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29.11.2025 , 13:07 Uhr
Man muss hier differenzieren. Alleine die Wirtschaftslage reicht nicht aus. Sonst hätte Trump auch nicht in den USA gewonnen. Wichtiger ist hier natürlich der reale soziale Abstieg bzw. die Angst davor -oft korreliert das zwar mit der Wirtschaftslage aber auch nicht immer.
Aktuelle Studien gibt es zu dem Thema wirklich genügend:
www.t-online.de/na...tieg-zuspruch.html
zum Beitrag29.11.2025 , 12:54 Uhr
Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen. Im kalten Krieg waren die Steuereinnahmen (wenn man Inflation berücksichtigt) viel höher. Heute machen 5% des BIP fast die Hälfte (!) des BundesHaushalts aus. Das lässt sich also mit früher nicht vergleichen.
zum Beitrag29.11.2025 , 12:49 Uhr
Falls Sie Ukrainer oder Russlanddeutsche im Freundeskreis haben können Sie sie ja einfach bitten Ihnen Mal zu erzählen was in russischen Foren diskutiert wird.
zum Beitrag28.11.2025 , 14:09 Uhr
Leider haben beide Themen viel miteinander zu tun. Selbst für AFD-Wähler steht laut Umfragen an erster Stelle das Thema Wirtschaft und an zweiter Stelle Migration. Es ist übrigens auch kein Zufall, dass die Ergebnisse der AFD überproportional zunehmend seitdem sich die wirtschaftliche Situation verschlechtert. Ihr Beispiel ist trotzdem gut gewählt. Statistisch gesehen ist es viel wahrscheinlicher, dass ein Versicherungsfall bzgl. Hausrat eintritt. Wäre es also intelligent die Beiträge der Lebensversicherung regelmäßig zu zahlen (auch mit dem an die Seite gelegten Geld für die Hausratversicherung), wenn dafür die Beträge für die Hausratversicherung nicht mehr pünktlich gezahlt werden könnte und somit der Versicherungsschutz verloren geht?
zum Beitrag28.11.2025 , 10:03 Uhr
"Aber man muss diesen Konflikt nicht zu einer europäischen Schicksalfrage verklären."
Das ist der springende Punkt!
Es könnte z.B. heute auch ganz anders aussehen. Nehmen wir Mal an Deutschland hätte eine "moderatere" Russlandspoltik in den letzten Jahren gemacht. Es war vollkommen unnötig Russland sich zum Feind "zu machen". Davon profitiert auch die Ukraine nicht. Sinnvoller wäre es gewesen, wenn Deutschland "nur" Patriots geliefert hätte und humanitäre Hilfe. Die militärische Lage wäre trotzdem nicht schlechter in der Ukraine. Die Ukraine hätte aber ein Land, dass ihr wohlgesonnen ist und noch gute Kontakte nach Moskau hätte. Selbst jemand wie Gabriel stellt die Vermutung auf, dass es zb mit Merkel vermutlich nicht den aktuellen Krieg gegeben hätte. Ferner wäre ein wirtschaftliches starkes Deutschland auch besser für die EU gewesen. Russische Rohstoffe kriegen wir sowieso nachwievor indirekt entweder über Umwege wie Indien oder verarbeitet z.B. in Plastikprodukten aus Indien. In einer globalisierten Welt sollte man pragmatisch und nicht ideologisch vorgehen. Am Ende ist dann auch unter moralischen Aspekten das Ergebnis besser.
zum Beitrag28.11.2025 , 04:09 Uhr
Und was bringt das wenn eine AFD Regierungsbeteiligung wahrscheinlicher ist als ein Angriff auf Deutschland?
zum Beitrag28.11.2025 , 04:05 Uhr
Man kann sogar davon ausgehen, dass Putin das bezwecken will. Europa springt ja auch über jedes Stöckchen. Es ist verständlich, dass MilitärExperten für mehr Rüstung werben. Es ist ja auch verständlich, dass zb Automobilverbandsvertreter Interesse an mehr Ausgaben für Autos haben, aber man muss nicht allen Empfehlungen blind folgen. Auch wenn wir uns kleinreden -.aus russischer Sicht sind wir stark genug. Für Russland ist es auch nicht relevant, ob wir etwas stärker werden oder nicht. Es gäbe übrigens aus russischer Sicht auch viele ehemalige Länder der UDSSR, die lohnenswerter sind als die baltischen Länder.
zum Beitrag27.11.2025 , 17:25 Uhr
Sie haben vollkommen Recht mit Ihren Ausführungen! Auch gibt es keine Umfrage bei der ein Hauptteil der Bevölkerung eine Strategie begrüßen würde, die zu einem großen Krieg führen könnte. Politische Mehrheiten gibt es dafür auch nicht. So möchte aus verständlichen Gründen die Regierung z.B. noch nicht Mal Taurus liefern.
zum Beitrag27.11.2025 , 17:20 Uhr
Nein. Selenski hat vor ein paar Tagen (siehe Zitat oben) nach einer Lösungsmöglichkeit gesucht bzgl Mangel von Soldaten. Ihre Quellenangaben, die älter sind können nicht einer Aussage von Selenski wiedersprechen, die dieser später gemacht hat (siehe meine Quellenangabe). Ich stelle fest, dass wir uns auch hier nicht einigen können, ob der Mangel von Soldaten exestiert oder nicht.
zum Beitrag27.11.2025 , 13:40 Uhr
Die Art von "Führung", die Sie sich wünschen gab es in den wichtigsten europäischen Länder (zum Glück) die letzten 4 Jahre nicht und gibt es auch heute nicht. Das erklärt auch warum nie voll ins Risiko gegangen wurde. Wenn ich Sie richtig verstehe scheinen wir dann doch darin übereinzustimmen, dass es in Demokratien nicht möglich ist Strategien umzusetzen für die es weder die entsprechende "Führung" gibt, noch parlamentarische Mehrheiten oder gesellschaftliche Mehrheiten.
zum Beitrag27.11.2025 , 09:44 Uhr
Ich stelle fest, dass wir uns anscheinend nicht darüber einigen können, ob Gesetze bzw politische Vorhaben in Demokratien nur mit oder auch ohne politische Mehrheiten umgesetzt werden können.
zum Beitrag27.11.2025 , 09:10 Uhr
In keiner der von Ihnen vorgeschlagenen Quellen wird der Mangel der ukrainischen Soldaten bezweifelt. Auch wiederspricht keine der angegebenen Quellen Selinskis Aussage.
zum Beitrag27.11.2025 , 09:08 Uhr
Sie können in Demokratien ohne politischen Mehrheiten nichts durchsetzen. Das ist ja der entscheidende Unterschied zu Autokratien oder Diktaturen.
zum Beitrag27.11.2025 , 09:02 Uhr
Wie ich Ihnen bereits mehrere Male schrieb wollte Russland natürlich diesen Krieg in der Ukraine, sonst wäre es wohl kaum dort einmarschiert. Aber kommen wir kommen zurück zum Punkt: Wie soll ein Vorhaben umgesetzt werden für das es in Europa weder eine gesellschaftliche noch politische Mehrheit gab bzw gibt?
zum Beitrag26.11.2025 , 21:09 Uhr
Was hat dieser Beitrag mit meinem Kommentar zu tun?
zum Beitrag26.11.2025 , 21:06 Uhr
Selbstverständlich möchte Russland diesen Krieg. Sonst hätte es ihn ja nicht angefangen. Sie versuchen mit unpassenden Unterstellungen abzulenken von der entscheidenen Frage: wie soll ein Vorhaben umgesetzt werden für das es in Europa weder eine gesellschaftliche noch politische Mehrheit gab bzw gibt?
zum Beitrag26.11.2025 , 21:03 Uhr
Inwieweit beantworten denn die unpassenden Unterstellungen die entscheidende Frage? Wie soll ein Vorhaben umgesetzt werden für das es in Europa weder eine gesellschaftliche noch politische Mehrheit gab bzw gibt?
zum Beitrag26.11.2025 , 16:54 Uhr
Nochmal zurück zum entscheiden Punkt: Wie wollen Sie ein Vorhaben umsetzen für dass es weder die letzten 4 Jahre noch heute eine gesellschaftliche oder politische Mehrheit in Europa gibt?
zum Beitrag26.11.2025 , 16:52 Uhr
Und genau deswegen sind auch diese gigantische Militärhilfen überhaupt erst möglich. Ob das gut oder schlecht ist, ist eine andere Frage. Abgesehen von den baltischen Ländern und einem nordischen Land (ich glaube Finnland war es) gibt es nicht ansatzweise eine gesellschaftliche Mehrheit für eine risikoreiche Strategie, die das Risiko einen großen Krieges bringt! Also bitte konkret die Frage beantworten und nicht versuchen auszuweichen!
zum Beitrag26.11.2025 , 09:35 Uhr
Wer leichtfertig fundamental gegen den zugegebenermassen sehr ungerechten ursprünglichen US-Plan ist ,sollte sich vielleicht nochmal etwas genauer mit der aktuellen Lage beschäftigen:
"deren Abschrift der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, fordert Selenskyj die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, einen Rahmen für den Einsatz einer „Verstärkungstruppe“ in der Ukraine auszuarbeiten und das Land so lange zu unterstützen, solange Russland keine Bereitschaft zeige, den Krieg zu beenden. (Reuters)"
www.tagesspiegel.d...ohnen-4309180.html
Rhetorisch sind ja viele von uns schon lange "all in" gegangen. Gibt es auch jemanden der bereit ist der Rhetorik Taten folgen zu lassen? Die internationale Legion der Ukraine sucht händeringend Personal.
zum Beitrag26.11.2025 , 09:32 Uhr
Ich schätze die Berichte von Herr Clasen immer sehr. Sie beschreiben nüchtern und sachlich die Umstände in der Ukraine. Auch scheut er sich nicht unangenehme Themen anzusprechen. Apropos unangenehme Themen: die militärische Lage muss leider sehr kritisch sein, wenn Selenski inzwischen sogar die Europäer um Gedankenspiele zu Soldaten bittet: "deren Abschrift der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, fordert Selenskyj die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, einen Rahmen für den Einsatz einer „Verstärkungstruppe“ in der Ukraine auszuarbeiten und das Land so lange zu unterstützen, solange Russland keine Bereitschaft zeige, den Krieg zu beenden. (Reuters)"
www.tagesspiegel.d...ohnen-4309180.html
Rhetorisch sind ja viele von uns schon lange "all in" gegangen. Gibt es auch jemanden der bereit ist der Rhetorik Taten folgen zu lassen? Die internationale Legion der Ukraine sucht händeringend Personal.
zum Beitrag26.11.2025 , 00:09 Uhr
Für mich hinken die Vergleiche in wesentlichen Punkten. Auch sonst teile ich Ihren Blickwinkel nicht, auch wenn ich ihn respektiere. Sie plädieren dafür, dass Europa viel mutiger sein müsste und mehr Risiko wagen sollte, um der Ukraine zu einem Sieg zu verhelfen. Dann nochmal auch an Sie die konkrete Frage: wie soll eine Strategie umgesetzt werden für die es weder in den letzten 4 Jahren noch heute in Europa eine politische oder gesellschaftliche Mehrheit gibt? Und sind in Demokratien nicht Vorhaben ohne Mehrheiten Wunschträume?
zum Beitrag26.11.2025 , 00:04 Uhr
Es gibt natürlich keine Garantie das Russland Frieden will. Das habe ich Ihnen auch schon öfter gesagt, aber trotzdem muss man es versuchen. Sie plädieren seit Jahren als Lösungsansatz dafür, dass Europa mutiger sein muss, ggf "all in" gehen sollte. Auch an Sie die Frage: wie soll ein Vorhaben umgesetzt werden für das es in Europa weder eine gesellschaftliche noch politische Mehrheit gab bzw gibt?
zum Beitrag25.11.2025 , 19:38 Uhr
Bzgl Realität: Sie plädieren seit Jahren dafür, dass Europa mehr liefert und mutiger vorgeht. Es gab und gibt aber für diese Strategie und die damit verbundenen Risiken keine politischen oder gesellschaftlichen Mehrheiten in Europa. Wie soll ein Vorhaben ohne Mehrheiten umgesetzt werden? Ferner wie sollen Menschen (in diesem Fall noch über 100.000 Zivilisten ) gequält werden, wenn sie bereits evakuiert sind? Und warum ist eine Ukraine die in wenigen Jahren militärisch deutlich stärker ist als jetzt zum Abschuss freigeben sein? So wird die Ukraine z.B. in einigen Jahren eine der stärksten Luftwaffen Europas haben.
zum Beitrag25.11.2025 , 19:28 Uhr
In diesem Fall kann man weitermachen wie bisher. Wobei es fraglich ist, ob Russland sich nochmal trauen würde eine stärkere Ukraine anzugreifen. Vergessen Sie nicht, dass zb die Ukraine in wenigen Jahren eine der stärksten Luftwaffen in Europa hat. Und jetzt beantworten Sie mir bitte wie Ihre Strategie umgesetzt werden sollte. Sie plädieren ja immer wieder dafür, dass die Ukraine in eine Lage versetzt werden muss in der sie gewinnen kann. Sie fordern von Europa mehr Mut und Risiko. Wie wollen Sie aber ein Vorhaben umsetzen für dass es weder die letzten 4 Jahre noch heute eine gesellschaftliche oder politische Mehrheit in Europa gibt?
zum Beitrag25.11.2025 , 15:32 Uhr
Das Putin die europäische Änderungsvorschläge ablehnt, sollte doch eigentlich jedem klar sein. Davon abgesehen sagt die Stärke von Kriegshandlungen nichts über die Chancen zu einem Frieden aus. Oft es sogar so, dass Kriegshandlungen vor einem Abkommen besonders brutal ausfallen. Oder hatten Sie die Annahme, dass Putin über Nacht ein Friedensengel hätte werden können?
zum Beitrag24.11.2025 , 21:38 Uhr
Das ist der springende Punkt. Leider sind wir großenteils nicht bereit zu einer Selbstreflexion.
zum Beitrag24.11.2025 , 21:33 Uhr
Es gibt aber auch genügend Gegenbeispiele. Wie lange möchten sie denn noch "weiter so" wie bisher machen? Und was machen Sie wenn Russland sich nicht zurückzieht und die Konditionen am Ende deutlich schlechter werden?
zum Beitrag24.11.2025 , 21:25 Uhr
Das der ursprüngliche Plan vor allen Dingen Russland begünstigt, sollte niemanden überraschen. "Verhandlungen auf Augenhöhe" oder Siegfrieden der Ukraine war von Anfang sehr unrealistisch. So schlecht der Plan sein mag enthält er bei genauer Betrachtung aber durchaus zwei wichtige positive Elemente: 1.) das Sterben hört auf 2.) die Ukraine kann souverän bleiben. Sie kann ein Herr bereit halten das groß genug ist, um die Ukraine zu verteidigen. Ganz wichtig noch: die gut ausgebauten Verteidigungsanlagen an der westlichen donbas Grenze würden anders als teilweise kolportiert nicht in russische Hände kommen. Es darf angenommen werden, dass wesentliche Änderungen an dem Plan dazu führen,, dass Russland den Plan ablehnt. Die Alternative wäre ein "weiter so" wie bisher nur unter schlechteren Bedingungen. Auch wenn viele forderen, dass Europa mehr riskieren müsste, mutiger sein sollte usw - es gab und gibt keine politischen oder gesellschaftlichen Mehrheiten in Europa für eine Strategie, die das Risiko eines großen Krieges inkl. nuklearen Eskalation hat. Bisher konnte mir noch niemand von der den "Falker" erklären wie man ein solches Vorhaben Strategie umsetzen kann.
zum Beitrag24.11.2025 , 10:14 Uhr
Ich bezweifle, dass wir den ukrainischen Menschen einen Gefallen damit tun, wenn wir weiter über das Thema Korruption mehr oder weniger hinwegsehen wie wir das in den letzten Jahren getan haben. Ein Abkommen, dass den Menschen endlich Frieden bringen könnte, wird es wohl vermutlich nicht geben. Es darf bezweifelt werden, dass Russland einer stark überarbeiten Version zustimmt. Die Aktienkurse der großen Rüstungskonzern (z.B. Rheinmetal), die vor ein paar Tagen stark fielen, haben sich inzwischen auch wieder erholt. Ob ein "weiter so" wie bisher, eventuell unter schlechteren Bedingungen, den Menschen in der Ukraine hilft sei dahingestellt.
zum Beitrag23.11.2025 , 17:43 Uhr
Auch hier nochmal die Frage: wie wollen sie Vorhaben umsetzen für das es keine Mehrheiten gibt? Sie plädieren dafür, dass Europa notfalls "all in" gehen soll, damit die Ukraine gewinnen kann. Aber es gibt keine politischen oder gesellschaftlichen Mehrheiten für eine Strategie, die das Risiko einen großen Krieges inkl. Eskalation birgt.
zum Beitrag23.11.2025 , 17:41 Uhr
👍
zum Beitrag23.11.2025 , 17:40 Uhr
Sie plädieren dafür das Europa mehr tut oder sogar "all in" geht. Es gibt aber in Europa keine gesellschaftlichen oder politischen Mehrheiten für einen Strategie, die das Risiko einen großen Krieges inkl. einer nuklearen Eskalation birgt. Wie wollen Sie denn konkret ein Vorhaben umsetzen für das es (zum Glück) keine Mehrheiten gibt?
zum Beitrag23.11.2025 , 17:36 Uhr
Nachsatz: Es gibt weder politische noch gesellschaftliche Mehrheiten für eine Strategie, die das Risiko eines großen Krieges inkl. nuklearen Eskalation birgt. Wie soll also ein Vorhaben ohne Mehrheiten umgesetzt werden? Und wie soll man einen Lösungsansatz ohne Mehrheiten als realistisch bezeichnen können?
zum Beitrag23.11.2025 , 12:31 Uhr
Leider haben Sie Recht. Bei aller berichtigen Kritik am US-Plan wird ja auch immer noch darauf verwiesen, dass Europa einfach mehr liefern sollte bzw "all in" gehen sollte, damit die Ukraine gewinnen kann. Es gibt aber gar keine politischen oder gesellschaftlichen Mehrheiten in Europa für eine Strategie, die das Risiko eines großen Krieges inkl. nuklearen Eskalation hat. Wie soll man aber ein Vorhaben umsetzen für das es keine Mehrheiten gibt?
zum Beitrag23.11.2025 , 04:26 Uhr
Ich kann die Argumente (auch wenn ich sie vielfach nicht teile) hier in der Kommune nachvollziehen von denen, die fordern, dass man der Ukraine zu einem Sieg verhelfen muss anstatt versuchen zu verhandeln. Auf den ersten Blick erscheint das ja auch möglich. Europa müsste mehr tun oder sogar "all in" gehen. Es gibt aber keine politischen oder gesellschafltlichen Mehrheiten in Europa, die bereit sind das Risiko eines großen Krieges inkl. einer nuklearen Eskalation einzugehen. Wie soll man aber einen Plan umsetzen für den es keine Mehrheiten gibt?
zum Beitrag23.11.2025 , 03:41 Uhr
Aber Floskeln, die fernab der Realität sind helfen auch nicht. Es besteht übrigens ein wesentlicher Unterschied zwischen Mut und Leichtsinn. Warum schickt wohl selbst jemand wie Merz keinen Taurus?
zum Beitrag23.11.2025 , 03:39 Uhr
Natürlich möchte niemand Amnestie für Verbrecher. Letztendlich ist das aber leider nichts ungewöhnliches bei Friedensabkommen. Ihre Vorstellungen sind leider nur umsetzbar bei einem ukrainischen Sieg. Die Auswirkungen auf die regelbasierte Ordnung wären übrigens nur gering, da es sich ja nicht um einen Präzedensfall handelt.
zum Beitrag23.11.2025 , 03:34 Uhr
"Die richtige Antwort wäre daher: Langstreckenraketen liefern, Totalsanktionen verhängen und ins Risiko gehen."
