“ Jüdischen Spuren widmet sich eine Ausstellung im Stadtmuseum Harburg. Sie zeigt auch Tora-Rollen, die in der Reichspogromnacht 1938 beschmiert wurden. Interview von Petra Schellen 26.7.2021
Aufklärung von NS-Verbrechen Ermittlungen gegen Wachhabenden In Celle beginnt des Verfahren gegen einen 95-Jährigen. Er war von 1943 bis 1945 in einem Gefangenenlager für sowjetischen Soldaten eingesetzt. Von Klaus Hillenbrand 20.6.2021
Anklage einer ehemaligen KZ-Sekretärin Historische Tragweite Die Staatsanwaltschaft Itzehoe klagt die ehemalige KZ-Sekretärin Irmgard F. wegen Beihilfe zum Mord an. Ein Urteil wäre ein Novum in der Justiz. Von Andreas Speit 12.2.2021
Konzentrationslager Sachsenhausen Anklage gegen SS-Wachmann Die Staatsanwaltschaft Neuruppin beschuldigt einen 100-Jährigen, im KZ Sachsenhausen mitgemordet zu haben. Es geht um über 3.500 Fälle. Von Klaus Hillenbrand 9.2.2021
Aufarbeitung des Nationalsozialismus Anklage gegen Ex-KZ-Sekretärin Einer 95 Jahre alten früheren Sekretärin des Konzentrationslagers Stutthof wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen. Es geht um mehr als 10.000 Fälle. Von Klaus Hillenbrand 7.2.2021
Euthanasie in der NS-Zeit in Hamburg Töten statt heilen Da es kein Euthanasiegesetz gab, agierten NS-ÄrztInnen im rechtsfreien Raum. In gleich zwei Hamburger Kliniken töteten sie 200 behinderte Kinder. Von Petra Schellen 7.2.2021
Jahrestag des Bergen-Belsen-Prozesses Ein rechtsstaatliches Lehrstück Am 17. November vor 75 Jahren endete der erste Bergen-Belsen-Prozess. Mit dem Verfahren wollten die Briten auch zeigen, wie Rechtsstaat geht. Von Reimar Paul 17.11.2020
Letzter NS-Scherge in den USA Ermittlungen gegen KZ-Wachmann Ein 94-jähriger Deutscher soll aus den USA abgeschoben werden, weil er im KZ-Außenlager Meppen-Dalum Aufseher war. Von André Zuschlag 22.9.2020
Mildes Urteil für einen KZ-Wachmann Furchtbare deutsche Langmut Kommentar von Klaus Hillenbrand Das Urteil gegen den Wächter des KZ Stutthof ist lächerlich. Und trotzdem wichtig. Es erweitert die Verantwortung im NS-System. Doch es kommt zu spät. 23.7.2020
Stutthof-Prozess in Hamburg „Strikter Gehorsam“ Was war Bruno D. für ein Mensch, als er als 17-Jähriger im KZ Sutthof als Wachmann arbeitete? Im Prozess versucht das ein Jugendpsychiater zu klären. Von Andreas Speit 9.7.2020
Stutthof-Prozess in Hamburg Einer der letzten NS-Prozesse Die Anklage beschuldigt Bruno D. der Beihilfe zum Mord in mindestens 5.230 Fällen. Der Staatsanwalt fordert drei Jahre Jugendhaft. Von Klaus Hillenbrand 6.7.2020
Prozess gegen SS-Wachmann Ohne Erinnerung und Anteilnahme Nach 75 Jahren muss sich ein ehemaliger KZ-Wachmann vor Gericht für Beihilfe zum Mord verantworten. Reglos verfolgt er die Aussagen von Überlebenden. Von Andreas Speit 10.6.2020
Verfahren gegen ehemaligen KZ-Wachmann „Gejagt und erschossen“ Im Verfahren gegen den ehemaligen KZ-Wachmann Bruno D. sagen Überlebende aus. Das Vergegenwärtigen der Greultaten fällt keinem der Zeugen leicht. Von Andreas Speit 4.6.2020
Umgang mit der Shoa Keine Lichtgestalt Heißt die Villa Schlikker in Osnabrück bald “Calmeyer-Haus“? Es wäre die Weißwaschung eines Mittäters des Holocaust. Eine Petition dagegen läuft. Von Harff-Peter Schönherr 1.6.2020