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23.07.2026 , 17:51 Uhr
Ich mag Nolan bzw. seine Filme. Aber er ist nicht in der Reihe der großen Regisseure. Er hat ein paar Themen gefunden, die ihn begeistern und die Interesse beim Publikum wecken, er hat Mittel , die seine Filme interessant machen. Er interessiert sich für Naturwissenschaft und Narration. Er macht visuell und akustisch wunderschöne Filme. Ich finde das gut und sehe und höre das gerne.
zum Beitrag21.07.2026 , 12:24 Uhr
Ja, das ist richtig. Aber wie soll jemand, der sich nicht bereits in einer entsprechenden "Szene" befindet, aufgeschlossene gleichgeschlechtliche Paare finden? In der Kirchengemeinde? In der Bundestagsfraktion?
Auch das Ehepaar Spahn hat sich mit der Frau geeinigt. Halt auf einem anderen Weg, als die beschriebenen Paare.
Auch zwischen den "gleichgeschlechtlichen Paaren, die sich untereinander einigen" können Machtgefälle und hässliche Konflikte entstehen, für deren Lösung es meines Erachtens einen rechtlichen Rahmen geben sollte. Ein Machtgefälle ist bereits dann vorgezeichnet, wenn es drei bis vier Personen gibt, die sich als Eltern fühlen und nur zwei Personen die rechtliche Elternstellung haben. Und diese Konflikte finden ggf. im Nahbereich des Kindes statt.
zum Beitrag21.07.2026 , 12:16 Uhr
Das ist in der Mehrzahl der Arbeitsverhältnisse nicht anders.
Die Zeugung eines Kindes finde ich aber weitaus sympathischer, als das meiste, was im Arbeitsleben so getan wird.
Gesellschaftlicher Fortschritt wäre mithin, das Machtgefälle zwischen Jens Spahn und der Leihmutter zu verringern und die Leihmutterschaft rechtlich so auszugestalten, dass die Interessen der Leihmutter geachtet und geschützt werden. Nicht jedoch, Leihmutterschaft zu verbieten.
zum Beitrag20.07.2026 , 10:53 Uhr
Es geht nicht um abstrakte "Gene". Und es geht auch nicht maßgeblich darum, ob Sie es verstehen. Jeder soll sich sein Leben für sich einrichten.
Meine Schwester ist jung gestorben. Ich finde es sehr anrührend, Züge meiner Schwester und mir selber nun in meinen Kindern zu sehen.
Es geht vermutlich auch darum, dass man in mittlerern Lebensjahren kein drittes Elternteil oder viertes Elternteil im Leben seines Kindes haben möchte, mit dem man Kompromisse schließen muss. Ich jedenfalls finde die "eheliche Kompromissbildung" schon schwierig. Wenn ich dann noch Leute im "Elternteam" hätte, mit denen mich einzig der Kinderwunsch verbindet, wäre das eine Vervielfachung der möglichen Konflikte.
zum Beitrag20.07.2026 , 10:42 Uhr
Die schwulen haben sich mühevoll emanzipiert von der "schrillen Minderheit" zu möglichen Familienpapas.
Vor ca. 12 Jahren im Zuge der Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes war es noch in der "Mitte" der Gesellschaft vielfach vertretene Meinung, dass man schwulen Männern keine Kinder anvertrauen kann. Das ist jetzt offenbar anders.
Und jetzt ist es "Patriarchat", wenn ein ein schwules Paar ein Kind per Leihmutterschaft austragen lässt.
zum Beitrag20.07.2026 , 10:17 Uhr
Ich mag Spahn nicht, aber genausowenig mag ich diese Diskussion.
Ja, eine Leihmutterschaft ist körperlich und psychisch belastend. Aber das gilt für annähernd sämtliche Erwerbsarbeit.
Samenspende ist erlaubt, Abtreibung ist annähernd erlaubt, Eizellenspende und Embryonenspende sind verboten. Dass diese Umstände Kohärenz haben, ist mir nicht ersichtlich.
Eine herkömliche Adoption ist keine Alternative. Dafür ist Jens zu alt und wahrscheinlich beruflich auch zu eingespannt (wenn er denn Fraktionsvorsitzender geblieben wäre).
Das Lesbenpaar oder die Single-Frau, die mit dem Power-Couple ein Kind gezeugt hätte, muss erstmal gefunden werden. Denn es ist ja nicht nur die Zeugin. Es muss dann ja eine elterliche Kompromissbildung in allen Fragen erzielt werden, die nicht in eine Liebesbeziehung eingebettet ist. Und dass neben der aufzehrenden Arbeit im politischen Berlin. Zwischen dem konservativen Jens, seinem bärbeißigen Ehemann und dem Lesbenpaar. Horror pur!