Das meine ich mit fehlendem Realitätssinn. Wir wissen seit dem Herbst 22, dass das Risiko einer nuklearen Eskalation bei einer drohenden russischen niederlage einfach zu hoch ist. Stoltenberg bekundete ja neulich nochmal, dass die die Amerikaner das Risiko auf bis zu 50% einschätzen. Niemand von den verantwortlichen Politikern möchte nochmal in eine solche Situation kommen. Warum liefert wohl Merz kein Taurus? Also bitte einen Vorschlag machen, der auch umgesetzt werden könnte.
zum Beitrag23.11.2025 , 03:26 Uhr
"Ich hab' hier mal was von Netiquette gelesen und solche Sprüche sind einer sachlichen Diskussion sicherlich nicht förderlich."
Danke. Ich finde den aggressiven Ton, den man vielfach von Befürwortern einer primär militärischen Lösung hört befremdlich und er erinnert mich stark an den russischen Sound aus dem Kreml. Laut seiner ehemaligen Lehrerin Wera Gurewitsch soll Putin z.B. bereits mit 14 Jahren einem Mitschüler das Bein gebrochen haben mit der Erklärung „manche verstehen nur Gewalt“.
zum Beitrag23.11.2025 , 00:44 Uhr
Korrektur: kämpfen anstatt stärken
zum Beitrag23.11.2025 , 00:42 Uhr
"und naiverweise hofft das sich das ändert dem ist nicht mehr zu helfen."
Aber nach 4 Jahren auf eine Art ukrainischen Siegfrieden zu setzen, um die berichtigten Forderungen durchzusetzen ist nicht naiv?
zum Beitrag23.11.2025 , 00:40 Uhr
Mir fehlt die Fantasie was funktionieren soll (mit weniger Mitteln ) was in den letzten 4 Jahren nicht funktioniert hat. Die berichtigen europäischen und ukrainischen Forderungen sind nur bei einer Art Siegfrieden über Russland möglich.
zum Beitrag22.11.2025 , 18:51 Uhr
Ich kann die Kritik am US-Plan gut nachvollziehen. Aber was sind die Alternativen? Wir sollten doch in den letzten 4 Jahren gelernt haben, dass Wunschträume nicht zu Lösungen führen. Bis zum heutigen Tag gibt es keinen realistischen Plan von den Europäern.
zum Beitrag22.11.2025 , 13:26 Uhr
Beschränkungenvim Grenzgebiet und eine Zone ohne Militär stehen ja im Raum.
zum Beitrag22.11.2025 , 13:25 Uhr
Bitte genauer mit den Zahlen der aktuellen Armee beschäftigen. Ferner wieso ist die Frage peinlich? Die Frage kann man ja einfach beantworten. Im spanischen Bürgerkrieg waren z.B. viele Ausländer bereit für ihre Ideale zu stärken. Ihren Verweis auf Putin kann ich nicht nachvollziehen. In wieweit sollen wir eine Schuld daran tragen, dass Putin Menschen in den Tod schickt oder inwieweit wir das unterstützen kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben seit Kriegsbeginn zu Recht viel von Russland gefordert. Vielleicht haben Sie gemerkt, dass das kein vielversprechender Lösungsansatz ist. Inwieweit soll ein "weiter so" wie bisher unter schlechteren Vorzeichen die Wende herbeiführen?
zum Beitrag22.11.2025 , 12:47 Uhr
"Ich glaube nicht das die Ukraine für diese Ziele die vielen Opfer gebracht hat. Stimmt Europa dem Plan zu, dann hat es sein Gesicht verloren."
Deswegen hätte man ja auch von Anfang an realistische Ziele ausgeben sollen!
zum Beitrag22.11.2025 , 12:45 Uhr
Das sind keine plausibeln Argumente für ein "weiter so" wie bisher nur unter schlechteren Vorzeichen. Es sollte zwischen Wunschvorstellungen und der Realität differenziert werden.
zum Beitrag22.11.2025 , 06:39 Uhr
Leider scheinen sich viele Menschen vor allen Dingen über den US-Plan zu empören und zu lamentieren anstatt sich Gedanken zu machen wie der Plan funktionieren könnte. Es gibt ja durchaus einige sehr positive Aspekte. Auf den ersten Blick wirkt z.B die Begrenzung auf 600.000 Soldaten schlecht. Wenn man jedoch noch Reserven hinzurechnen würde, könnte man sogar eine stärkere Armee als jetzt aufbauen.Viele Menschen scheinen leider immer noch die Meinung zu vertreten, dass gekämpft werden muss bis der Aggressor nicht belohnt wird (egal ob das machbar bist oder nicht). Warum gibt es kaum Menschen in der internationalen Legion der Ukraine? Warum meldet sich hier z.B. niemand aus der Kommune? Andere Menschen in den potentiellen Heldentod zu schicken und dabei das Gefühl haben das Richtige zu tun ist doch sehr fragwürdig.
zum Beitrag21.11.2025 , 22:30 Uhr
"Es ist Zeit für ein Ende des Mordens. Auch wenn es nur ein schlechter Friedensplan ist: Man sollte ihn annehmen."
Das sollte die Maxime sein!
Und wenn die Ukraine 600.000 Soldaten haben darf, kann man daraus mit einer Reserve auch eine sehr starke Armee schaffen, die abschreckend genug ist, um zu verhindern, dass es nochmal einen Angriff von Putin geben könnte. Ist es wichtiger unrealistischen Zielen nachzujagen oder eine bessere Gegenwart und Zukunft für die Menschen der Ukraine zu erreichen? Übrigens sollte ein Ende der Kämpfe auch in unserem eigenen Interesse sein!
zum Beitrag21.11.2025 , 18:24 Uhr
Europa hat vermutlich die Macht eine Vereinbarung bzw Vertrag zu verhindern. Aber Europa hat nicht die Macht etwas besseres zu verhandeln. Das Wichtigste sollte doch eigentlich sein, dass es eine realistische Chance gibt, dass eine souveräne Ukraine überleben kann und das Sterben endlich aufhört. Ein "weiter so" wie bisher wird wohl kaum dazuführen.
zum Beitrag21.11.2025 , 14:11 Uhr
"Er ist im Grunde nichts anderes als die Ausformulierung der russischen Position"
Ist es nicht eher erstaunlich, wenn Russland bereit wäre hunderte Milliarden zu zahlen und Sicherheitsgarantien zu akzeptieren? Die Ukraine und Europa sollten vielleicht früher oder später realistische Ziele entwickeln.
zum Beitrag20.11.2025 , 20:45 Uhr
Wahrscheinlicher ist wohl eher, dass Putin Panik und Hysterie bei uns verbreiten möchte, damit weniger Waffen in die Ukraine geliefert wird und mehr für den Eigenbedarf getan wird. Auch dürfte er ein Interesse daran haben, dass Europa weiter zu Lasten von sozialen Fragen aufrüstet, damit kreml-nahe Parteien bald in Europa den Ton angeben. Leider springen wir da ja wirklich über jedes Stöckchen, so das der Plan aufgehen könnte. Putin ist skrupellos, aber nicht dumm. Das scheint oft vergessen zu werden.
zum Beitrag20.11.2025 , 20:40 Uhr
Ich fände es z.B. auch begrüßenswert, wenn Russland Reparationen zahlen würde und Kriegsverbrecher ausliefern würde. Zwischen Wunschträumen und Realität bestehz aber ein großer Unterschied, wie man in den letzten 4 Jahren ja gesehen hat. Es ist überfällig sich mehr an den Realitäten zu orientieren.
zum Beitrag20.11.2025 , 20:37 Uhr
Ich glaube Sie überschätzen Putin und Russlands Fähigkeiten maßlos. Bisher ist er übrigens in seiner langen politischen Karriere nicht als langfristiger Strategey, sondern als Taktiker aufgefallen, der sich viele Möglichkeiten offen hält. Warum glauben Sie wohl sind die administrativen Grenzen von Saporidscha und Cherson nicht, anders als bei Krim, Donezk und Luhansk nicht in der russischen Verfassung festgelegt? Es gäbe Putin die Möglichkeiten nach Eroberung vom Rest von Donezk die Möglichkeit den "Sieg" zu verkünden. Gut ist das alles nicht, aber man sollte die Ambitionen von Putin mangels Fähigkeiten nicht überschätzen.
zum Beitrag20.11.2025 , 20:31 Uhr
Die Fakten sprechen aber nun (leider) nicht für Ihre Thesen.
zum Beitrag20.11.2025 , 18:24 Uhr
Das Ansehen von Deutschland sinkt ja global schon länger. Letztendlich führen Merz und Wadephul die "Krawalldiplomatie" von Baerbock fort. Ich bezweifle, dass uns mittelfristig dieser "neue Ton" etwas bringt. Wir sind Jahrzehnte gut mit klassischer höflicher Diplomatie gefahren.
zum Beitrag20.11.2025 , 14:50 Uhr
Ich fände Differenzierheit angebracht. Pauschalisierungen oder Diffamierungen von Russen per se z.b. als Orks sind nun wirklich unangebracht.
www.tagesspiegel.d...trifft-417991.html
zum Beitrag20.11.2025 , 08:52 Uhr
Zwischen Maximalforderungen und der Realität besteht ein großer Unterschied.
zum Beitrag20.11.2025 , 08:50 Uhr
Sie gehen gar nicht auf den Kommentar ein.
zum Beitrag20.11.2025 , 08:49 Uhr
Fakten sind nun einmal Fakten und Spekulationen sind Spekulationen.
zum Beitrag19.11.2025 , 14:53 Uhr
Es geht nun wirklich nicht um Verständnis, sondern um eine Lagebeschreibung. Ich habe im Gegensatz zu Ihnen auch schon öfter deutlich gemacht, dass ich generell weder Sympathien für Diktatoren, noch Autokraten habe.
zum Beitrag18.11.2025 , 21:51 Uhr
Ihr Kommentar entbehrt leider weitestgehend Fakten. Besonders der letzte Satz ist scharf zu kritisieren. Ja, die Russophobie steigt und es wird wieder viel an alte Vorurteile angeknüpft. Trotzdem verabscheut der Hauptteil der Europäer nicht Russen. Die russische Regierung ist natürlich scharf zu kritisieren, auch wenn die Unterstützung in Europa für leider steigend ist (siehe starken Zuwachs der pro-kreml Parteien in Europa).
zum Beitrag18.11.2025 , 19:36 Uhr
Können Sie Ihre steile These mit Argumenten untermauern. Hat sich für Russland die "Sicherheitslage" nicht verbessert? Putin-freundliche Parteien waren in Europa noch nie so stark wie heute. Auch war ein Nato-Beitritt der Ukraine oder Georgien nie so unrealistisch wie heute. Oder möchten Sie suggerieren, dass die skandinavischen Länder eine Gefahr darstellen könnten? Soweit mir bekannt ist möchten diese Länder auch in Zukunft nicht, dass US-Mittelstreckenraketten, die nuklear bestückt werden könnten, bei Ihnen aufgestellt werden.
zum Beitrag18.11.2025 , 19:30 Uhr
Ihre Formulierung kann man missverstehen. Russland fordert teilweise den Rückzug von Infrastruktur in Osteuropa, jedoch nicht von der NATO allgemein.
zum Beitrag18.11.2025 , 19:28 Uhr
"Und die Springen über jedes Stöckchen."
Das ist leider sehr gut auf den Punkt gebracht.
zum Beitrag16.11.2025 , 20:31 Uhr
Können Sie das belegen? Mir ist nur bekannt, dass offiziell die Konditionen inzwischen für einen Waffenstillstand sehr ungünstig wären, nämlich das der Kreml nur bereit ist für einen Waffenstillstand, wenn der Rest vom doneszk abgetreten wird.
zum Beitrag16.11.2025 , 20:27 Uhr
Und was würde das ändern? Das China noch etwas günstiger Öl bekommt und wir dadurch indirekt nach Ihrer Logik einen potentiellen auf Angriff aut Taipeh finanzieren? Die Auswirkungen auf den weiteren Kriegsverlauf in der Ukraine wären auf jeden Fall minimal. Länder wie Ungarn, Türkei usw würden sich natürlich auch freuen. Davon abgesehen haben wir die Mittel wirklich so frei zu Verfügung? Wir kürzen doch sogar schon unsere Beiträge zum Welternährungsfond! Über Moral sollten wir hier besser nicht reden.
zum Beitrag16.11.2025 , 08:45 Uhr
Sie machen es sich etwas zu einfach. Die Ukraine bezieht z.B. den Hauptteil ihres Öls aus der Slowakei, Türkei und Ungarn. Auch wenn diese Länder ihr Öl vorrangig aus Russland importieren wäre es absurd zu behaupten, dass die Ukraine ihren Feind finanziert. Wenn die Ukraine nicht indirekt rusissches Öl beziehen würde, tun es halt andere.
zum Beitrag16.11.2025 , 08:40 Uhr
Mir wird in der "Aufrüstungsdebatte" viel zu viel über Details geredet wie z.B. Wehrpflicht. Sinnvoller fände ich eine generelle Diskussion inwieweit nicht die Gefahr besteht, dass eine Aufrüstung zum Gegenteil des Erhofften führt. Es besteht ja durchaus die reale Möglichkeit, dass Putin mit seinen Drohnen und Lufttraumverletzungen für Unsicherheit und Panik bei uns sorgen möchte, damit weniger Verteidigungssysteme in die Ukraine geliefert werden und auch mehr Geld in Aufrüstung gesteckt wird. Gerade letzter Punkt scheinen viele nicht auf dem Schirm zu haben. Die Aufrüstung in Europa führt dazu, dass weniger Geld für andere Bereiche zur Verfügung steht wovon die rechten Parteien zusätzlich profitieren. Was könnte Putin besseres passieren als Rechte an der Regierung in Ländern wie z.B. Großbritannien, Frankreich und Deutschland? Putin wird Europa nicht erobern können, aber die Chancen dafür, dass er Europa unterwandern könnte sind leider nicht schlecht.
zum Beitrag12.11.2025 , 19:30 Uhr
Sie haben Recht, dass für viele Menschen bei uns die Distanz (und vermutlich auch die involvierten Ethnien) eine Rolle spielen. Aber genau diesen Umstand kritisiere ich scharf. Ob die Entfernung 1000km oder 4000km ist, ist nicht relevant - weder rechtlich noch moralisch. Die Schwere der Verbrechen hingegen sollte eine Rolle spielen. Zum Thema Doppelmoral: kennen Sie arabische Staaten, die sich so vehement (selektiv) für das Völkerrecht einsetzen wie der Westen? Die meisten arabischen Staaten fallen nicht für ihre Sympathien bzgl Völkerrecht auf. Kurz um doppelmoral kann man dann schlecht vorwerfen. Aber unabhängig davon: sind Länder wie Saudi-Arabien (oder meinetwegen Türkei) für Sie ein Maßstab an dem man sich orientieren sollte?
zum Beitrag11.11.2025 , 17:31 Uhr
Die zentrale Aussage des Artikels ist ja folgende:
"Im Sudan werfen westliche Länder, die stets die Einhaltung der internationalen Rechtsordnung einfordern, genau diese über Bord."
Was ich bei einigen Kommentaren hier irritierend finde ist, dass es User gibt die vehement eine Mitschuld abzustreiten. Trotzdem aber gleichzeitig in Bezug auf die Ukraine eine Schuld auf Grund unterlassener Hilfeleistung sehen. Das ist genau die Art von Doppelmoral die der Autor kritisiert. Jetzt könnte man natürlich auch noch tiefer gehen und das unterschiedliche Leid analysieren was die Menschen in den beiden Ländern ertragen müssen. Aber das ist ein anderes Kapitel.
zum Beitrag09.11.2025 , 14:40 Uhr
Ihre teilweise berechtige Kritik ändert aber nichts an der Hauptaussage des Artikels:
"Im Sudan werfen westliche Länder, die stets die Einhaltung der internationalen Rechtsordnung einfordern, genau diese über Bord."
