Gastkommentar Kippa-Debatte Im eigenen Namen sprechen Kommentar von Michal Bodemann Der Beauftragte der Bundesregierung ruft dazu auf, am Al-Kuds-Tag in Berlin Kippa zu tragen. Dabei können Juden durchaus für sich selbst sprechen. 1.6.2019
Buch über Juden im Nationalsozialismus Irgendwann fing es an Viele deutsche Juden hofften lange, zu lange auf eine Mäßigung des Nationalsozialismus. Julius H. Schoeps’ Buch sucht nach den Ursachen dafür. Von Klaus Hillenbrand 22.2.2019
Kommentar Judenhass in Frankreich Duldung ist Beihilfe zum Rückfall Kommentar von Rudolf Balmer Frankreich hat eine lange Geschichte des Antisemitismus. Das kann sich nur ändern, wenn auch keine Schmiererei mehr geduldet oder relativiert wird. 12.2.2019
Juden beantragen portugiesischen Pass Schalom Lisboa! Sephardische Juden wurden einst aus Portugal vertrieben. Viele Nachfahren beantragen jetzt die Staatsbürgerschaft, etwa wegen des Brexit. Von Morgane Llanque 6.11.2018
Polnische Juden in Deutschland Die Blaupause Es ist die Generalprobe zu den Novemberpogromen. Im Oktober 1938 werden die neunjährige Berti Bukspan und ihre Familie aus Frankfurt vertrieben. Von Klaus Hillenbrand 8.11.2018
Gedenken an die Shoah in Weißrussland So dunkel der Wald Die Gedenkstätte Trostinez ist eine Zäsur. Über die Massenmorde an Juden wurde dort lange geschwiegen. Doch Belehrungen sind unpassend. Von Klaus Hillenbrand 2.7.2018
Antisemitismus in Europa Die Vertriebenen Anne und Aaron de Haas sind Europäer, ein binationales jüdisches Paar. Im Juli wollen sie nach Israel auswandern – zermürbt vom Judenhass. Von Tobias Müller 26.6.2018
70 Jahre Israel Der Sehnsuchtsstaat Heute vor siebzig Jahren rief Ben-Gurion den Staat Israel aus. Das Land ist eine Erfolgsstory – vor allem wegen seiner Einwanderer. Fünf Geschichten. Von Susanne Knaul 14.5.2018
Mord an der Jüdin Mireille Knoll Kein Einzelfall In nur fünf Jahren haben 30.000 Juden Frankreich verlassen – aus Angst um ihr Leben. In besorgniserregend kurzen Abständen werden dort Juden attackiert. Von Tania Martini 30.3.2018
Kommentar polnische NS-Opfer Alle gehören einbezogen Kommentar von Katrin Steffen Errichtet werden soll ein Denkmal für alle polnischen NS-Opfer. Dabei geht es gerade nicht darum, nur „ethnischer Polen“ zu gedenken. 12.12.2017
Beihilfe zum Mord in Stutthof Zwei frühere SS-Männer angeklagt Die beiden über 90-jährigen Männer geben zu, im KZ Stutthof gearbeitet zu haben. Eine Beteiligung am Massenmord leugnen sie. Von Klaus Hillenbrand 15.11.2017
Jüdische Kontingentflüchtlinge Eine Rente, von der man leben kann Migranten aus Russland und Polen erhalten weniger Pension als deutschstämmige Spätaussiedler. Die Grünen wollen das ändern. Von Laura Weigele 14.6.2017
Neues Debattenmagazin Links, jüdisch, divers Die Zeitschrift „Jalta“ will jüdisches Leben abbilden und kritisch reflektieren. Die erste Ausgabe widmet sich auch feministischen Themen. Von Frederik Schindler 15.5.2017
Sponsor der Kritischen Theorie Der steinreiche Argentinier Die Autorin Jeanette Erazo Heufelder hat den jungen Felix Weil porträtiert. Der investierte sein Geld ins Frankfurter Institut für Sozialforschung. Von Detlev Claussen 26.4.2017
Zeugnis einer Berliner Jüdin Dann kam der gefürchtete Brief Zwei Jahre bevor Auschwitz am 27. Januar 1945 befreit wird, berichtet eine Berliner Jüdin über die Deportationen aus ihrer Heimatstadt. Von Blanka Alperowitz 26.1.2017
ARD-Doku über deutschen Antisemitismus Täter ohne Namen Er ist da. Mal verdeckt, mal offen. Immer bedrohlich. In der Doku „Jude. Deutscher. Ein Problem?“ fragt Uri Schneider nach Antisemitismus. Von René Martens 26.9.2016
Porträtband jüdische Intellektuelle Begegnungen eines deutschen Juden Der Historiker Julius H. Schoeps stellt in seinem Band Weggefährten seines Lebens vor. Nicht immer geht er freundlich mit ihnen um. Von Klaus Hillenbrand 17.7.2016
Ressentiment ist keine Kritik Das Gerücht über Israel Was tut Bremen gegen Antisemitismus? – erkundigt sich Rot-Grün beim Senat. Damit riskiert die Koalition Ärger in den eigenen Milieus Von Benno Schirrmeister 22.6.2016
Gedenken an das Ende der NS-Herrschaft Erinnern an die Vormieter BerlinerInnen öffnen ihre Privatwohnungen: Im Rahmen von „Denk mal am Ort“ wird jüdischer BewohnerInnen gedacht, die von dort deportiert wurden. Von Eva Schneider 7.5.2016
Geschichte der deutschen Demokratie Jüdische Heimat Bundesrepublik Nach den Anschlägen in Paris und Kopenhagen fordert Netanjahu, Juden sollten nach Israel auswandern. Doch Europa ist und wird jüdisch bleiben. Von Micha Brumlik 21.2.2015