Der große Koch Ottolenghi hat auch Leihmütter in Anspruch genommen und dies etwas humorig beschrieben.
zum Beitrag15.05.2026 , 19:36 Uhr
Ich habe einmal, vor vielen Jahren, an einem "Vatertag" mit anderen Männern eine vierstündige Touristen-Bootsfahrt über die Spree gemacht und dabei -gegen meine sonstige Gewohnheit- tagsüber mehrere Gläser Bier getrunken. Ich habe mich sehr ernsthaft mit dem Freund eines Freundes unterhalten, der gerade in einer Trennungssituation war ("Deeptalk"). Hatte aber auch lustige und angenehme Momente. Hinterher waren wir mit unseren Partnerinnen noch im Park und im Restaurant. Dass "meine" Männergruppe irgendjemanden gestört hat, habe ich nicht wahrgenommen.
Man ließt und hört viel von männlicher Einsamkeit. Viele Männer in mittleren Jahren hören auf, Freundschaften zu pflegen. Wenn Männer gemeinsam eine Wanderung oder eine Radtour oder eine Bootsfahr machen und es hierfür einen Anlass bzw. eine Erinnerung im Feiertagskalender gibt, ob so ist das meiner Meinung nach erstmal eine gute Sache.
zum Beitrag29.04.2026 , 14:57 Uhr
Bedingter Tötungsvorsatz und Mord schließen einander nicht aus.
zum Beitrag09.05.2025 , 21:06 Uhr
Er wurde als Exilant gelesen.
zum Beitrag08.05.2025 , 07:20 Uhr
Willy Brandt hatte eine Migrationsgeschichte.
zum Beitrag22.04.2025 , 23:01 Uhr
Natürlich kommt es immer drauf an. Das Steuerrecht muss aber allgemeine Antworten geben. Und allgemein gilt, dass, je mehr und intensiver ich arbeite, desto teurerer und aufwändiger muss ich das übrige Leben organisieren.
zum Beitrag22.04.2025 , 13:30 Uhr
Der Punkt ist doch, dass höher bezahlte Arbeit bzw. höhere Entlohnung tendenziell mehr Einsatz erfordert.
Wenn ich vier oder fünf Stunden arbeite, gebe ich das Kind in die Kita. Bei 8 oder 9 Stunden brauche ich teure, externe Unterstützung.
zum Beitrag15.04.2025 , 10:27 Uhr
Nein. Und auch ohne Notar. Die Einwilligung ist selbstverständlich widerruflich.
Wer sich prophylaktisch gegen einen erwarteten Vergewaltigungsvorwurf dergestalt schützen muss, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
zum Beitrag06.04.2025 , 09:03 Uhr
Oft kann man durch eine Leihe einen Kauf vermeiden. So gesehen.. defund Nazis!
zum Beitrag22.02.2025 , 03:33 Uhr
Wieso sollte man darüber nachdenken, solange israelische Geiseln in Gaza zur Volksbelustigung vorgeführt werden?
zum Beitrag14.10.2024 , 07:28 Uhr
„Die Angebote waren niemals gut.“
Hätten die mal so ein Angebot angenommen, eine Generation lang nicht angegriffen und ihre Energien auf andere Dinge gerichtet, dann könnten die doch jetzt ganz anders auftreten.
Das Angebot der Hamas war in den 90ern nicht Frieden, sondern 100 Jahre Waffenstillstand. Wenn ich das richtig erkenne.
Wann hat denn die arabische bzw. palästinensische Seite mal was „angeboten“, über das man ernsthaft hätte nachdenken sollen?
zum Beitrag18.09.2024 , 14:39 Uhr
Moment! Wenn die Hisbollah keine Terrororganisation sein sollte (was sie tatsächlich ist), dann ist sie dennoch Teilnehmerin eines bewaffneten Konflikts und darf als solche angegriffen werden.
Die Frage, ob Terrororganisation oder nicht, ist eine politische Bewertung, die auf die völkerrechtliche Bewertung nach meinem Verständnis keinen Einfluss hat.
zum Beitrag30.08.2024 , 06:57 Uhr
Sie sollen ja auch verzichten dürfen.
Ich weiß nicht, ob es in der heutigen Arbeitswelt noch die „Zwangsbesäufnisse“ gibt, die ich als junger Berufstätiger manchmal gerne und oft nicht mitgemacht habe.
Ich glaube nicht, dass diejenigen, die Alkohol als Kulturgut wahrnehmen, die sind, die gewalttätig werden.
Ich will in einer Welt leben mit Weingärten, französischen Bauern, die nebenher Armanac brennen und mit Feierabendbier.
Ich glaube, dass der „kleine Rausch“ und die „kleine Flucht“ für viele Leute ein elementares Bedürfnis ist. Wenn man das zu sehr reglementiert oder abwertet, landen die Leute bei Opioden oder sonstwo.
zum Beitrag29.08.2024 , 07:32 Uhr
Ich finde es okay, mit dem Trinken bis 18 zu warten.