Frau Baerbock hat bei Ihrer Eröffnungsrede als Präsidentin der 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York viele Themen (u.a. Ukraine) angesprochen, aber durch den Verzicht der Erwähnung des momentan schlimmsten militärischen Konflikts für Zivilisten auf der Welt gut gezeigt welchen Stellenwert die Lage im Suden für den Westen hat.
zum Beitrag08.11.2025 , 22:47 Uhr
Natürlich nicht. Eine weniger deutliche Positionierung hätte z.b. bedeutet, dass wir "nur" Patriots gelfiert hätte und humanitäre Hilfe geleistet hätten. Auch wäre es klug gewesen weiter russisches Gas zu beziehen. Eine erfolgreiche Energiewende für die billiges russisches Gas gebraucht worden wäre hätte der Welt gezeigt, dass auch ein hochentwickeltes Land eine Umstellung schafft ohne wirtschaftlichen Schaden. Das hätte natürlich für einen Nachahmereffekt gesorgt. Jetzt wurde leider das Gegenteil erreicht. Die militärische Lage wäre heute übrigens ähnlich, jedoch wäre die wirtschaftliche und diplomatische Lage ein andere. Auch müsste Deutschland nicht z.B. seine Beiträge zum Welternährungsfond kürzen. Und ja, ich glaube auch, dass man mit Russland im Dialog mehr für Klimaschutz erreichen kann als auf dem "Schlachtfeld".
zum Beitrag08.11.2025 , 22:40 Uhr
Zur Verteidigung muss man sagen, dass viele Bürger diese "klaren Ansagen" schätzen. Das war ja auch schon Baerbock so. Wadephul positioniert sich klar. So hat er ja z.B. auch für seine Äußerungen, dass Russland auf ewig ein Feind bleibt viel Zustimmung bekommen. Ich bezweifle nur, dass die Art von "Politik" gute Ergebnisse produziert.
zum Beitrag08.11.2025 , 22:36 Uhr
👍
zum Beitrag08.11.2025 , 22:35 Uhr
Ich finde andere Zahlen bei der Weltbank, nämlich etwa 70% des Wohnraums unbeschädigt wohingegen, dass in Deutschland lediglich 25% waren. unabhängig davon hatte Deutschland fast mehr als ein Dutzend Millonenen Flüchtlinge.
zum Beitrag08.11.2025 , 22:31 Uhr
Es besteht aber ein Unterschied zwischen lokalem optischen Eindruck und den Fakten. In Deutschland war lediglich 25% des Wohnraums komplett unversehrt und Syrien ca 70%.
zum Beitrag08.11.2025 , 05:42 Uhr
Das Problem bei Wadephul ist genauso wie bei seiner Vorgängerin, dass er vorrangig emotionale Politik macht anstatt faktenbasierete Politik. Natürlich ist Syrien teilweise sehr stark zerstört z.B. Aleppo oder ein paar Vororte von Damaskus. Und ja das mag sich dann auf emotionaler Ebene lokal evt wie deutschland 1945 anfühlen. Trotzdem sind Vergleiche mit Deutschland 1945 absurd. Ich würde mir einen Außenminister wünschen der vorrangig Diplomat ist. Mit diesem Ansatz sind wir Jahrzehnte gut gefahren. Große Krisen gab es immer, aber was besorgniserregend ist, ist wie wir damit umgehen. Ich bezweifle, dass jemand wie Wadepfuhl, der Aussagen tätigt wie z.B., dass Russland auf ewig unser Feind sein wird, ein guter Brückenbauer oder Diplomat werden kann. Laschet wäre sicherlich eine gute Neubesetzung. Das Problem bei Laschet dürfte aber sein, dass Politiker, die auf Dialog und Fakten setzen heute aus der Mode geraten sind. Hoffentlich ändert sich das nochmal. Und auch innenpolitischen Aspekten machen Politiker wie wadephul wenig Sinn. Wir werden Populismus nicht mit Populismus erfolgreich bekämpfen können. Das ist ein Wiederspruch in sich.
zum Beitrag07.11.2025 , 20:42 Uhr
"Aber gewinnt die Menschheit diesen Kampf, dann wird es Chinas Verdienst gewesen sein."
Dem kann man nur zustimmen. Überhaupt wäre es gut sich mit China, den USA, Russland und Indien gut zustellen. Deutschland und die EU werden international nur bestehen können, wenn wieder mehr Kompromissbereitschaft besteht. Auch wäre es viel sinnvoller Geld in Klimaschutz anstatt Aufrüstung zu stecken. Die große Aufrüstung kann sowieso nur funktionieren, wenn China das möchte. Ohne seltene Erden gibt es auch keine modernen Waffen. Vielleicht möchte China, aber gar nicht das wir aufrüsten. Hat da schon Mal jemand dran gedacht? Es besteht ja aus chinesischer Sicht durchaus die Gefahr, dass wir uns militärische in die Taiwan-Politik einmischen könnten an Seite der USA.
zum Beitrag07.11.2025 , 14:35 Uhr
Die AFD ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Hoffentlich wird man mittelfristig doch noch eine Politik betreiben, die der AFD den Wind aus Segeln nimmt. Es ist erschreckend wie in unserer Bevölkerung die Zustimmungsrate zum System Demokratie sinkt. Es ist kein Zufall, dass seit der Vollinvasion der russischen Armee in der Ukraine die Zustimmungsrate sinkt. Die jetzige und vorherige Regierung war bisher nicht erfolgreich darin eine erfolgreiches Narrativ für die jetzige Außenpolitik zu "erzählen". Ob der Ansatz richtig ist oder nicht ist erstmal zweitrangig bei der Zustimmung - es kommt darauf an, dass das Narrativ überzeugend ist. Deutschland hatte bis zur der Vollinvasion von Russland in der Ukraine gute Beziehungen zu Russland. Viele Menschen sind der Meinung, dass das auch so geblieben wäre, wenn Deutschland sich weniger deutlich positioniert hätte. Um Grundgesetz steht, dass das es Aufgabe der Bundesregierung ist Schaden und Leid von der deutschen Bevölkerung fernzuhalten. Es lassen sich durchaus Argumente finden warum der potentielle Schaden/Leid durch die jetzige Politik gegenüber Russland steigen könnte.
zum Beitrag07.11.2025 , 00:11 Uhr
Selten stimme ich Ihnen zu. Überraschen würde mich das nicht. Leider ist es nachwievor so, dass die Gefahr durch die AFD nicht richtig Ernst genommen wird. Die Politik läuft mehr oder weniger weiter wie bisher, obwohl eigentlich bekannt ist, dass die AFD primär von potentieller Abstiegsangst bzw realen sozialem Abstieg profitiert. Umfragen zeigen, dass selbst für AFD Wähler Themen wie z.B. die Migrationspolitik wenigee wichtig sind als genannte Themen.
zum Beitrag07.11.2025 , 00:07 Uhr
Bei der Sehnsucht nach einer starken Hand Stimme ich Ihnen zu - leider eine sehr traurige Entwicklung. Historisch gesehen gehörte Deutschland aber zu den Demokratien wo die Zustimmung zur Regierungsform der Demokratie mit am höchsten war (auch wenn die Zustimmungsrate in den skandinavischen Ländern noch höher war). Es ist kein Zufall, dass seit der Vollinvasion der russischen Armee in der Ukraine die Zustimmungsrate sinkt. Die Regierung war bisher nicht erfolgreich darin eine erfolgreiches Narrativ für die jetzige Außenpolitik zu "erzählen". Ob der Ansatz richtig ist oder nicht ist erstmal zweitrangig bei der Zustimmung - es kommt darauf an, dass das Narrativ überzeugend ist. Deutschland hatte bis zur der Vollinvasion von Russland gute Beziehungen zu Russland. Viele Menschen sind der Meinung, dass das auch so geblieben wäre, wenn Deutschland sich weniger deutlich positioniert hätte. Im Grundgesetz steht, dass das es Aufgabe der Bundesregierung ist Gefahr von der deutschen Bevölkerung fernzuhalten. Es lassen sich durchaus Argumente finden warum die pottentiele Gefahr durch die jetzige Politik gegenüber Russland steigt - Solidarität ist ein komplett anderes Thema.
zum Beitrag05.11.2025 , 13:25 Uhr
"Handlung ist gefragt nicht Meinung, wenn einem das Thema wichtig ist."
Volle Zustimmung!
zum Beitrag03.11.2025 , 08:37 Uhr
👍
zum Beitrag03.11.2025 , 08:35 Uhr
Bzgl Stoltenbergs Rede: Mir zu unterstellen, dass ich Quellen wie Telepolis anführe ist unangebracht. Wann soll ich solche Quellen angeführt haben? Solche Vorwürfe sind doch unseriös und lenken von der Thematik ab. Davon abgesehen behaupte ich KEINESWEGS, dass man auf Moskaus Forderungen 1:1 hätte eingehen sollen. Ich weise lediglich darauf hin, dass auch Stoltenberg erwähnt, dass es einen Zusammenhang zwischen potentieller Nato-Erweiterung und dem jetzigen Krieg gibt.
zum Beitrag03.11.2025 , 08:21 Uhr
Wenn ich mir die jetzige Situation anschaue in der Ukraine, dann lag ich leider nicht falsch mit meinen Einschätzungen. Gerne lasse ich mich jedoch korregieren. Ich mache meine Aussage fest an den offiziellen Forderungen der russischen Regierung. In diversen offiziellen Schreiben z.B. an die Ukraine, aber auch an die USA fordert Moskau völkerrechtswidrig die Herausgabe von 4 (nicht 6 oder 8) zusätzlichen Provinzen.
zum Beitrag03.11.2025 , 08:11 Uhr
"Nur hat der Forist Schalamow keine falsche Aussage getroffen und die Quellen als das benannt was sie sind, Fake News."
Man muss die Meinung nicht teilen, dass die Istanbuler Verhandlungen ein Erfolg werden hätten können. Trotzdem ist es ein Unding andere Meinungen als Fake News versuchen zu diffamieren, wenn es dafür seriöse Quellen gibt. Wer so etwas macht tätigt am Ende falsche Aussagen.
Gerne gebe ich Ihnen dafür auch nochmal ein paar Quellen:
www.welt.de/politi...enden-koennen.html
www.reuters.com/wo...-talks-2025-05-12/ "WHY DID THE TALKS BREAK DOWN? By April 2022, the situation on the battlefield appeared to be turning in Ukraine's favour. It had beaten back Russian forces from around Kyiv and shown evidence toWHY DID THE TALKS BREAK DOWN? By April 2022, the situation on the battlefield appeared to be turning in Ukraine's favour. It had beaten back Russian forces from around Kyiv and shown evidence to the world of alleged Russian war crimes that provoked international condemnation, although Moscow denied them."
zum Beitrag02.11.2025 , 20:20 Uhr
Der Strom von Kraftwerken wird auch für militärische Zwecke genutzt. Und die Sprengung vom Kachowka (wer auch immer das war) hatte auch für beide Seiten militärische Vorteile.
zum Beitrag02.11.2025 , 19:59 Uhr
Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber wenn ich Sie auf eine falsche Aussage hinweise, wäre vielleicht etwas mehr Demut angebracht. Bzgl Istanbuler Verhandlungen: Ich habe Ihnen mehrere Male den Unterschied zwischen erfolgversprechenden Verhandlungen und einem fertigen Abkommen erklärt und Ihnen für das Erstere auch viele Quellen gegeben.
zum Beitrag02.11.2025 , 11:07 Uhr
Ein paar Beispiele:
Zivile Stromversorgung:
www.n-tv.de/politi...ticle26132760.html
Zivile Infrastruktur: www.focus.de/polit...-d935e6efe7bb.html
zum Beitrag02.11.2025 , 10:29 Uhr
Haben Sie schon Mal die Originalrede gelesen?
www.nato.int/cps/e...pinions_218172.htm
zum Beitrag02.11.2025 , 10:28 Uhr
Haben Sie sich schon Mal Stoltenbergs Rede angehört oder durchgelesen? Eine gute Quelle wäre hier für z.B. die Homepage der Nato
Sie liegen ja leider oft falsch mit Ihren Aussagen und versuchen regelmäßig unangenehme Fakten als Fake News zu betiteln. In diesem Fall lege ich Ihnen ans Herz sich die Originalrede durchzulesen.
www.nato.int/cps/e...pinions_218172.htm:
"The background was that President Putin declared in the autumn of 2021, and actually sent a draft treaty that they wanted NATO to sign, to promise no more NATO enlargement. That was what he sent us. And was a pre-condition for not invade Ukraine. Of course we didn't sign that."
zum Beitrag02.11.2025 , 10:21 Uhr
Sind für sie z.B. Korruption, Einschränkung der Pressefreiheit, Justizeinschränkung und starke Demokratiedefizite gut? Ich behaupte nicht, dass die Ukraine böse, aber ich habe da eine andere Vorstellung als Sie was gut ist.
zum Beitrag02.11.2025 , 10:01 Uhr
Und weil Russland viele böse Taten begeht muss die Ukraine zwangsläufig gut sein?
zum Beitrag02.11.2025 , 09:47 Uhr
Wenn Staaten sich immer an Versprechen bzw an das Völkerrecht halten würden, gäbe es keinen Krieg. Das hat aber leider nichts mit der Realität zu tun.
zum Beitrag02.11.2025 , 00:58 Uhr
Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber die letzten Jahre lagen sie oft falsch mit Ihren Einschätzungen. Warum sollte das dieses Mal anders sein?
zum Beitrag02.11.2025 , 00:43 Uhr
"Wenn in der Welt Macht das Recht ersetzt, dann ist keine Nation mehr sicher."
Für mächtige Nationen war das Völkerrecht leider schon immer weniger bindend. Es wird hier also kein Präzedenzfall geschaffen.
zum Beitrag02.11.2025 , 00:16 Uhr
"nukleare Vernichtung der Ukraine bereits plant"
Das sind doch alles sehr weit geholte Spekulationen.
zum Beitrag01.11.2025 , 23:36 Uhr
Ich Frage beantworte ich natürlich mit einem "Nein". Trotzdem lässt sich daraus kein Anspruch auf Aufnahme in NATO- und EU ableiten.
zum Beitrag01.11.2025 , 23:34 Uhr
Dann zeigen Sie mir doch irgendeine NATO-Planung, die eine konventionelle Verteidigung vorsieht. Alle Planspiele sahen dieses keineswegs vor.
zum Beitrag01.11.2025 , 23:31 Uhr
Bzgl a.) Sie meinen weil ich nicht auf den Ausbildungsstandart eingehe? Glauben Sie mir, der kat ist in der NATO höher als in Russland. Bzgl. b) ist die nächsten Jahre bin wirklich irrelevant.
zum Beitrag01.11.2025 , 17:49 Uhr
Zum jetzigen Zeitpunkt wird man Russland sehr weit entgegenkommen müssen um eine Art Abkommen überhaupt attraktiv zu machen. Es war doch immer klar, dass um so länger der Krieg dauert, um so ungünstiger werden die Konditionen.
zum Beitrag01.11.2025 , 12:38 Uhr
Putin hat auch gesagt, dass er die Ukraine nicht angreifen wird. Man sollte nun wirklich nicht jede Aussage aus dem Kreml ernst nehmen.
zum Beitrag01.11.2025 , 12:37 Uhr
👍
zum Beitrag01.11.2025 , 12:34 Uhr
@ Sam Spade, DemianBronsk und Machiavelli: Ich stimme natürlich zu, dass es sich hier um einen Krieg zwischen Agressor und Opfer handelt. Um "gut" und "böse" kann es sich nicht handeln, da dafür einfach die Defizite auf der ukrainischen Seite viel zu groß sind. Natürlich sind auch die Sympathien klar verteilt, aber das ändert nichts an der realen Lage vor Ort. Fakt ist nun einmal, dass kein Weg daran vorbei führem wird riesige Zugeständnisse an Russland zu machen, damit Russland überhaupt Interesse an irgendeiner Art von Vereinbarung hat. Und eine Vereinbarung muss natürlich attraktiv genug sein, dass Russland sich daran hält. Es dürfte doch niemanden überraschen, dass die Konditionen ungünstiger werden mit Dauer des Krieges. Wir tun uns leider sehr schwer mit Anerkennung der Realität. Z.B. erst vor zwei (!) Wochen haben die Ukraine und die EU ihre Position revidiert, dass Ausgangspunkt für Verhandlungen nicht mehr die territorialen Grenzen der Ukraine sein müssen. Dabei war das doch schon seit Jahren offensichtlich. So ist das leider in vielen anderen Punkten auch. Man hilft niemanden damit sich eine alternative Realität zu schaffen.
zum Beitrag01.11.2025 , 12:18 Uhr
Es muss nicht zwangsweise so sein, dass Moskau (und natürlich auch die Ukraine) sich wieder nicht an ein Abkommen a la Minsk halten. Die Alternative ist ein "weiter so" wie bisher. Ja, wenn die Ukraine Männer bis 17 Jahre mobilisiert kann sie bei den jetzigen Verlustzahlen noch ein bis zwei Jahre durchhalten. Und dann?
zum Beitrag31.10.2025 , 20:51 Uhr
Ihr Ausführungen sind nicht zu treffend. Die USA hatte NIE vor militärisch zu gewinnen, das dachten nur die Sowjets. Reagans Politik führte 1983 fast zum dritten Weltkrieg:
www.spiegel.de/pol...rieg-a-931489.html
Eventuell wäre es ohne die massive Aufrüstung sogar schon vor Gorbatschow zu Abrüstungsverhandlungen unter Androvov gekommen. Leider dient die Mär vom "Tod rüsten" von Moskau auch heute wieder als Rechtfertigung für eine massive Aufrüstung.
zum Beitrag31.10.2025 , 20:10 Uhr
Das Ziel von territoriale Zugeständnissen und eine Nicht-Aufnahme der Ukraine in der NATO wird Russland sowieso erreichen. Punkt 2 ist der Wichtigste, aber um so länger der Krieg dauert, um so ungünstiger werden die Konditionen am Ende. Man hätte spätestens nach der erfolgreichen Charkiwoffensive im herbst 22 Verhandlungen mit großen Zugeständnissen anstreben müssen anstatt sich unrealistischen Träumereien hinzugeben Im Nachhinein war es ein großer Fehler 3 Jahre lange strikt Verhandlungen abzulehnen und sich jetzt über sehr ungünstige Konditionen zu wundern. Was versprechen Sie sich von einem "weiter so" wie bisher?
zum Beitrag31.10.2025 , 17:22 Uhr
Es ist ein wenig befremdlich für allgemein gültiges Wissen Quellenangaben zu forden. Nochmal: die NATO ist aber in allen wesentlichen Bereichen (ohne die USA) Russland überlegen. Es gibt lediglich zwei Bereiche, wo Russland überlegen ist: Sattelittenüberwachung und im nuklearen Bereich. Im folgenden Bereichen ist Russland deutlich unterlegen: - Konventionelle U-Boote - moderne Panzer - Flugzeuge - allgem. militärische gepanzerte Flugzeuge - Hubschrauber (wenn man die kaum einsatzfähigen Antikmodelle aussen verlässt) - aktive Soldaten und potentielle Soldaten
zum Beitrag31.10.2025 , 17:12 Uhr
Danke für diesen nüchternen sachlichen Artikel, der nicht in das klassische "schwarz-weiß" Denken verfällt und die allgemeine Hysterie weiter anheizt. Auch wenn Putin ein Verbrecher ist, hilft es nicht die Ukraine unpassenderweise zu heroisieren. Es handelt sich schließlich nicht um einen Krieg zwischen Gut und Böse. Es ist wichtig die russischen Verbrechen klar zu benennen, jedoch trotzdem sich mit der Realität zu beschäftigen und Realismus walten zu lassen und sich nicht mit irgendwelchen Träumereien zu beschäftigen, die die schlimme Situation noch weiter verschlimmern.
