Psychologe über Gender und Krieg „Männer sind verunsichert“ Krieg ist Männersache – immer noch. Der Psychologe Björn Süfke befürchtet trotzdem keine Rückkehr von traditionellen Geschlechterrollen. Interview von Simone Schmollack 1.6.2022
Porträt Sigmund Freuds Er hört zu und raucht Die Doku „Sigmund Freud – Freud über Freud“ zeigt bisher unveröffentlichte Archivbilder. Sie gewährt Einblicke in das Leben des Psychoanalytikers. Von Tim Caspar Boehme 9.5.2022
Zweite Staffel „In Therapie“ Retter im Analytikersessel In der neuen Staffel „In Therapie“ muss sich Therapeut Dayan Fragen über Grenzen seiner Arbeit stellen. Wie weit darf er für seine Patienten gehen? Von Volkan Ağar 8.4.2022
Benjamin-Britten-Oper in Lübeck Die Phantome der Hauslehrerin In Stephen Lawless’ Inszenierung von „The Turn of the Screw“ entspringen die Gespenster dem Kopf der Hauptfigur. Gruselig bleiben sie. Von Alexander Diehl 16.3.2022
Narzissmus in der Politik Gefährliche Liebschaften Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz und Ex-US-Präsident Donald Trump werden von Anhängern wie Geliebte behandelt. Eine psychoanalytische Diagnose. Von Klaus Ottomeyer 26.10.2021
Petition der Woche Freuds umstrittenes Erbe In Frankfurt soll die Professur für Psychoanalyse zukünftig offen für alle Verfahren ausgeschrieben werden. Studierende wollen das verhindern. Von Christoph Sommer 20.6.2021
Buch über Marcel und Adrien Proust Seele und Hygiene Zwischen Pandemie und Nervosität: Welche Auswirkungen die Krankheiten einer Epoche auf die Literatur haben, zeigt ein Buch von Lothar Müller. Von Tania Martini 3.6.2021
Lehrstuhl vor dem Aus Verdrängung der Psychoanalyse In Frankfurt ist einer der letzten psychoanalytischen Lehrstühle in Gefahr. Dabei könnte er helfen, die Corona-Protestbewegung zu verstehen. Von Tom David Uhlig 13.5.2021
Buch über den Philosoph Ludwig Wittgenstein Kampf mit dem inneren Kind Der Sozialpsychologe Christian Schneider hat eine neue Biografie des Philosophen Ludwig Wittgensteins vorgelegt – ein bahnbrechendes Werk. Von Micha Brumlik 9.1.2021
Faszinosum Reality-TV Mehr als nur Abschalten Warum gucken Menschen sogenannte Trash-Formate? Um eigene Kränkungen und die Zumutungen des Lebens kurz zu vergessen. Von Volkan Ağar 24.10.2020
Faszinosum Reality-TV Von wegen Trash?! Während der Coronapandemie gleicht der eigene Alltag fast einer Zombie-Apokalypse. Viele flüchten in andere Realitäten. In die des Reality-TVs. Von Carolina Schwarz 23.10.2020
Sechs Monate Alltag mit Corona Unter der letzten Überlebenden Was, wenn man einen völlig neurotischen Blick auf die Krise wählte? Die taz-KulturRedaktion über das Pandemieleben. Teil 4. Von Tania Martini 12.9.2020
Erziehungsbuch in bestem Sinne Sie tun, was wir tun Eltern sind nicht dazu verdammt, weiterzugeben, was sie selbst erfahren haben: Philippa Perrys weiser Ratgeber für eine gute Eltern-Kind-Beziehung Von Tom Wohlfarth 20.4.2020
Psychoanalytiker über Corona-Krise „Jeder sieht, was er sehen möchte“ Was bringt die Coronakrise in uns hervor: Solidarität oder Egoismus? Ein Gespräch mit dem Psychoanalytiker Peter Schneider. Von Tania Martini 5.4.2020
Psychologin über die Coronakrise Das Schwarz-Weiß-Denken Was ist jetzt Grundlage für Entscheidungen? Vieles wissen wir gar nicht genau. Ein Gespräch über Ambivalenz und Diskussion in Krisenzeiten. Interview von Volkan Ağar 30.3.2020
Ausbildung in der Psychotherapie Droht die Einheitstherapie? Kommentar von Ilka Quindeau Die Novellierung der Psychotherapie-Ausbildung erschwert praxisbezogenes Arbeiten – und ein ganzheitliches Verständnis seelischer Erkrankungen. 18.2.2020
Schlüsselwerk von J.G.Ballard „Crash“ Alles wird zum sexuellen Objekt Im Roman „Crash“ von J. G. Ballards geht es 240 Seiten lang nur um Sex in Autos. Das Buch ist aus den 70ern. Aber sein Inhalt passt in unsere Zeit. Von Jens Uthoff 24.11.2019
Nachruf auf Carlo Strenger Stimme der aufgeklärten Vernunft Verteidiger der Freiheit: Zum Tod des großen Psychoanalytikers und Globalisierungstheoretikers Carlo Strenger. Von Micha Brumlik 27.10.2019
Buch „Das homosexuelle Begehren“ Arschfixiert und anarchistisch Ein Schlüsselwerk der Queer Theory: Guy Hocquenghems „Das homosexuelle Begehren“ von 1972 gibt es nun in frischer Übersetzung auf Deutsch. Von Stefan Hochgesand 17.10.2019
Psychopathologisierung des Begehrens Was heißt denn hier Fetisch? Kolumne Kuscheln in Ketten von Peter Weissenburger Die Faszination fürs Detail, Begehren des Uneigentlichen, Sexualität außerhalb der Norm: Was Monotheismus und klassische Psychoanalyse gemein haben. 4.10.2019