Darüber hinaus finde ich das Alkohol-Bashing grundfalsch. Das Trinken gehört zu unserer Lebenskultur und die Produktion von Wein, Bier und Schnaps hat jahrtausendalte Tradition.
zum Beitrag23.07.2024 , 18:57 Uhr
Es gibt im Internet eine sehr lebendige Subkultur von Whiskyfreunden, die zum Selbstkostenpreis Flaschen teilen.
zum Beitrag23.07.2024 , 17:56 Uhr
Die Dinge sind manchmal nicht so einfach. Die Erzieherinnen der Kita meiner Kinder, eine sehr kleine Montessori-Kita, wünschen keine personelle Verstärkung, weil zu viele "präsente Erwachsene" die Kinder am freien Spiel hindern.
zum Beitrag15.06.2024 , 17:22 Uhr
Also die Polizisten sind doch momentan wirklich nicht das Problem.
zum Beitrag29.03.2024 , 19:47 Uhr
Aber es ist doch die Hamas, die das Leid der Zivilisten instrumentalisiert. Die Israelis wollen ihre Leute zurück, nicht mit Raketen beschossen werden und nicht von umherstreifenden Orks ermordet werden.
zum Beitrag27.02.2024 , 21:50 Uhr
Stramme Jungs. Da erkennt man das Selbstbild der AFD.
zum Beitrag25.02.2024 , 21:29 Uhr
Die Palästinenser sollten ihre Energie darauf richten, ihr Haus in Ordnung zu bringen, so dass sie als Friedenspartner wieder denkbar werden. Anstatt „Widerstand“ zu leisten.
Die Israelis sollten nicht nur mit der Peitsche agieren, sondern denkbare Friedenspartner fördern und pflegen.
zum Beitrag17.02.2024 , 10:08 Uhr
Berlin-Gesundbrunnen ebenfalls.
zum Beitrag10.02.2024 , 12:49 Uhr
Gegenüber den israelischen und jüdischen Opfern eines beispiellosen Terroranschlags Schuldumkehr zu betreiben, obwohl hier eine nachvollziehbare Begründung nicht ersichtlich ist, ist antisemitisch.
zum Beitrag10.02.2024 , 12:40 Uhr
Wenn es ein Polizist wäre, der geprügelt hat, dann wäre es selbstverständlich, dass er vom Dienst suspendiert wird, bis die Sache vollständig aufgeklärt ist. Bestätigt sich der Verdacht, dann muss der Polizist endgültig gehen.
zum Beitrag04.02.2024 , 10:17 Uhr
Ein wenig Hintergrund, der in der laufenden Berichterstattung nicht häufig genug mitgeteilt wird.
Die bei den UN zuständige Stelle ist dre "United Nations High Commissioner for Refugees". Ausnahme sind die Palästinaflüchtlinge.
Grund für diese Ausnahme ist, dass nach herkömmlicher Ansicht der Flüchtlingsstatus kein Dauerzustand bleiben soll. Ein Flüchtling, der in einer überschaubaren Zeit nicht in sein Heimatland zurückkehren kann, soll im Aufnahmeland oder in einem Drittland eine neue Heimat finden.
Das war für die Palästinaflüchtlinge nicht gewollt. Aus Gründen (mutmaßlich Antisemitismus) sollte die Wunde offen bleiben und so wurden die Flüchtlinge der UNRWA unterstellt, die Städte und Schulen baut für die Flüchtlinge und deren Nachkommen, die den Flüchtlingsstatus erben.
Stellen wir uns mal vor, es hätte nach dem Zweiten Weltkrieg eine vergleichbare Einrichtung für die Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten gegeben. In Grenznähe gäbe es räudig gebaute Städte für die Flüchtlinge und deren Nachkommen, vielleicht Neu-Königsberg, und würde dort im Ostpreußischen Dialekt geleht, dass den Großeltern durch die Vertreibung grobes Unrecht geschah. Die Westeuropäische Bevölkerung hätte ihr Mitleid und ihre antikommunistischen Affekte miteinander verwoben.
Eigentlich war die Sache nicht überraschend. Wenn ein paar Prozent der Pälästinenser bei der Hamas sind, dann sind ein paar Prozent (plus X) der UNRWA-Ortskräfte auch bei der Hamas. Schließlich dürfte diese ein guter Arbeitgeber sein, und Hamas-Kontakte sind sicherlich hilfreich, einen guten Job zu bekommen.
Trotzdem ist die UNRWA jetzt in den Fokus der Berichterstattung gerückt, vielleicht kann man das als Anlass nehmen, anstelle dieser etwas besseres zu schaffen.
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