zum Beitrag31.10.2025 , 15:07 Uhr
Sie glauben also ernsthaft, dass die massive Aufrüstung unter Reagan erst Verhandlungen mit Gorbatschow ermöglichten? Leider ist das eine der vielen modernen Legenden, die sich bis heute halten.
zum Beitrag31.10.2025 , 15:02 Uhr
Auch wenn der Zeitpunkt des Überfalls auf die Ukraine überraschend war ging man immer davon, dass Russland es nicht akzeptieren würd die Ukraine aus "ihrer" Einflusszone zu "verlieren". Beim Baltikum hingegen war man sich immer bewusst, dass dieses konventionell nicht zu verteidigen wäre, hielt aber einen Angriff für sehr unwahrscheinlich, da es für Russland im Vergleich zu vielen anderen Gebieten (z.B. Ukraine) kulturell, historisch und ökonomisch uninteressant ist.
zum Beitrag31.10.2025 , 14:55 Uhr
Das einzige einigermaßen realistischere Angriffszenario auf die Nato wäre das Baltikum. Man ging in allen Planspielen seit den 90ern innerhalb der NATO davon aus, dass das Baltikum konventionell nicht zu verteidigen wäre (unabhängig von einer Aufrüstung) , wenn Russland es darauf anlegen sollte. Trotzdem haben wir uns für eine Aufnahme entschieden. Wir wussten genau auf was wir uns eingelassen haben dadurch das wir uns entschieden haben das Baltikum aufzunehmen. Es gab genügend warnende Stimmen vor eine Nato-Aufnahme. Übrigens auch von Joe Biden 1997:
www.c-span.org/cli...he-baltics/5073373
Jetzt so zu tun als, wenn wir das Problem durch Aufrüstung lösen könnten ist eine Nebelkerze.
zum Beitrag31.10.2025 , 12:54 Uhr
Es gibt doch nun wirklich mehere entsprechende Quellen. Waren Sie schon Mal auf der Homepage von SIPRI?
www.sipri.org/medi...st-spending-surges
Letztendlich ändert das natürlich nichts an der Tatsache. Wenn Sie per se Studien von Friedensinstituten weniger glaubwürdig halten als Studien, die von Rüstungsfirmen mitfinanziert werden. Ist Ihnen schon Mal der Gedanke gekommen, dass Rüstungsfirmen ggf. ein finanzielles Interesse haben könnten??
zum Beitrag31.10.2025 , 12:46 Uhr
So sieht es aus.
zum Beitrag31.10.2025 , 12:44 Uhr
Welche Pazifisten sprechen denn direkt der Ukraine das Recht auf Selbstverteidigung ab? Es geht eher darum inwieweit das aktiv unterstützt werden soll. Davon abgesehen kann man natürlich Pazifismus immer als naiv und wenig erfolgsversprechend abstempeln. In Indien gab es z.B. vor der erfolgreichen Ghandi Bewegung auch kritische Stimmen, die darauf verwiesen, dass man gegen einen Aggressor wie die Britten (Verweise auf schlimme Verbrechen bei der Niederschlagung von Aufständen in Afrika) nicht friedlich erfolgreich vorgehen kann.
zum Beitrag31.10.2025 , 12:38 Uhr
Das Problem bei einer Aufrüstungspolitik, die andere Bereiche stark vernachlässigt ist, dass aus Demokratie auch schnell Autokratie werden kann. Was bringt es z.b. wenn wir eine starke Bundeswehr haben und am Ende die AFD die Regierung stellt?
zum Beitrag31.10.2025 , 12:35 Uhr
Bei dem letzten Satz stimme ich Ihnen zu, wobei natürlich die "kanibalisierung" der letzten Jahre auch viel geschadet hat. Wenn man die jetzige Bundeswehr mit der Bundeswehr aus den 80ern Jahren vergleicht, müsste man jeodch auch berücksichtigen, dass Russland nur einen Bruchteil der Stärke hat die die UDSSR besaß. Die Frage ist auch wofür wir heute noch eine starke Bundeswehr brauchen. Wer bedroht uns denn , abgesehen von Russland? Jedoch besitzt Russland auf Grund des demographischen Faktors gar nicht mehr die Fähigkeiten Deutschland konventionell erfolgreich anzugreifen. Man kann natürlich argumentieren, dass wir dem Baltikum im Ernstfall helfen müssten. Jedoch müsste man dann darauf hinweisen, dass man schon bei der Aufnahme davon ausging, dass dieses konventionell nicht zu verteidigen ist und erstmal verloren. Die NATO und die EU haben am Ende leider wahllos neue Mitglieder aufgenommen. Das schwächt natürlich die Strukturen und bringt in einigen Fällen auch keinen Mehrwert für die anderen. Ziel bei der der Erwartung der NATO ist es immer die Sicherheit der anderen zu erhöhen. Dieses ist definitiv nicht geschehen.
zum Beitrag30.10.2025 , 12:51 Uhr
Für mich ist das keine nachvollziehbare Erklärung für Diffamierungen, Aggressionen oder teilweise sogar gelegentliche rassistische Ausfälle (Begriffe die Russen pauschal Entmenschlichen).
zum Beitrag30.10.2025 , 10:00 Uhr
Die Verwendung rassistischen Begriffen, unabhängig davon gegen welche Ethnie es geht, ist unangebracht. Auf dieser Grundlage ist auch keine vernünftige Diskussion möglich.
zum Beitrag30.10.2025 , 03:23 Uhr
Das Paradoxe ist, dass nicht wenige derjenigen, die vorgeben besonders scharfe Putin-Kritiker zu sein viele Parallelen zu ihm aufweisen. Diffamierungen, "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich" , Aggression als Lösungsansatz usw. Manchmal könnte man das Gefühl bekommen, dass Putin neben den AFD-Verehrern noch viele weitere heimliche Verehrer hat.
zum Beitrag30.10.2025 , 01:52 Uhr
Danke für den Artikel. Es ist wirklich traurig, dass es keinen großen Debatten zur Aufrüstung gibt und suggeriert wird, dass das alternativ los ist. Es gibt ja durchaus einige bekannte ehemalige Militärs wie Richter, Thiele usw. die regelmäßig darauf hinweisen, dass Russland der NATO (auch ohne die USA) der deutlich unterlegen ist. Unabhängig davon wie sich der Krieg in der Ukraine entwickelt werden die Truppen von Russland dort lange gebunden werden. Selbst bei einem unwahrscheinlichen Sieg, nämlich als Besatzer. Die einzige theoretische Möglichkeit, dass Russland uns in ca. 20 Jahren wirklich gefährlich werden könnte, gäbe es wenn sich die Geburtenrate plötzlich ändern würde. Aber wie wahrscheinlich ist das? Und selbst dann hätten wir ja noch genügend Zeit zum aufrüsten. Das die meisten Sicherheitsexperten für Aufrüstung werben ist ja verständlich. Genauso ist es verständlich, dass Automobilexperten für den Kauf von neuen Autos werben. Erschreckend finde ich, dass weite Teile der Bevölkerung das nicht kritisch hinterfragen und sich mit den Fakten beschäftigen.
zum Beitrag28.10.2025 , 00:33 Uhr
Ihr Kommentar erklärt in keinster Weise folgende Aussage von Ihnen:
"Und um seine einflusszone aufrecht zu erhalten müsste Putin keinen Krieg führen.
zum Beitrag28.10.2025 , 00:33 Uhr
Ich hinterfrage lediglich die Aussage von Machiavelli :
"Und um seine einflusszone aufrecht zu erhalten müsste Putin keinen Krieg führen. "
zum Beitrag28.10.2025 , 00:30 Uhr
Das ist ein Unding und unfair. Wir haben jedoch schon immer in einer Welt gelebt, in der größere Länder mehr Macht als kleinere hatten. Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen?
zum Beitrag28.10.2025 , 00:27 Uhr
Vielleicht ist Ihnen schon Mal aufgefallen das Ungeeignet leider nichts neues in unserer Welt. Meine Sympathien z.B. beim Prager Frühling galt den Tschechen, trotzdem fand ich es richtig, dass der Westen dort keine Unterstützung leistete, da dieses zum dritten Weltkrieg hätte führen können. Wem hätte das am Ende genützt?
zum Beitrag26.10.2025 , 20:02 Uhr
Siehe zb:
www.zeit.de/politi...praeventivschlaege
zum Beitrag26.10.2025 , 19:53 Uhr
Wenn Sie Gerechtigkeit auf der ganzen Welt mit Waffen durchsetzen möchten, steht die Welt morgen in Flammen und von der Menschheit bleibt nicht mehr viel übrig. Davon abgesehen haben Sie schon Mal in Erwägung gezogen, dass man Russland mit Gewalt nicht zwingen kann?
zum Beitrag26.10.2025 , 19:48 Uhr
Putin lässt sich natürlich nicht mit Hitler oder Stalin vergleichen. Und natürlich hat Moskau wie in der Ukraine den Krieg in Finnland angefangen.
zum Beitrag26.10.2025 , 19:44 Uhr
De Realität spricht nun wirklich eher für die These, dass ein primär militärischer Lösungsansatz nicht funktioniert. Selbst Selenski fordert inzwischen für Verhandlungen als Ausgangspunkt nicht mehr die territorialen Grenzen, sondern nur noch die aktuelle Frontlinie.
zum Beitrag26.10.2025 , 19:42 Uhr
Für so einen bekannten Fakt eine Quellenangabe?
z.B. Joe Biden:
www.zeit.de/politi...praeventivschlaege
zum Beitrag26.10.2025 , 19:37 Uhr
Es besteht ein Unterschied zwischen manchen und allen Historikern. Fakt ist, dass die UDSSR nie wieder Finnland angegriffen haben obwohl Yalta zeigte, dass es den Westalliierten weitestgehend egal war was mit Finnland passieren würde.
zum Beitrag26.10.2025 , 19:34 Uhr
Lassen wir mal das Spekulieren. Wie hätte Putin denn Ihrer Meinung nach die Ukraine in "seiner" Einflusszone halten können?
zum Beitrag26.10.2025 , 14:03 Uhr
So sieht es aus und für diese Opfer und das Zugeständnis an das Verbrechen gab es von Stalin für Finnland Frieden. Vergliche mit Hitler sind absurd und relativierend.
zum Beitrag26.10.2025 , 11:19 Uhr
Russland hat Krieg auch vorher schon als Mittel der Diplomatie gesehen. Russland hat 2008 deutlich gemacht, dass nicht bereit ist eine Verkleinerung seiner Einflusssphäre zu akzeptieren. Viele von uns waren halt sehr naiv zu glauben, dass Moskau akzeptieren würde, wenn die Ukraine die Einflusszone wechseln möchte.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:48 Uhr
Inwieweit Russland am Ende wirklich zu einem "akzeptabelen" Frieden bereit gewesen wäre, lässt sich nicht genau sagen. Da gibt es verschiedene Hinweise. Fakt ist jedoch, dass Selenski Verhandlungen ausgeschlossen hatte und das Ausgangspunkt von Verhandlungen die Front Linie sein sollen ist eine ganz neue Position von Kiew. De jure kann er kein Territorium abgeben, De facto jedoch schon. Das Problem dabei ist, das dann seine politische Karriere erledigt wäre. Dafür hat er einfach die Messlate zu hoch gelegt. Eine Möglichkeit wäre es aber z.B. einen Friedensvertrag auszuhandeln, der in Kraft tritt, sobald Russland den Rest von Donezk erobert hat. Das könnte ein gesichtswahrende Lösung sein.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:40 Uhr
👍
zum Beitrag26.10.2025 , 09:03 Uhr
Viele Menschen, die sich kritisch äußern sind nun wirklich keine Amerikahasser oder Altlinke, sondern Moderate. Die Bockigkeit stellt man eher fest bei den Befürwortern einer militärischen Lösung, die immer noch nicht verstanden haben, dass es vermutlich keine militärische Lösung geben wird und die Ukraine vermutlich auch nicht nochmal in eine Position der Stärke wie im Herbst 22 kommen wird. War es wirklich klug damals zu forden die ganze Ukraine zu befreien anstatt Verhandlungen zu forcieren? Wohl kaum, wenn man sich anschaut, dass die Ukraine nach über 3 Jahren einen Waffenstillstand möchte und das obwohl sie über 3 Jahre behauptete, dass dieses ein Zwischensieg für Putin war.
zum Beitrag26.10.2025 , 08:55 Uhr
Letztendlich ist Putin in jeder Hinsicht ein durschnittlich schlimmer Diktator. Die Geschichte zeigt, dass mit solchen Typen durchaus Interessenausgleiche möglich sind. Vermutlich hätte man auch schon etwas erreichen können bei entsprechenden Zugeständnissen. Stoltenberg schrieb ja z.B. in seinen Memoiren, dass er Selenski schon Mal versucht hatte die finnische Lösung nahezulegen, dieser aber das ganze Territorium zurückerobern wollte.
zum Beitrag26.10.2025 , 07:39 Uhr
Das ist sehr viel Spekulationen. Vieles spricht dafür, dass es Russland reicht die jetztige Einflusszone aufrecht zu erhalten - egal mit welchen Mitteln. Deswegen scheint es Russland auch nur ein wenig zu stören, dass z.B. Schweden Nato-Mitglied wurde.
zum Beitrag25.10.2025 , 22:51 Uhr
"Wer angesichts dieser Barbarei noch glaubt, mit Putin verhandeln zu können, lebt entweder in einer Parallelwelt, ist ignorant oder naiv. "
Wir wissen ja inzwischen, dass die Welt im Herbst 22 noch nie so nah an einer nuklearen Eskalation stand wie seit der Kuba-Krise. Es gibt also keine vernünftige Alternative zu Verhandlungen, auch wenn das Ergebnis vermutlich von Tag zu Tag ungünstiger werden wird. Pragmatismus ist übrigens das Gegenteil von Ignoranz und Naivität. Wohin letztere geführt hat sehen wir doch gut genug.
zum Beitrag25.10.2025 , 22:45 Uhr
"Ist die Ostukraine die Risiken wirklich wert?"
Wenn Sie sich z.B. hier in der Kommune sind viele (auch wenn die Anzahl abnimmt) der Meinung, das es das wert ist. Die Logik dahinter ist neben der Ungerechtigkeit, dass Putin sowieso nicht in der Ostukraine aufhören würde und man es deswegen auch nicht versuchen muss. Übersehen wird dabei, dass sich aufxh die Ukraine nicht an die Minsker Abkommen hielt.
zum Beitrag25.10.2025 , 17:13 Uhr
"Nur eine drohende Niederlage zwingt Putin zu Zugeständnissen"
Es kann sein, dass Putin Zugeständnisse machen würde, die der ukrainischen Regierung und unseren ausreichen würde. Es kann aber auch das genaue Gegenteil passieren. Wie Stoltenberg jüngst auch nochmal in seinen Memoiren erwähnte herrschte im Herbst 2022 nach der erfolgreichen ukrainischen Gegenoffensive Panik im weißen Haus, da man die Wahrscheinlichkeit einer nuklearen Eskalation auf 50/50 schätze. Es musste im Hintergrund viel Aufwand betrieben werden um diese einzudämmen. Davon abgesehen, dass es unwahrscheinlich ist, dass die Ukraine nochmal in eine solche Position der Stärke kommt, wer sagt dann das Selenski nicht wieder davon fantasieren würde die ganze Ukraine zurückzuerobern?
zum Beitrag22.10.2025 , 13:33 Uhr
Das ist genauso ein Blödsinn, wie die CDU mit der AFD einzusetzen. Zitieren Sie doch Mal einen aktuellen bedeutenden Linken-Politiker, der Bewunderung für Putin äußern.
zum Beitrag22.10.2025 , 11:37 Uhr
Die Union mit der AFD gleich zu setzen ist eine üble Verleumdung und spricht gegen jede Faktenlage. Zu kritisieren ist natürlich, dass alle Parteien populistischer werden. Sie setzten doch auch nicht die Grünen mit der AFD gleich nur weil die AFD genauso auf Rüstung fixiert ist, oder?
zum Beitrag22.10.2025 , 06:36 Uhr
Diese Art vln Populismus wird sich für Merz nicht auszahlen. Es kann doch nicht ernsthaft jemand überraschen, dass sich das auch nicht in den Umfragen niederschlägt. Was muss noch passieren, damit die "großen" Parteien verstehen, dass man nachhaltig der AFD nur das Wasser abgraben kann, wenn man den Wohlstandsverlust für breite Teile der Bevölkerung bekämpft - inzwischen hat noch nicht Mal jeder zweite Erwachsene einen Notgroschen von 2000 €: www.welt.de/vermis...uer-notfaelle.html Es ist gibt durchaus plausibel Gründe, dass wir unser erfolgreiches Wirtschaftsmodell aufgegeben haben aus Solidarität mit der Ukraine, aber dann hätte man einen Plan B bereit haben sollen oder zumindestens eine Vermögenssteuer wieder einführen sollen, um den Schaden etwas abzufedern. So helfen wir der Ukraine unter Umständen ein wenig ohne das es kriegsentscheidend ist, müssen aber aufpassen, dass wir Zuhause nicht den Faschisten den Weg eben. Man muss halt Prioritäten setzen.
zum Beitrag21.10.2025 , 03:30 Uhr
Russland ist bei weitem nicht so stark wie die Propaganda immer suggiert. Und ja, natürlich können wir viel Geld in die Rüstung stecken und woanders sparen. Dann sollten wir uns aber nicht darüber wundern das extreme Parteien wie die AFD immer mehr an Bedeutung gewinnen.
zum Beitrag21.10.2025 , 03:26 Uhr
Ihre Behauptungen stimmen nicht. Die Ukraine hatte lediglich schlecht gewartete und alten S300- und Buk-Systemen im Einsatz weswegen Russland am Anfang des Krieges immer wieder lokal die Lufthoheit hatte. Deswegen waren die Opferzahlen am Anfang auch höher. Und nein das Konzept Krieg in die Städte tragen gibt es bei uns in den Sinne nicht. Das war vor allen Dingen eine Lehre aus 2014. Schauen Sie sich Mal die Verteilung der Rüstungsindustrie in der westlichen EU an und auch in der Ukraine.
zum Beitrag20.10.2025 , 12:13 Uhr
Nennen Sie bitte ein Land bei dem der allgem. Wohlstand zunimmt oder nicht die Gefahr besteht, dass er abnimmt und bei dem trotzdem extreme Parteien an hoher Bedeutung gewinnen.
zum Beitrag20.10.2025 , 11:17 Uhr
Europa hat Fähigkeitslücken, trotzdem ist Russland nicht stark genug größere Gebiete einzunehmen. Eine enorme Aufrüstung wäre auch immer noch möglich, wenn Russland nach einem Ende des Krieges in der Ukraine weiter aufrüsten würde.
zum Beitrag20.10.2025 , 11:10 Uhr
Unwahrscheinlich. Die Fähigkeiten der ukrainischen Streitkräfte spielen in diesem Fall übrigens nur sekundär eine Rolle. Die Luftverteidigungssysteme bekam Kiew erst viel später. Bzgl zivilen Opfer: die Rate viel dadurch leicht. Bei uns in Europa gibt es einen entscheidenden Unterschied. Der Hauptteil der Rüstungsindustrie wurde bewusst außerhalb von Städten gelegt, weshalb Russland sich auf viele Ziele außerhalb von Städten konzentrieren müsste.
zum Beitrag20.10.2025 , 07:18 Uhr
Es gilt jedoch auch zu respektieren, dass viele junge Menschen keine Lust haben zu kämpfen. Übrigens plädiere ich ja nicht für eine Abschaffung der Bundeswehr.
zum Beitrag20.10.2025 , 07:14 Uhr
Bitte genauer mit den verwendeten Zahlen beschäftigen (Vereine Nationen und Ukrainischen Innenministerium) und vor allen Dingen mit dem Vernichtungskrieg der Wehrmacht. Der russische Angriffskrieg ist schlimm, aber nicht ansatzweise mit der Wehrmacht zu vergleichen, wo z.B. alleine in 2 Tagen mehr Zivilisten getötet wurden als in diesem Krieg in 2 Jahren: www.bpb.de/kurz-kn...ker-von-babyn-jar/
zum Beitrag19.10.2025 , 19:34 Uhr
Da haben Sie Recht, aber es geht ja um den russischen Angriffskrieg.
zum Beitrag19.10.2025 , 19:07 Uhr
Nennen Sie doch einfach Mal einen seriösen Experten der davon ausgeht, dass die Landesgrenzen der BRD mittelfristig in Gefahr sind. Eine konventionelle Armee hilft nun wirklich nicht gegen Cyber-Attacken.
zum Beitrag19.10.2025 , 01:13 Uhr
Voll Zustimmung!
zum Beitrag19.10.2025 , 01:12 Uhr
Letztendlich gibt es nur eine erfolgreiche Strategie gegen die AFD, nämlich "Wohlstands"sicherung oder Vermehrung. Warum sind die deutschen nachdem 3ten Reich plötzlich überzeugte Demokraten geworden? - Dem Wirtschaftswunder sei Dank. Es gibt keinen andere nachhaltige Strategie in Demokratien gegen extreme Parteien. Die Frage, die wir uns stellen müssen ist eigentlich nur wie wichtig uns unsere Demokratie ist. Wenn man zu einem positiven Ergebnis kommt braucht man nur entsprechend handeln.
zum Beitrag18.10.2025 , 23:37 Uhr
Ein russischer Angriff auf Deutschland ist unwahrscheinlich und wenn müsste die russische Armee erst durch Polen durch. Ich fände es durchaus sinnvoll, da die polnische Armee finanziell zu unterstützen, auch wenn ein Angriff auf Deutschland unwahrscheinlich ist.
zum Beitrag18.10.2025 , 23:34 Uhr
Ihre These, dass es sich als Soldat sicherer lebt als als Zivilist ist grundlegend falsch, selbst wann man berücksichtigt, dass es Schätzungen gibt, die davon ausgehen, dass es bis zu 100.000 tote Zivilisten in der Ukraine (inkl. der besetzen Gebiete geben könnte). Beschäftigten Sie sich bitte intensiver mit den Zahlen. Und wenn Sie in Zukunft ähnliche Thesen aufstellen möchten, dann überprüfen Sie doch am besten, ob es Zahlen gibt, die das unterstützen.
zum Beitrag18.10.2025 , 15:11 Uhr
Ich würde mir auch wünschen, wenn man mehr auf die Wünsche der jungen Menschen eingehen würde. Viele haben gar kein Interesse am kämpfen. Wäre es da nicht besser der polnischen Armee finanziell unter die Armee zu greifen? Dann könnte man sich auf die ganze Aufrüstung sparen. Oder sieht irgendjemand, abgesehen von Putin (und auch hier ist die Wahrscheinlichkeit eines Angriffes auf Deutschland gering), eine andere Gefahr für Deutschlands Landesgrenzen? Wer könnte uns den potentiell überfallen?
zum Beitrag18.10.2025 , 15:05 Uhr
"Und wer glaubt als Zvivilist bessere Chancen zum Überleben zu haben sollte sich die russische Kriegsführung in der Ukraine mal genauer anschauen."
Die Todesraten bei Soldaten sind in diesem Krieg überproportional hoch. Andersherum verhält es sich bei Zivilisten. Ihr Beispiel ist also nicht plausibel. Einfach Mal z.B. auf statista.de die Raten mit anderen Kriegen aus den letzten Jahrzehnten vergleichen.
zum Beitrag18.10.2025 , 00:56 Uhr
Oder wir lassen die Wehrpflicht einfach ganz bleiben. Und am besten auch eine große Aufrüstung. Sinnvoller wäre es da den Polen etwas finanziell unter die Arme zu greifen. Abgesehen von Russland (und auch das halte ich für unwahrscheinlich) sehe ich kein Land gegen das Deutschland potentiell seine Landesgrenzen verteidigen müsste. Es gibt nun wirklich sinnvollere Möglichkeiten das Geld auszugeben, damit die AFD nicht bald doch stärkste Partei wird. Viele Menschen scheinen das Risiko leider immer noch zu unterschätzen. Für uns ist der aufkeimende Faschismus vor unseren Augen eine größere Gefahr als ein Angriff von Russland auf Deutschland.
zum Beitrag17.10.2025 , 16:18 Uhr
Geht es Ihnen nur um Gesinnungspolitik oder auch um die Menschen in der Ukraine? Gesinnungspolitik ist in diesem Fall Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.
zum Beitrag16.10.2025 , 10:51 Uhr
Natürlich gab es in der UDSSR Diskriminierung, aber bei kommunistischen Ukrainern war das z.B. nicht der Fall. Davon abgesehen finde ich Ihren Umgang (Herrenmenschen Vergleich) mit unserer NS-geschichte schlimm. Leider lassen sich solche oder ähnliche Kommentare immer wieder bei Ihnen finden. Bitte Mal etwas genauer mit der Zeit von 1933-1945 beschäftigen.
zum Beitrag16.10.2025 , 09:36 Uhr
Ich finde es erfreulich in den Kommentaren zu sehen, dass auch einige Selenskibewunderer zumindestens etwas nachdenklich werden. Wir haben einen hohen Einfluss auf Selenski und das könnten wir auch zum Wohle des ukrainischen Volkes einsetzen. Ich möchte z.B. an den Druck erinnern, den die EU ausgeübt hat bzgl Abschaffung der Anti-Korruptionsbehörde. Es bleibt zu hoffen, dass der Westen sich auch etwas kritischer mit der Absetzung des beliebten Bürgermeisters von Odessa beschäftigt (auch wenn es gegen ihn kurroptionsverdacht gibt) oder Selenski zumindestens deutlich macht, dass man ihm so etwas bei Klitschko (der auch auch noch einen sauberen Lebenslauf hat) nicht durchgehen lassen wird.
zum Beitrag16.10.2025 , 09:27 Uhr
👍
zum Beitrag15.10.2025 , 22:07 Uhr
Sie haben ja schon bei einigen Diskussionen zu anderen Kriegen und auch dem Welthunger festgestellt, dass für mich (anscheinend im Gegensatz zu Ihnen) nicht die ethnische Abstammung wichtig ist. Ich finde, dass der Mensch im Vordergrund stehen soll. Weil ich gegen eine potentiell diskriminierende Politik bin, Korruption kritisch sehe usw. heißt das in keinster Weise, dass ich die Ukraine nicht mag. Haben Sie etwas gegen die 1/3 rusisch - muttersprachigen Ukrainer? Selenkis Politik sehe ich natürlich kritisch.
zum Beitrag15.10.2025 , 18:15 Uhr
"Es ist nicht das erste Mal, dass Präsident Wolodymyr Selenskyj und seine Regierung etwas zu kreativ mit ihren Rechtsgrundsätzen umgehen."
Ich finde, dass harte Kritik angebracht wäre anstatt eine relativierende Kritik. Leider erleben wir das bei allen Themen so. Ein kritischerer westlicher Umgang mit Selenski, würde uns alle gut tun, aber vor allen Dingen würde die ukrainische Bevölkerung davon profitieren!
zum Beitrag14.10.2025 , 13:34 Uhr
Mittelfristig könnte es gut sein, dass sich mehr europäische Länder ein Beispiel Österreich nehmen. Schließlich kann man auf Dauer die Realität nicht ausblenden, da ist die Frage nach Gerechtigkeit nur bedingt von Bedeutung.
zum Beitrag14.10.2025 , 13:32 Uhr
Die neuere Geschichtsforschung ist da etwas weiter. Der Krieg kam dem dem deutschen Kaiser sehr gelegen. Letztendlich begann er jedoch auf Grund von Bündnisverpflichtungen gegenüber der österreichischen Monarchie. Der Punkt, den der User jedoch kritisiert ist der mangelnde Sinn für die Realität. Es ist nun wirklich sehr unwahrscheinlich, dass Russland die Kriegsschäden bezahlt oder das das Kriegsverbrecher nach Den Haag ausgeliefert werden.
zum Beitrag13.10.2025 , 23:53 Uhr
Trotz aller Verbrechen von Putin hat Österreich traditionell keine Probleme mit Moskau und hat wenig Interesse den Krieg zu einem europäischen zu machen.
zum Beitrag05.10.2025 , 22:24 Uhr
Möchte sich da jemand vor einem schlechten Gewissen bewahren? Die Kürzungen in der Entwicklungshilfe aus denen auch Ernährungsprogramme finanziert werden, werden in den nächsten Jahren zu Millionen von Toten führen.
www.tagesschau.de/...said-ende-100.html
zum Beitrag05.10.2025 , 20:07 Uhr
Ja, ein wesentlicher Teil von Österreich war durch die UDSSR besetzt. Gerne diesbezüglich nochmal etwas genauer informieren.
zum Beitrag05.10.2025 , 20:05 Uhr
Vielleicht sollten sie Sich die Haltung von Kiesewetter bzgl Iran, Gaza und Ukraine nochmal genauer anschauen. Machen Sie sich am besten nochmal etwas vertrauter bzgl der Begriffe Pazifismus, Militarismus und bellizismus. Und hören Sie bitte auf so zu tun als wenn irgendjemand den Angriffskrieg vom Belizisten Putin verteidigt, abgesehen von Extremen wie den AFD Anhänger. Die Schuldfrage ist doch nun wirklich eindeutig geklärt.
zum Beitrag05.10.2025 , 12:29 Uhr
"Kiesewetter ist in 99% aller Fälle von Konflikten nicht für Gewalt"
Das ist doch Blödsinn. Er hat sich bei allen größeren Konflikten in den letzten Jahren für Gewalt als Lösung ausgesprochen und diese oft sogar glorifiziert ("heldenhaftes Eintreten für Überzeugen" usw.). Wie ich schon erwähnte sind die meisten jedoch keine bellizisten, sondern Militaristen. Letztendlich sind Begriffe wie Pazifisten oder Militaristen übrigens keine Diffamierungen, sondern lediglich Begriffe für Menschen mit bestimmten Haltungen. Natürlich mag es Gründe dafür geben warum man primär nur in militärischen oder pazifistischen Kategorien denkt, aber das ist ein anderes Thema.
zum Beitrag04.10.2025 , 23:51 Uhr
Und warum hat er sich gegen eine Unterwerfung von Österreich und Finnland entschieden? Ganz so einfach ist es nicht. Die Balten und Polen sind keine Idioten, aber sie hatten nichts "anzubieten" - alles war bereits erobert.
zum Beitrag04.10.2025 , 23:48 Uhr
Ich teile Ihre Argumente nicht. Trotzdem rechne Ihnen an, dass Sie zumindestens andere Meinungen nicht versuchen als Sympathie für Putin zu diffamieren. Zumindestens sind wir uns einig in der Ablehnung von Putins menschenverachtender Geopolitik.
zum Beitrag04.10.2025 , 15:47 Uhr
Seine Eroberungen waren bereits durch Yalta abgesichert. Also hören Sie bitte auf so zu tun als wenn es keine diplomatische Meisterleistung gewesen ist, dass Länder wie Österreich oder Finnland (ab 1945 auch dauerhaft) ihre Souveränität sichern konnte. Und nein Stalin brauchte keine Imagekampagnen - die westlichen Alliierten wussten sehr wohl, dass es sich bei ihm um einen der schlimmsten Verbrecher der Weltgeschichte handelt. Leider gehört es heutzutage vielfach zum guten Ton Diplomatie abzuwerten und die Lösung in Gewalt zu suchen.
zum Beitrag04.10.2025 , 15:40 Uhr
Ja, und die Europäer hätten Trump dabei unterstützen sollen anstatt auf die Vollbremse zu drücken. So macht Putin natürlich weiter, schließlich ist das attraktiver als auch signifikante Zugeständnisse machen zu müssen. Putin weiß natürlich, dass die Zeit für ihn spielt.
zum Beitrag04.10.2025 , 15:35 Uhr
Es schadet sicherlich nicht das Schulwissen nochmal aufzufrischen. Kriege beginnen, weil jemand Verträge bricht. Nach Ihrer Logik könnte es dann nie Frieden geben. Es muss nicht zwangsweise so sein, dass Russland oder die Ukraine auch in Zukunft Verträge bricht.
zum Beitrag04.10.2025 , 03:15 Uhr
Die wesentlichen Verhandlungen waren 1945. Ihnen scheinen da die geschichtlichen Kenntnisse zu fehlen. Und mit den westlichen Alliierten gab es gar keine Verhandlungen, da die die Souveränität befürworteten und die wesentlichen Teile von Österreich durch die UDSSR besetzt waren. Ja, Stalin war auf dem Höhepunkt seiner Macht und es gab eigentlich keinen Grund für ihn eine österreichische Souveränität zu akzeptieren. Deswegen waren ja auch alle überrascht und man sprach von einem Coup. Sie versuchen hier eine diplomatische Glanzleistung klein zu reden, weil es nicht in ihr Weltbild passt, nämlich, dass auch bei schlimmen Diktatoren (und Stalin war eine ganz andere Nummer als Putin) gute Diplomatie funktioniert.
zum Beitrag03.10.2025 , 14:24 Uhr
Wenn wir uns anschauen, dass wir Entwicklungshilfe und Beiträge zum Welternährungsfond kürzen sollte man sich wirklich fragen, ob dieses Mal die Absichten wirklich so edel, hilfreich und gut sind.
zum Beitrag03.10.2025 , 14:22 Uhr
Das doch Blödsinn. Natürlich weiß auch Stegner, dass Putin gerade schießen anstatt reden möchte. Hätte Putin kein Interesse an einem Krieg würde es den nicht geben. Die Kunst bei sehr guter Diplomatie besteht darin Nachteile als Vorteile "verkaufen" können und auch Realitäten an erkennen zu können. Neben den deutschen haben die Österreicher das Lange beherrscht. Ich möchte nur daran erinnern wie man in legendären Verhandlungen mit Stalin seine Souveränität zurückerlangen konnten. Wenn man sich heute Forderungen anschaut wie erst Waffenstillstand, dann Verhandlungen, dann ist so etwas doch total unrealistisch. Historisch betrachtet ist es sogar meistens so, dass es kurz vor und bei Verhandlungen teilweise die intensivsten militärischen Operation erlebt. Anzunehmen, dass Putin hier ein gutes Herz haben könnte und anders handelt ist doch vollkommen naiv.
zum Beitrag03.10.2025 , 14:15 Uhr
Wie bereits erwähnt Bellizisten gibt es zum Glück nicht viele, sondern vor allen Dingen Militaristen. Kiesewetter wäre da z.B. zu nennen. Bei ihm erkennt man gut eine ideologische Befürwortung des Krieges und die Neigung, internationale Konflikte grundsätzlich durch militärische Gewalt lösen zu wollen. Und jetzt bitte nicht darauf verweisen, dass Kiesewetter bei einer Erfüllung von Maximalforderungen in internationalen Konflikten keine Gewalt befürwortet.
zum Beitrag03.10.2025 , 09:30 Uhr
"Wo sind die lautstarken Studierenden, wenn es um die Ukraine geht?"
Die Situationen kann man doch nicht miteinander vergleichen. Wieviele tote Zivilisten gibt es in der Ukraine und wie viele Menschen verhungern dort?
zum Beitrag02.10.2025 , 23:53 Uhr
Schön, dass es wenigstens noch ein paar Politiker wie Stegner oder Mützenich gibt, die versuchen sich aktiv für Frieden einzusetzen. Leider geben bei uns in der Gesellschaft inzwischen die Militaristen und Bellizisten (von letzteren gibt es zum Glück nicht so viele). Besonders erschreckend finde ich die Naivität im Krieg in der Ukraine zu glauben, dass es einen militärischen Lösungsansatz geben könnte. Ja, wir als Europäer haben es geschafft in Alaska einen Deal zwischen Putin und Trump zu verhindern, aber ist ein Sterben auf Raten besser? Deutschland hätte Abwehrsysteme, wie z.B. Patriots liefern können und sich sonst zurückhaltener Verhalten sollen. Dann hätten wir heute in Europa ein Land, dass als ehrlicher Mittler auftreten könnte. Dieses wäre unter moralischen, ökologischen und ökonomischen Aspekten am vernünftigsten gewesen. Aber leider leben wir in populistischen Zeiten.
zum Beitrag24.09.2025 , 17:45 Uhr
Kehrtwende? Oder sagt Trump einfach nur, dass was die Europäer hören möchten? Damit sie sich in eine noch größere Abhängigkeit von Amerika begeben und am Ende bei einer Konfrontation mit China auch an der amerikanischen Seite stehen müssen. Und selbst wenn Trump sein Wort halten würde, müsste er nicht handeln. Das alle Nato-Mitglieder auf russisches Gas und Öl verzichten ist doch vollkommen unrealistisch. Letztendlich ist der Öl- und Gasverbrauch aus Russland nur etwa 20% zurückgegangen, wenn man die undeklalierten Reimporte über Indien berücksichtigt. Und wenn man die ganze NATO betrachtet hat sich wenig getan, da die Türkei Ihre Importe drastisch erhöht hat.
zum Beitrag24.09.2025 , 14:29 Uhr
Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Diese Arroganz überrascht mich immer wieder, auch hier in den Kommentaren wieder. Wenn z.B mehr Fähigkeit zur Einsicht von Ostdeutschen gefordert wird.
zum Beitrag24.09.2025 , 14:05 Uhr
Zum hundersten Mal: Putin ist und war nicht bereit die Ukraine einfach aus dem russischen Einflussbereich gehen zu lassen. Eigentlich sollte das seit der NATO Konferenz in Bukarest deutlich gewesen sein oder spätestens seit dem Maidan 2014. Und selbstverständlich hatte die Ukraine langfristig die Möglichkeit eines Beitritts - akut stand dieses natürlich nicht an.
zum Beitrag24.09.2025 , 14:00 Uhr
Ich schrieb mehr oder weniger. Und die fehlende Dankbarkeit erkennt man ja bei Ihnen sehr gut. Sie wissen schon, dass der internationale Haftbefehl von Litauen gegenüber Gorbatschow nicht vollstreckt wurde, weil er juristisch nicht haltbar war, oder? Aber vermutlich "nerve" ich wieder mit harten Fakten.
zum Beitrag24.09.2025 , 13:54 Uhr
Und wie bitte schön sagt Netanjahu, dass Großisrael über die Grenzen der Palistänsergebiete hinausgeht?
zum Beitrag24.09.2025 , 13:52 Uhr
Und wie kommen Sie darauf, dass das Ziel solcher Provokationen nicht ist, dass der Westen seine eigene Grenzen stärkt und somit weniger in die Ukraine liefert? Ich möchte nicht ausschließen, dass Putin das Baltikum erobern möchte. Ich weise nur darauf hin, dass es bei so einer dünnen Indizienkette, historisch betrachtet, sehr ungewöhnlich wäre.
zum Beitrag23.09.2025 , 22:18 Uhr
"Er und seine Koalitionspartner träumen von einem Großisrael vom Jordan bis zum Mittelmeer, mindestens."
"Mindestens" - das klingt ein wenig wie, dass Putin mindestens die Ukraine will. Wir leben in Zeiten der Superlative, aber manchmal wäre weniger mehr. Natürlich hat Israel keinerlei Ambitionen über die Palistänsergebiete hinaus dauerhaft zu expandieren. Das ist schlimm genug, aber wichtig zu betonen.
zum Beitrag23.09.2025 , 20:31 Uhr
Vielleicht sollte man auch noch erwähnen, dass viele Ostdeutsche Moskau gegenüber nachwievor Dankbarkeit dafür empfinden, dass es kein Blutbad gab 1989/90. Wir tun das heute einfach so nach dem Motto ab, dass das ja sowieso illegal gewesen wäre. Aber es war keine Selbstverständlichkeit, dass Moskau seine Herrschaft über Osteuropa mehr oder weniger gewaltfrei abgegeben hat. Gerade bei vielen Ostdeutschen sitzt das Gefühl tief, dass man das nicht entsprechend honoriert hat.
zum Beitrag23.09.2025 , 20:15 Uhr
Wohl kaum. Aber anscheinend können viele Menschen nicht erkennen, dass sich die Einflusszone von Moskau ausgeweitet hat.
zum Beitrag23.09.2025 , 19:52 Uhr
Ablehnung von Migrantion oder sogar ausld Ausländerhass ist meistens nur ein Symptom. Es geht hier vor allen Dingen um "Sündenböcke". Letztendlich geht es den meisten Menschen leider primär um den eigenen Wohlstand und dieser ist für viele Menschen in Deutschland gerade gefährdet.
zum Beitrag23.09.2025 , 19:45 Uhr
Das Verhältnis zu den Sowjets war damals differenzierter. Es gab DDR Bürger die die Sowjets hasten, aber auch viele die ein neutrales Verhältnis zu ihnen hatten. Innerhalb der DDR gab es zwar wenig Austausch zwischen DDR- Bürgern und Sowjets, jedoch gab es viele DDR Bürger, die die UdSSR kennenlernten durch Austauschprogramme. Natürlich kennen die ehemaligen DDR daher die Sowjets besser als wir. Wir kennen dafür natürlich besser die Amerikaner.
zum Beitrag23.09.2025 , 19:40 Uhr
Es kann gut sein, dass Sie Recht haben. Ich hoffe jedoch, dass es nicht zu spät ist.
zum Beitrag23.09.2025 , 19:26 Uhr
Ja, er hatte das in den 20er Jahren bereits angekündigt und auch entsprechende "Literatur" dazu verfasst - das gilt übrigens nicht nur für Polen. Auch bei Putin wusste man spätestens 2014, dass er nicht bereit ist den russischen Einfluss in der Ukraine aufzugeben. Und auch für den Angriff auf die Ukraine 2022 gab es deutliche Indizien, manche würden sogar sagen Beweise. All dieses gibt es nicht zum Baltikum. Es gibt natürlich Argumente die die These unterstützen, aber auch viele dagegen. Folglich ist es aber unlauter zu suggerieren, dass es ein Fakt ist, dass Putin entsprechende Pläne für das Baltikum hat.
zum Beitrag23.09.2025 , 14:10 Uhr
Das Hauptproblem ist wie ja auch schon der Artikel impliziert, dass sich viele Ostdeutsche sich nicht ernst genommen fühlen. Leider gibt es keine seriöse Partei, die die Ansichten vieler Ostdeutscher repräsentiert. Anhand oben erwähnter Beispiele dürfte das deutlich werden. Ich persönlich vertrete zwar eine andere Meinung als viele Ostdeutsche bzgl. Migrationspolitik. Trotzdem ist deren Meinung nicht per se undemokratisch oder rassistisch. Und auch die Meinung vieler Ostdeutscher bzgl. dem Krieg in der Ukraine hat nicht per se etwas mit Sympathie für Putin zu tun. Ein Hauptteil der Ostdeutschen kritisiert den russischen Angriffskrieg scharf und sind sich des Völkerrechtsbruches durchaus bewusst. Es gibt viel Kritik an der westlichen Politik gegenüber der Ukraine und Russland. Und die Hauptargumente vieler Ostdeutscher sind ja durchaus plausibel, auch wenn man es nicht teilt. Ist das beispiellose Engagement in der Ukraine vernünftig, obwohl dieses Land kein Verbündeter ist? Oder steigt dadurch nicht die Kriegsgefahr und die Zunahme von hybriden Aktionen nicht enorm? Gibt es Beweise, dass Putin das Baltikum erobern möchte oder ist das nur eine Spekulation?
zum Beitrag19.09.2025 , 22:41 Uhr
Wenn grundlegend journalistische Standards verletzt wurden, könnte man Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen und diese einfach konkret nennen. So schließe ich mich der Kritik von der linken Reichinnek an, die nun wirklich nicht im Verdacht steht rechte oder konservative Kampagnen zu unterstützen. Vermutlich wird es ihr einfach um journalistische Qualität gehen.
zum Beitrag17.09.2025 , 19:21 Uhr
Sie haben natürlich Recht, dass ursprünglich viele AFD Wähler von der Linken kommen, jedoch müssen wir da wirklich eine ganze Weile zurückgehen. Ist es etwa ein Zufall, dass die Umfragen nach Gründung des BSW für die AFD fielen oder könnte da ein Zusammenhang bestehen?
zum Beitrag17.09.2025 , 13:43 Uhr
Sie versuchen abzulenken und die Diplom. Meisterleistungz zu relativieren. Übrigens ist ihr Beispiel mit Polen 1939 sehr unpassend, schließlich wird die Ukraine nicht von zwei Seiten angegriffen.
zum Beitrag17.09.2025 , 09:22 Uhr
Sie meinen, dass der Vergleich unpassend ist, weil Österreich anders als die Ukraine aus einer Position der totalen Schwäche heraus verhandeln musste? Warum denken Sie wohl genoss die österreichische Diplomatie wohl über Jahrzehnte einen hervorragenden Ruf? Gerade die Verhandlungen mit Stalin, einem der größten Verbrecher der Geschichte, zeigten was sehr gute Diplomatie leisten kann.
zum Beitrag16.09.2025 , 21:10 Uhr
"Es ist auch, zumindest für den Osten, nicht ganz falsch gewesen."
Es hat sogar ziemlich gut geklappt. Wenn man sich für Thüringen die Umfragen anschaut vor der Gründung und nach der Gründung des BSW dann stellt man fest, dass die Gründung des BSW vor allen Dingen zu Lasten der AFD ging. Der Hauptteil der entsprechenden ehemaligen SPD und Linken Wähler hatten sonst vermutlich AFD gewählt. Ich finde übrigens auch das Bundestagswahlergebniss von 4,9% sehr beeindruckend. Weder die Grünen noch die AFD hatten am Anfang so gut abgeschnitten. Auch wenn ich das BSW nicht wählen würde hoffe ich, dass das BSW noch die Kurve kriegt.
zum Beitrag16.09.2025 , 19:53 Uhr
Österreich wäre zb das prominenteste Gegenbeispiel.
zum Beitrag16.09.2025 , 19:32 Uhr
Gefühlte Aussagen sind Aussagen, die eine Person nicht getätigt hat, aber man sie ihr zutraut. Mir sind keine Sympathiebekundungen von Wagenknecht oder anderen führenden Mitgliedern des BSW bekannt. Auch kenne ich keine Aussagen in denen Sie die das System der de facto Diktaturen in Russland verteidigt. Bekannt sind mir hingegen von ihr Aussagen aus den 00er Jahren wo sie die Oligarche in Russland und der Ukraine kritisiert. Es besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen Überspitzung und gefühlten Aussagen und sehe letztere Entwicklung sehr kritisch .
zum Beitrag15.09.2025 , 22:03 Uhr
Wagenknecht polarisiert sicherlich sehr, aber wann soll sie denn folgende Aussage getätigt haben: "Russland-hat-Dich-lieb" Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen Kommentare wie Ihrer zeigen ein allgem. Problem in der Diskussion. Es geht inzwischen oft auch in der gesellschaftlichen Mitte nicht mehr um Fakten oder wirklich getätigte Aussagen, sondern um gefühlte Fakten und gefühlte Aussagen.
zum Beitrag15.09.2025 , 20:47 Uhr
Gerade der Vorfall von letzter Woche in Polen zeigt wie wichtig es ist Deeskalationspolitik zu betreiben. So hätten wir z.B. die Einladung zu "vertrauensbildenen Maßnahmen" zum Sapad Manöver annehmen können. Auch würden wir einen guten Überblick kriegen über die vermeintliche Stärke von Russland. Das lediglich Länder wie die Türkei und USA Beobachter schicken ist schwer zu verstehen.
www.spiegel.de/aus...-ab70-157bbd0edeed
zum Beitrag15.09.2025 , 20:08 Uhr
"Ich bin bereit, massive Sanktionen gegen Russland zu verhängen, sobald alle Nato-Staaten sich darauf geeinigt haben und damit begonnen haben, dasselbe zu tun, und wenn alle Nato-Staaten aufhören, russisches Öl zu kaufen“
Trump weiß natürlich, dass das nicht eintreten wird und selbst wenn würde er sich nach an seine Ansage halten. Rhetorisch aber klug, um die Schuld nach Europa zu schieben.
zum Beitrag15.09.2025 , 17:15 Uhr
Ein besseres Ergebnis war von Anfang an unrealistisch, da das BSW ja nur in einigen Kommunen wählbar. Natürlich kann es sein, dass das BSW in der Bedeutungslosigkeit versinken wird, aber das kann man jetzt noch nicht abschätzen. Letztendlich hatte die Gründung des BSWs jedoch einiges positives bewirkt. So wurde z.B. die Linkspartei dazu gebracht sich wieder etwas differenzierter mit dem Thema "Krieg in der Ukraine" auseinander zu setzen. Teilweise gab es ja in den ersten Jahren des Krieges dort auch Stimmen, die suggerierten, dass ein "Frieden" militärisch erzwungen werden könnte.
zum Beitrag13.09.2025 , 18:42 Uhr
@ Encantado und Machiavelli: Bevor man nicht ernsthafte Schritte zur Deeskalation unternimmt kann man das nicht wissen. Ich möchte z.B. daran erinnern, dass man auch Österreich nach dem zweiten Weltkrieg keine Chance bei Verhandlungen mit Stalin gegeben hat, die übrigens nach einer bedingungslosen Kapitulation stattfanden. Es gibt einiger solcher Beispiele. Übrigens ist es auch klug einem Schulschläger entgegen zu kommen bzw. ihm etwas e "Honig um den Mund" zu schmieren, wenn man nicht ihn nicht besiegen kann. Besonders wichtig ist als Unterlegener Cleverness gegen einen Schulschläger und nicht einfach auch stumpfe Gewalt. Ein " weiter so" wie bisher wird keine Lösung sein und vermutlich auch gar nicht möglich sein, da man sich nicht auf die Unterstützung der USA verlassen kann.
zum Beitrag13.09.2025 , 01:48 Uhr
Um nochmal auf den Ausgang zurückzukommen: keiner der von Ihnen erwähnten Außenminister wurde als so undiplomatisch und inkompetent empfunden im nicht-westlichen Ausland. Schauen Sie sich doch Mal die Berichterstattung in den südafrikanischen, brasilianischen oder indischen Medien an.
zum Beitrag12.09.2025 , 21:50 Uhr
"Das ist eine Behauptung ohne Belege"
Nö, das sind historische Fakten. Der ABM-Vertrag war der erste Abrüstungsvertrag der der gekündigt wurde bzw nicht verlängert. Es gab durchaus einige Experten, die davor warnten, dass das zu weiteren Kündigungen führen könnte.
zum Beitrag12.09.2025 , 16:01 Uhr
"Das ist letztlich eine unbelegte Behauptung." Ich stimme Ihrer Einschätzung zu. Trotzdem kann es natürlich durchaus stimmen, dass Russland sich am Ende nicht mehr an den Vertrag hielt. Interessant ist bei dieser Thematik wie die Spirale der Kündigung und Nicht-Verlängerung von Abrüstungsfragen began, nämlich mit der Kündigung des ABM-vetrags Anfang der 00er Jahre, da dieser aus Sicht der USA nicht mehr zeitgemäß war. Es handelte sich hierbei um einen vollkommen legalen Vorgang, jedoch war es rückblickend der Einstieg in eine Spirale. Rückblickend betrachtet war dieses im Nachhinein vielleicht keine gute Idee.
zum Beitrag12.09.2025 , 15:49 Uhr
Es ist davon auszugehen, dass es im Westen der Ukraine größere Partisanenkampfaktionen wie früher in der UDSSR geben würde. Dieses Interview nennt Widerstandstaktionen, aber keine größeren Einsätze von Partisanen. Woran könnte das liegen? Die Verbrechen von Stalin und Putin unterscheiden sich deutlich: www.zeit.de/zeit-g...eutschland/seite-4 Putin hätte mit seinen Methoden noch nicht einmal ansatzweise eine Chance Widerstand im Westen zu unterdrücken. Vermutlich weiß er das auch. Putin ist skrupellos, aber nicht dumm.
zum Beitrag12.09.2025 , 11:06 Uhr
Korrektur in eigener Sache: Inzwischen gibt es ja mehr Details und leider weist wirklich alles auf eine gezielte Provokation von Seiten Moskaus hin. Trotzdem finde ich einige der Kommentare oben sehr befremdlich, wie z.B. "Schämen Sie sich". Natürlich wäre nur Moskau Schuld daran, wenn es zu einem Krieg kommen würde. Trotzdem plädiere ich nachwievor für Besonnenheit und gegen Schellschlüsse. Wir befinden uns in einer langsamen Eskalationspirale, die von Moskau vorangetrieben wird. Leider wird Moskau wohl kaum einen ersten Schritt zur Deeskalation unternehmen. Folglich wäre es klug, wenn wir dieses unternehmen würde. Ein erster Schritt zur Deeskalation könnte sein, wieder russische Beobachter zu Nato-Manövern einzuladen oder von der Forderung abzurücken erst Waffenstillstand in der Ukraine vor Verhandlungen (übrigens wünschenswert, aber historisch betrachtet sehr ungewöhnlich in Kriegen). "Zucker- Brot und Peitsche" wäre auch eine Möglichkeit. Hier könnte man z.B. bei Zugeständnissen Abbau von ersten Sanktionen ins Spiel bringen. Das Problem ist hierbei natürlich, dass für " Peitsche" nicht mehr viel übrig bleibt.
zum Beitrag11.09.2025 , 19:39 Uhr
Auch hier plädiere ich für mehr Differenziertheit. Vielleicht sollten Sie das Interview noch ein paar Mal lesen, um festzustellen, dass es kein Widerspruch ist festzustellen, dass Putin kein Interesse am Westen der Ukraine hat und trotzdem am liebsten die Regierung der Ukraine stürzen würde um diese durch eine ihm genehme zu ersetzen. Und was bitte schön hat die Feststellung, dass der Westen der Ukraine toxisch (es gab dort immer schon eine starke Abneigung gegenüber Moskau) ist für Putin mit einem putin-freundlich Narrativ zu tun?
zum Beitrag11.09.2025 , 19:28 Uhr
Ich würde mir mehr Differenzheit wünschen. Ein schönes Beispiel ist dafür die polemische Verwendung des Begriffes "bellizisten". Die wenigsten von den, die sich nur eine militärische Lösung gegenüber Moskau vorstellen können sind bellizisten. Es besteht ein großer Unterschied zwischen bellizisten und Militaristen.
zum Beitrag11.09.2025 , 19:24 Uhr
Es geht doch nun wirklich nicht im die Schuldfrage. Das Russland Schuld an der jetzigen Situation ist dürfte doch unumstritten sein. Es geht hier auch nicht um relativieren. Fakt ist das wir Einfluss auf unserer eigenens Handeln. Und ja ich habe den Anspruch, dass wir uns verantworte voller als Moskau verhandeln. Ich finde es sowieso absurd wie oft das Verbrecherregime in Moskau als Maßstab genommen wird.
zum Beitrag11.09.2025 , 19:20 Uhr
Selbstverständlich kann man in einen Krieg schlafwandeln. Und natürlich ändert das nichts an der Schuldfrage, aber vielleicht sollten Sie sich die Folgen eines Kriegs vor Augen halten. Da bringt am Ende Recht haben nun wirklich nichts.
zum Beitrag11.09.2025 , 18:05 Uhr
Natürlich kann das pure Absicht gewesen oder auch nicht. Sie behaupten, dass mehrere Dutzende Drohnen in den Luftraum von Polen eingedrungen sind. Das stimmt nicht! Soweit bekannt handelte es sich um 13 Drohnen. Auch waren sie, anders als erste Berichte vermuten ließen, nicht bewaffnet. Sie haben übrigens auch Unrecht mit der Behauptung, dass Drohnen ihre Positionen twittern. Ich möchte nichts ausschließen, trotzdem plädiere ich dafür sich auf Fakten zu konzentrieren und nicht Vermutungen!
zum Beitrag11.09.2025 , 13:37 Uhr
Grenzverletzungen sind absolut inakzeptabel, egal was die Hintergründe dafür sind. Trotzdem wundert es mich woher viele die Gewissheit nehmen, dass es sich um eine gezielte Provokation und einen Test handelt. Bisher ist es eher erstaunlich wie wenige Zwischenfälle es in Polen gegeben hat, wenn man bedenkt dass nebenan einer großer Krieg herrscht. Und natürlich kann auch bei einem Drohnenschwarm die Steuerung, Kommunikation versagen. Alle die jetzt harte und ernsthafte Konsequenzen fordern mit dem Verweis, dass es sich mehr oder weniger um einen Angriff handeln sollten sich die Frage stellen welche gravierenden Nachteile es hätte, wenn man unbedacht in einen Krieg mit Russland hineinschlafwandelt. Auch wenn es vielleicht keine populäre Meinung ist: ein Krieg mit Russland sollte unter allen Umständen vermieden werden!
zum Beitrag11.09.2025 , 13:15 Uhr
Und im Westen der Ukraine würde das wiedergeschehen. Deswegen gilt das Gebiet ja auch als toxisch das Putin regime wie neulich noch einer der bekanntesten Historiker der Ukraine feststellte: taz.de/Ukrainische...elenskyj/!6107766/ Ähnlich übrigens wie das Baltikum, weshalb ein Angriff zum Glück unwahrscheinlich sein dürfte. Der Osten hingegen lässt sich nicht mit dem Westen vergleichen. Obwohl es sich hier um ein über 1000 km langes Gebiet handelt, gibt es kaum Wiederstand gegen die Besatzer.
zum Beitrag11.09.2025 , 00:07 Uhr
Das klingt ein wenig nach der Rhetorik aus den 90ern: die bösen Serben und die guten Kroaten? Und wie würden Sie den kroatischen Nationalismus bezeichnen wo selbst heute Kriegsverbrecher offen verehrt werden? Und wie würden Sie die ethnischen Säuberungen von Tudman bezeichnen, der sich in einer mit Ustascha sah?
zum Beitrag11.09.2025 , 00:03 Uhr
"eben nach Garantie einer eigentlich selbstverständlichen Gleichberechtigung aller Einwohners."
Wie hätte das den mit den Plänen von Tudman kompatibel sein sollen ethnische Säuberungen in Kroatien durchführen zu können?
Milosevic UND Tudman haben ethnische Säuberungen betrieben.
zum Beitrag11.09.2025 , 00:00 Uhr
Hier werden jetzt verschiedene Dinge miteinander vermischt. Wann ist der erste Schuss außerhalb von Serbien gefallen und wer befehligte die gesamtjugoslawische Armee, die es damals noch gab? Und wie bitte kommen Sie auf die Idee, dass einseitige (!) Sessionen gemäß Verfassung erlaubt waren? ich hoffe, dass Sie als nächstes nicht noch Tudman und die Urstascha verteidigen wollen?
zum Beitrag10.09.2025 , 20:51 Uhr
Das ist keine Kampagne! Können Sie einen Vorgänger im Außenministerium nennen, der ähnlich undiplomatisch und inkomptent außerhalb der westlichen Welt wahrgenommen wurde? Frau Baerbock gilt außerhalb der westlichen Welt nun wirklich nicht als Diplomatin. So jemanden für einen solchen Posten zu nominieren, kann man auch als mangelnden Respekt vor der Un-vollversammlung verstehen.
zum Beitrag10.09.2025 , 18:31 Uhr
In keinster Weise hat sie Respekt und Sympathie außerhalb unserer westlichen Verbündeten gewonnen. Das genaue Gegenteil ist der Fall gewesen. Wer kann sich nicht an ihren Besuch in Brasilien erinnern, wo am Ende weder Präsident, noch Außenminister Zeit für sie hatten?
zum Beitrag10.09.2025 , 18:25 Uhr
Glaubwürdigkeit sieht leider anders aus.
zum Beitrag10.09.2025 , 18:25 Uhr
Kompetenz wird ja wohl wirklich nicht der Grund gewesen sein können und als gute Diplomatin ist Frau Baerbock auch nicht aufgefallen. Schmidt hingegend brachte die entsprechenden Qualifikationen mit. Vieles spricht also dafür, dass es hier um den persönlichen Traum von Baerbock ging.
zum Beitrag09.09.2025 , 22:43 Uhr
Natürlich trägt Milosevic eine große Schuld am Krieg. Trotzdem sind die Balkankriege ein gutes Beispiel dafür, dass Schwarz-Weiß denken nicht funktioniert um die Welt zu verstehen. Der Marschbefehl aus Belgrad kam, nachdem Slowenien und Kroatien sich nicht an die Verfassung hielten und sich für unabhängig erklärten. Das wichtige westliche Staaten dieses umgehend anerkannten war natürlich keineswegs förderlich für eine friedliche Lösung. Es ist tragisch, dass Tudman, der sich in einer Linie mit der faschistischen Ustascha sah, und übrigens auch viel Zuspruch von den Rechten in Europa bekam, und ähnlich skruplelos wie Milosevic handelte nicht vor seinem Tod nach Den Haag ausgeliefert wurde. Es wäre wichtig gewesen, wenn die Hauptakteure, nämlich Milosevic und Tudman verurteilt würden. So ist leider ein sehr einseitiges Bild hängengeblieben und Kroatien musste keine Vergangenheitsbewältigung machen. Es ist erstaunlich was für ein hohes Ansehen Kroatien, trotz aller seiner Verbrechen heute in der Welt genießt.
zum Beitrag09.09.2025 , 22:31 Uhr
Zutreffend wird festgestellt, dass der Westen keine rühmliche Rolle während der Balkankriege spielte. Trotzdem ist mir die Sicht zu schwarz-weiß. Korrekterweise müsste man erwähnen, dass der Marschbefehl aus Belgrad kam( damals übrigens noch für die jugoslawische Armee) als sich Kroatien und Slowenien über die Verfassung hinwegsetzten und sich für unabhängig erklärten. Auch sollte man erwähnen, dass es gegenüber den Serben ethnische Säuberungen gab. Die Rechten in Europa waren übrigens sehr zwiegespalten. Es gab auch viele Sympathien für Franjo Tudman, der sich in der Tradition der faschistischen Ustasche sah. Die Balkankriege zeigen eindrucksvoll wie schlecht sich mit schwarz-weiß Denken die Welt erklären lässt. Leider wurde Tudman nicht vor seinem Tod nach Den Haag ausgeliefert. Es wäre wichtig gewesen, wenn die beiden Hauptakteure, nämlich Milosevic und Tudman verurteilt worden wären. So bleibt leider ein einseitiges Bild übrig, dass dazu führte, dass Kroatien gar keine Vergangenheitsbewältigung machen musste und heute trotz aller Verbrechen ein erstaunliches positives Ansehen in der Welt genießt.
zum Beitrag09.09.2025 , 14:57 Uhr
Natürlich haben wir indirekt in den letzten Jahrzehnten viele Diktaturen und ihre Kriege bzw ihre Repressionen finanziell unterstützt. In einer globalen Welt lässt sich das nicht verhindern. Vermutlich unterstützen wir heute sogar so viele Diktaturen wie nie zuvor. Das hat natürlich leider auch mit unserer Russland-Politik zu tun wo wir inzwischen viele Rohstoffe über teilweise dubiose Drittländer beziehen. Letztendlich beziehe ich mich aber, wie Sie vermutlich wissen, auf etwas anderes. Historisch betrachtet haben wir uns militärisch meistens sehr zurückgehalten und uns dafür finanziell umso mehr beteiligt. Das prominenteste Beispiel dürfte da wohl der erste Golfkrieg 1991 gewesen sein wo wir uns stark an den Kosten beteiligten. Übrigens würde die Ukraine von dieser Art der Politik heute auch mehr profitieren. Ein ehrlicher westlicher Mittler der ein gutes Verhältnis zu beiden Kriegsparteien hatw, wäre heutzutage unbezahlbar für die Ukraine, aber den gibt es ja leider nicht mehr.
zum Beitrag09.09.2025 , 14:40 Uhr
@: TeeTS, Lowandorder, O.F. und Picart
Ich möchte die Vergehen der USA nun wirklich nicht schön reden, deswegen auch die Einschränkung "irgendwie eine gute Intention". In den USA gab und gibt es durchaus die Auffassung, dass die Welt unter einer hegemonialen Vormachtstellung der USA eine bessere ist. Ähnlich verhielt es sich mit Vietnam. Man war der Überzeugung, dass man nicht nur sich selber, sondern auch der Welt etwas gutes tut, wenn man die Ausbreitung des Kommunismus verhindert - egal zu welchem Preis. Diese gute Intention sehe ich nicht bei Moskau. Auf der anderen Seite hatte die USA natürlich viele Präzedenzfälle geschaffen auf die sich Moskau zu Recht beziehen kann. Und leider ist es auch so, dass das Leid was Washington über Zivilisten gebracht hat sich schlecht mit dem Vergleichen lässt, dass Moskau verursacht hat. Trotzdem gibt es auch hier Unterschiede, wenn man sich die unterschiedlichen Kriegsverbrechen genauer anschaut. Das besondere an der hegemonialen Macht der USA war bisher, dass man sich gut mit ihr arrangieren konnte wie es das Beispiel Deutschland ja zeigt. Die USA hätten uns z.B. Zurückhaltung in der Ukraine nicht groß übel genommen.
zum Beitrag09.09.2025 , 01:00 Uhr
Bei aller berichtigten Kritik ist mir die Kritik an den USA etwas zu einseitig. Ja, es gibt kein Land, dass seit dem zweiten Weltkriege soviele Kriege führte und kein Land das für den Tod von sovielen Zivilisten verantwortlich ist. Aber es gibt auch andere Länder, die Verbrechen begehen, auch wenn sich das Ausmaß natürlich nicht vergleichen lässt. Als prominentes aktuelles Beispiel sei z.B. Russland zu nennen. Washington hatte zumindestens meistens irgendwie eine gute Intention, auch wenn die vielleicht nicht immer auf den ersten Blick erkannt werden konnte. Die gute Intention kann man vielen anderen Ländern wie z.B. Russland hingegen nicht abnehmen.
zum Beitrag08.09.2025 , 23:57 Uhr
Der Aussage kann ich mich nur anschließen! Neben dem hohen Volumen für Rüstung kann man auch durchaus die ersten Planungen kritisch sehen. Brauchen wir wirklich teure Hightech -Jets aus den USA, die per Knopfdruck aus der Ferne abgeschaltet werden könnten? Interessant finde ich auch, dass in der Öffentlichkeit kaum das kritischiste Thema der Bundeswehr behandelt wird, nämlich qualifiziertes Personal. Der notwendige Drill wie man ihn aus Ländern wie den USA oder Israel kennt ist doch in unserer Gesellschaft (zum Glück) gar nicht mehr umsetzbar. Das Training von heute ist doch nicht mehr vergleichbar mit dem von vor 30 Jahren. Es muss heute viel mehr Rücksicht auf die jeweiligen Befindlichkeiten genommen werden. Der Gegner in einem Krieg würde das vermutlich aber nicht tun. Besser wäre es vermutlich, wenn Deutschland mit Geld Nachbarländer unterstützt und sich in Zukunft versucht etwas neutraler zu verhalten. Mit Zurückhaltung und Geld sind wir übrigens Jahrzehnte gut gefahren .
zum Beitrag08.09.2025 , 13:48 Uhr
Es geht um die Gesamtausgaben des Staates und SH ist Bestandteil vom Staat Deutschland. Davon abgesehen wäre es z.B. auch möglich gewesen anstatt für Aufrüstung ein Sondervermögen Bildung zu schaffen.
zum Beitrag07.09.2025 , 21:43 Uhr
Wie kann man nur in Bereich Bildung sparen wollen, wenn gleichzeitig eine fragwürdige Aufrüstung finanziert wird?
zum Beitrag07.09.2025 , 21:40 Uhr
Der Einschätzung kann ich mich nur anschließen!
zum Beitrag06.09.2025 , 19:29 Uhr
Es gibt auch Experten wie z.B. Neitzel, die davor warnen, dass dieses der letzte Sommer für uns in Frieden sein könnte, da Moskau dieses Manöver für einen Angriff auf das Baltikum bzw die NATO nutzen könnte. Ich sehe das zwar skeptisch, aber letztendlich sollten wir uns durchaus mit verschiedenen Szenarien auseinandersetzen ohne ziellos Geld für Aufrüstung auszugeben.
zum Beitrag05.09.2025 , 17:54 Uhr
Ich sehe Faschismus, Rassismus und Antisemitismus nicht als Kleinigkeit an über die man hinwegsehen kann.
zum Beitrag05.09.2025 , 17:52 Uhr
Eine sachliche Auseinandersetzung beruht auf Fakten. Man kann sich natürlich auch mit Vermutungen auseinandersetzen, aber wie hier jetzt ein Zitat aus 2004 von Putin aufzulisten bzgl NATO Erweiterung im Baltikum und mich zu einer Stellungnahme aufzufordern ist absurd und hat nichts mit der Thematik zu tun. Vermutlich meinte Putin die Aussage ernst und Russland fühlte sich nicht bedroht durch die Erweiterung um das Baltikum. Aber vermutlich meinte es Putin auch Ernst damit, dass er keine Annäherung der Ukraine an den Westen akzeptieren würde. Es spricht vieles dafür, dass er dieses auch bei Ländern wie Georgien oder Kasachstan nicht akzeptieren würde. Ich verurteile Russlands Geopolitik auf das Schärfste, trotzdem denke ich das es besser ist, wenn Länder wie Georgien sich mittelfristig lieber weiterhin mit Moskau arrangieren. Warum? weil ich den Menschen dort nicht das Gleiche Schicksal wie den Menschen Ukraine wünsche. Leider ist es meistens so, dass kleinere Länder der Willkür eines größeren Nachbarlandes bis zu einem gewissen Grad ausgeliefert sind.
zum Beitrag05.09.2025 , 17:39 Uhr
Lassen Sie doch bitte diese Polemik. Gerne weise ich noch ein weiteres Mal darauf hin, dass ein großer Unterschied besteht zwischen Fakten und Vermutungen. Fakten sind etwas das man belegen kann. Vermutungen hingegen sind Annahmen. Natürlich ist Moskau bedrohlich, aber trotzdem ist es wichtig zwischen Fakten und Vermutungen zu differenzieren. Aber da werde ich Sie nicht überzeugen können.
zum Beitrag04.09.2025 , 23:33 Uhr
Auch wenn einem Verbrecher wie Putin vieles zuzutrauen ist. Wer behauptet, dass es ein Fakt ist, dass er miltärische Ambitionen hat, die über die Ukraine hinausgehen, sollte das Belegen können. Ansonsten bleibt es bei Spekulationen. Aber wir haben ja schon öfter festgestellt, dass wir ein unterschiedliches Rechts-, Demokratie- und Pressefreiheitsverständnis haben.
zum Beitrag04.09.2025 , 23:21 Uhr
Das ist eine Meinung die zb auch der patriotische ukrainische Historiker Hrytsak: "[...]Teile des Ostens und Südens der Ukraine[...]" Aber egal nehmen wir mal an es würde stimmem, dass Putin die GANZE Ukraine erobern will. Selbst das wäre kein Beleg dafür, dass Putin militärische Ambitionen über die Ukraine hinaus hat. Sie sind hier in der "Beweispflicht" und nicht ich. Wie soll ich etwas beweisen, dass unter Umständen nicht existiert?
zum Beitrag04.09.2025 , 15:26 Uhr
Sie finden Putins Aufsatz also nicht blödsinnig? Überprüfen Sie vielleicht einfach Mal den Wahrheitsgehalt von dem Aufsatz. Davon abgesehen, nennen Sie mir doch bitte die Stelle darin aus der hervorgeht, dass Putin aktuelle militärische Ambitionen hat, die über die Ukraine hinausgeht. Es geht doch nicht darum, ob ich persönlich den Bukarester Beschluss für bedrohlich halte. Es ging um die Aussage, dass sollte sich die Ukraine weiter dem Westen zuwenden, würde sie mit einer vollumfänglichen Invasion bestraft würde. Hat die Ukraine sich weiter dem Westen zugewendet? Gab es diese Invasion?
zum Beitrag04.09.2025 , 10:32 Uhr
Österreich konnte sich z.B. mit Stalin einem der größten Verbrecher der Menschheitsgeschichte arrangieren. Und Sie behaupten, dass dieses mit Putin generell nicht möglich sein sollte?
zum Beitrag04.09.2025 , 10:27 Uhr
Warum glauben Sie denn, dass ich China so kriisch beurteile? russlands einfluss hingegen sollte man nicht überschätzen.
zum Beitrag04.09.2025 , 10:21 Uhr
Danke für diesen Beitrag.
zum Beitrag04.09.2025 , 10:18 Uhr
Vielleicht einfach nochmal die vorherigen Posts lesen. Nö, ich rechtfertige in keinster Weise das verbrecherische Vorgehen von Puitn und Co. Es besteht ein großer Unterschied zwischen sachlich analysieren und etwas gutheißen.
zum Beitrag04.09.2025 , 10:15 Uhr
Weil ich mich auf unangenehme Fakten beziehe? Vielleicht sollten Sie meine Post genauer lesen. Ich verurteile nicht nur Putins Handeln, sondern habe z.B. auch schon Stalin mehrfach als einen der größten Verbrecherdrr Menschheitsgeschichte bezeichnet. Für mich ist, anscheinend anders als bei Ihnen die Nationalität egal - für mich sind die Fakten relevant.
zum Beitrag04.09.2025 , 10:11 Uhr
Warum finden Sie einen so geschichtsverfälachenden Aufsatz nicht blödsinnig? Haben Sie den Aufsatz überhaupt gelesen? Dann zeigen Sie mir doch bitte die Stelle an der Putin militärische Ambitionen über die Ukraine hinaus äußert. Kann es sein, dass Sie gar keine Interesse an einer sachlichen Auseinandersetzung haben?
zum Beitrag04.09.2025 , 05:57 Uhr
Merken Sie nicht wie absurd das ist? Etwas was vermutlich nicht existiert kann man nicht beweisen. Übrigens möchte ich Sie auch nochmal darauf hinweisen, dass ein Unterschied zwischen Militaristen und bellizisten besteht. Warum sollte ich Sie als Bellizist bezeichnen?
zum Beitrag04.09.2025 , 05:50 Uhr
„NATO verspricht Georgien und Ukraine Aufnahme in FERNER Zukunft - "
Jetzt entscheiden Sie sich doch Mal anstatt mir das Verbreiten von Unwahrheiten vorzuwerfen. Hat der Spiegel mit der Aussage oben ihrer Meinung nach gelogen oder korrekt berichtet? Das ein NATO Beitritt unrealistischer denn je ist, ist ein anderes Thema.
zum Beitrag03.09.2025 , 20:53 Uhr
Wie Ihnen sicherlich aufgefallen ist, habe ich Stalin schon mehrere Male als einen der größten Verbrecher der Geschichte bezeichnet. Also bitte hier nicht versuchen abzulenken. Ich finde es übrigens unerträglich, dass hier ein Faschist, Antisemit und Rassist verharmlosend als "komplizierte" Person beschrieben wird.
zum Beitrag03.09.2025 , 18:45 Uhr
Vielleicht nochmal obriges Interview lesen:
"Sollte sich die Ukraine weiter dem Westen zuwenden, würde sie mit einer vollumfänglichen Invasion bestraft."
Natürlich wurde der Ukraine 2008 ein NATO Beitritt zugesagt:
www.spiegel.de/pol...tend-a-545145.html
zum Beitrag03.09.2025 , 18:38 Uhr
Hrytsak hat in diesem Interview doch gut Putins Ambitionen zusammen gefasst
"Teile des Ostens und Südens der Ukraine, darunter Mariupol und Odessa, annektiert Russland, nebst den industriellen Zentren Charkiw und Dnipro. In der Zentralukraine wird ein Marionettenregime installiert, das dem Kreml gegenüber absolut loyal ist. Den Westen, für Putin toxische Gebiete, können wahlweise Polen, Ungarn oder Rumänien unter sich aufteilen."
Bitte nicht ablenken oder einfach eine entsprechende Quellen liefern anstatt irgendwelche Vermutungen abzustellen.
zum Beitrag03.09.2025 , 13:35 Uhr
Es ist bedenklich, wenn Faschisten wie Bandera verteidigt werden und differenzierte Sichtweisen als russophil bezeichnet werden. Meine Linien ist da konsequent: ich verurteile das Handeln von Putin, aber natürlich verurtile ich auch das Handeln von Personen wie Bandera.
zum Beitrag03.09.2025 , 13:32 Uhr
Ich bin da wohl deutlich konsequenter als Sie. Ich verurteile das Handeln vom Putin und Co. Auf das Schärfste, jedoch auch Faschisten wie Bandera. Das Sie Faschisten wie Bandera verteidigen sagt leider eine Menge über Ihr schwarz-weiß denken aus.
zum Beitrag03.09.2025 , 12:19 Uhr
Russland, China oder Indien scheinen durchaus einen Platz zu finden. Ob mir das gefällt oder nicht ist irrelevant. Und nein ich sehe Russland (abgesehen von den meisten westlichen Ländern nicht isoliert). Also warum sollte ich so etwas schreiben? Bei einer Analyse ist es nicht wichtig, ob man etwas gut oder schlecht findet.
zum Beitrag03.09.2025 , 12:15 Uhr
Am Thema vorbei: vielleicht meinen Kommentar nochmal lesen.
zum Beitrag03.09.2025 , 12:11 Uhr
Der blödsinninge Aufsatz von Putin bestätigt unterstützt nun wirklich nicht ihre These, dass Russland die ganze Ukraine erobern möchte und darüber hinaus auch klare Ambitionen hat. Hier bewegen wir uns im Bereich der Spekulation. Für "meine" Behauptung gibt es viele Quellen, wie gesagt z.B. dieser Artikel: "Teile des Ostens und Südens der Ukraine, darunter Mariupol und Odessa, annektiert Russland, nebst den industriellen Zentren Charkiw und Dnipro. In der Zentralukraine wird ein Marionettenregime installiert, das dem Kreml gegenüber absolut loyal ist. Den Westen, für Putin toxische Gebiete, können wahlweise Polen, Ungarn oder Rumänien unter sich aufteilen."
zum Beitrag02.09.2025 , 20:37 Uhr
Das Verleumden von Menschen, die eine andere Meinung vertreten und diese zumindestens auch begründen, sagt leider einen Menge aus.Leider hört man aus dem Bereich der Bellizisten und dem Bereich der Militaristen immer die gleichen Floskeln und wenn man dann konkret fragt wo die die Fakten für die Thesen sind, dann kann nie mehr "geliefert" werden auf ein paar Indizien, die auf das Baltikum deuten könnten. Also bitte Quellen dafür angeben, das Länder wie Polen oder Rumänien oder auch Deutschland gefährdet sind.
zum Beitrag02.09.2025 , 18:32 Uhr
Sie haben Recht, aber leider verlieren wir immer mehr die Fähigkeit zur Selbstreflexion und nähern uns unter anderem in diesem Aspekt immer weiter autoritären Gesellschaften an.
zum Beitrag02.09.2025 , 18:28 Uhr
Es bleibt zu hoffen, dass Europa noch rechtzeitig seinen Platz in der multipolaren Welt finden wird. Wichtig wäre dabei zu verstehen, dass andere Länder sich nicht mehr zu ihrem Wohl zwingen lassen wollen. Nehmen wir z.B. Indien: wenn wir Indien mit Hilfe von Sekundärsanktionen zwingen wollen nicht mehr bei Russland Öl einzukaufen ist es doch nur logisch, dass Indien sich China hinzuwendet, trotz historischer Feindschaft. Hoffentlich lernen wir wieder rechtzeitig kompromissfähig zu werden - sonst stehen wir bald ziemlich alleine in der Welt da. Indien ist zb durchaus ein Land mit dem man sich arrangieren könnte, wenn man wollte.
zum Beitrag02.09.2025 , 17:13 Uhr
Wirklich? Ich halte es für grundlegend falsch Faschisten, Antisemiten und Rassisten wie Bandera zu verharmlosen. Es ist nicht besonders glaubwürdig Putin zu verurteilen, aber Bandera zu glorifizieren. Hrytsak Aussagen kann man irgendwie noch nachvollziehen, da er Ukrainer ist und versucht sein Land in Schutz zu nehmen, aber das sie solche Aussagen unterstützen finde ich sehr befremdlich.
zum Beitrag02.09.2025 , 14:21 Uhr
Da muss ich Hrytsak Recht geben und Ihnen wiedersprechen. Bitte geben Sie Ihre Quelle an. Auf welches Schreiben beziehen Sie sich? Putin hatte vor dem Krieg offiziell die NATO zu Verhandlungen aufgefordert und forderte einen Teilrückzug der Infrastruktur aus den neuen Nato-Staaten. Das kann man als Zweiklassennato interpretieren und dem muß man auch nicht zustimmen. Jedoch lässt sich daraus nicht ableiten, dass Putin wie sie behaupten, Staaten des ehemaligen WP angreifen wird.
zum Beitrag02.09.2025 , 13:12 Uhr
Ich finde es auch sehr seltsam. Bandera steht für Faschismus, Rassismus und Antisemitismus und das wissen die Ukrainer durchaus. Man nicht eine Persönlichkeit feiern und deren zentrale Elfmente weglassen.
zum Beitrag02.09.2025 , 12:31 Uhr
Interessantes Interview!
"Die Ukraine kauft Zeit für Europa"
Dieser zentralen Aussage muss ich widersprechen! Wie Hrytsak zu Recht rausstellt hat Putin vermutlich noch nicht Mal Interesse an der ganzen Ukraine. Ob er über die Ukraine hinaus Ambitionen hat darf bezweifelt werden. "Lediglich" für das Baltikum lassen sich Argumente finden.
"Sollte sich die Ukraine weiter dem Westen zuwenden, würde sie mit einer vollumfänglichen Invasion bestraft."
Mit dieser Aussage hat Hrytsak Recht und es darf bezweifelt werden, dass andere Länder wie zb Georgien einen ähnlichen Weg gehen wollen wie die Ukraine. Es darf sogar bezweifelt werden, ob die ukrainische Bevölkerung nochmal den gleichen Weg gehen würde, wenn sie die Konsequenzen gekannt hätte. Putin hat bei der Ukraine ein Exempel statuiert Natürlich hat diese Geopolitik nichts mit Fairness zu tun, aber das ist ja auch gar nicht das Thema - selten ist WeltPolitik fair.
zum Beitrag31.08.2025 , 23:26 Uhr
Die Diskussion hier in der Kommune steht exemplarisch die Annäherung an amerikanische Verhältnisse. Nicht nur die Art und Weise, sondern auch die Tatsache, dass man sich oft nicht mehr auf gemeinsame Fakten einigen. Besonders erschreckend finde ich, dass inzwischen Menschen aus der Mitte (keine radikalen Putinverehrer oder so) für sich in Anspruch zu nehmen besser definieren zu können als Juristen was ein Terrorakt ist oder was deutsche Infrastruktur ist.
zum Beitrag31.08.2025 , 23:12 Uhr
Warum sollte ich etwas gegen die Ukraine per se haben? Es ist wichtig Missstände anzuprangern. Sie glorifizieren Verbrechen und nehmen immer Russland als Maßstab. Russland ist jedoch nun wirklich kein Maßstab! Die Frage ist warum sie die Ukrainex nur weil es der Gegner von Russland ist , glorifizieren?
zum Beitrag31.08.2025 , 14:57 Uhr
Am besten für die Umwelt wäre es, wenn Deutschland (wenn überhaupt) nur eine moderate Aufrüstung vornehmen würde. Ich frage mich sowieso was die Aufrüstung in Deutschland soll. Überspitzt und pauschalisiert ausgedrückt ist unsere Gesellschaft viel zu sensibel (das vor- aber natürlich auch Nachteile) geworden um Kriege abseits des Sofas in der Realität führen zu können. Vermutlich würden sich die neue Generation von Bundeswehrsoldaten bzw Soldatinnen vor den Russen zurückziehen und sich bei den Vorgesetzten über die sexistische und homophobe Sprache zu beschweren .
zum Beitrag31.08.2025 , 14:53 Uhr
"Der fossile Kapitalismus schürt Kriege"
Das ist etwas zu kurz gedacht: im Krieg Ukraine geht es zb um Rohstoffe für die neuen Technologien.
Besser passt wohl "Kapitalismus schürt Kriege" - leider gibt es bisher noch keine bessere Alternative. Am besten war wohl bisher die soziale Marktwirtschaft von der wir in Deutschland heute leider nur noch ein light Version haben.
zum Beitrag31.08.2025 , 08:56 Uhr
Das ist doch pure Propaganda, die hier einige "Selenskifanboys" betreiben. Ich möchte die Propangda keineswegs mit der aus dem Kreml gleichsetzen, aber Fakten bleiben nun einmal Fakten.
zum Beitrag31.08.2025 , 02:31 Uhr
Im Gegensatz zu Nordstream hat die Ukraine dort dank der Transitgebühren viel Geld eingenommen. Ob die verbündeten Länder versorgt werden oder nicht ist für die Regierung in der Ukraine nicht von Bedeutung bzw. es wird sogar versucht Länder abzustrafen, die Politik betreiben, die nicht in Selenskis Interesse sind. In diesem Zusammenhang kann auch ein Spiegel-Artikel empfohlen werden:
www.spiegel.de/aus...-8355-90d98c51c4f3
zum Beitrag30.08.2025 , 15:39 Uhr
Das ist doch absurd! Die Bundesstaatsanwalt ermittelt auf Grund eines Angriffes auf deutsche Infrastruktur und hier wird in Frage gestellt, dass es sich überhaupt um deutsche Infrastruktur handelt. Das ist doch Propaganda in Reinsform!
zum Beitrag30.08.2025 , 15:36 Uhr
Die Bundesstaatsanwalt kann nur ermitteln, da es sich um deutsche Infrastruktur handelt. Gerne erkläre ich Ihnen nochmal ausführlich warum. Die Nord-Stream-Pipelines enden in Lubmin bei Greifswald in Deutschland. Die Pipelines verlaufen auch durch deutsche Hoheitsgewässer (Dänemark und Schweden ermittelten zb auch weil die Pipeline durch ihr AWZ geht). Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass Nordstream ein Teil der deutschen Energieversorgung war. Die Besitzerverhältnise sind hier also gar nicht entscheidenden, obwohl auch hier anzumerken ist, dass es eine deutsche Beteiligung gab. Also bitte aufhören mit dem Verbreiten von Unwahrheiten!
zum Beitrag29.08.2025 , 20:58 Uhr
Dann erklären Sie doch der deutschen bundestawaltschaft, dass sie dafür gar nicht zuständig ist, da es sich um russische Infrastruktur handelt. Sie verbreiten Unwahrheiten.
zum Beitrag29.08.2025 , 16:33 Uhr
Einige Kommentare hier in der Kommune sind sehr irritierend und zeigen das Dilemma was wir generell in Debatten inzwischen in vielen Debatten in unserer Gesellschaft haben. Wir verdrängen oft unangenehme Fakten, so auch in diesem Fall: 1.) es handelt sich um deutsche (!) Infrastruktur auf die ein Anschlag verübt würde, auch wenn manche User dieses nicht akzeptieren wollen. Deswegen ermittelt ja auch die Bundesstaatsanwaltschaft. 2.) rechtlich betrachtet handelt es sich um eine schwere Straftat und unter moralischen Aspekten ist anzumerken, dass man "Freunde" nicht angreift.
Es sieht so aus als wenn die Ukraine hinter dem Anschlag steckt und wie "der Spiegel" schon vor einem Jahr anmerkte kann das eigentlich nur im Auftrag bzw mit Wissen der obersten Heeresleitung geschehen sein.
zum Beitrag29.08.2025 , 13:33 Uhr
Fairweise muss man sagen, dass das letzte Wahlergebnis ohne Habeck als Spitzenkandidat vermutlich noch schlechter gewesen wäre. Zur Wahrheit gehört aber auch das die Energie-Wende vollkommen in den Sand gesetzt wurde. Eine unter ökonomische Aspekten erfolgreiche Energiewende wäre leider nur mit billigem russischen Pipelinegas möglich gewesen. Man muss halt Prioritäten setzen und in diesem Fall wurden sie sehr kurzsichtig gesetzt. Das Traurige an dem Scheitern ist, dass es ein Leuchtturmprojekt hätte sein können, dass andere Länder zum Vorbild genommen hätten.
zum Beitrag29.08.2025 , 13:10 Uhr
Gerne benenne ich noch einmal die wichtigsten Gründe, die gegen diese Tat sprechen. Rechtlich gesehen handelt es sich um einen Straftat gegen deutsche Infrastruktur, weshalb ja auch die Bundesstaatsanwaltschaft ermittelt. Ferner gibt es noch moralischen Aspekt. Man greift keine "Freunde" an. Finden Sie diese Diskussion nicht auch ein wenig absurd?
zum Beitrag29.08.2025 , 10:17 Uhr
",dass die Ukraine in Wahrheit auch nicht schlimmer sei als Russland."
Das ist nun wirklich absurd. Davon abgesehen passt auch die von Ihnen Verwendung des Wortes "leider" sehr gut. Sollten die Ukraine wirklich dahinter stecken wäre es auch ein sehr trauriger undankbarer Vorgang.
zum Beitrag29.08.2025 , 07:16 Uhr
Nehmen Sie überhaupt, die von mir vorgetragenen Argumente zur Kenntnis? Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber sie geben Monologe von sich ohne überhaupt darauf einzugehen. Dieses schwarz-weiß Denken hat dazu beigetragen, dass wir überhaupt in der jetzigen Situation sind und dieses Denken wird vermutlich auch dazu beitragen, dass die Situation noch schlimmer und nicht besser wird - gute Intention hin- oder her.
zum Beitrag28.08.2025 , 21:50 Uhr
Immer diese unangebrachten Relativierungen. Würden Sie zb auch behaupten, dass der größte Hafen von Griechenland in Piräus keine griechische Infrastruktur ist, weil der Haupteigner chinesisch ist!?
zum Beitrag28.08.2025 , 19:02 Uhr
Alles deutet leider auf die Ukraine hin. Natürlich müsste das Konsequenzen haben. Es passt ja auch in das Bild, dass die Ukraine immer wieder versucht den Durchfluss durch die "Freundschaftspipeline" nach Europa zu stören. Finanziell hält sich der Nutzten in Grenzen, aber es geht wohl darum Ländern wie Ungarn zu einer anderen Außenpolitik zu zwingen. Das ist verständlich, gerade bei Orban, aber so geht man mit Verbündeten nicht um - hier ist auch zu berücksichtigen, dass andere Länder neben Ungarn davon betroffen sind. Bei Konsequenzen sollte man mit Bedacht vorgehen, um die Ukraine aktuell nicht zu schwächen. Denkbar wäre z.B., dass Deutschland mitteilt, dass es zu den Ländern gehören wird, die gegen einen EU-Beitritt stimmen werden (falls es überhaupt zu einer Abstimmung kommt) , sofern es nicht grundlegende Änderungen in der Ukraine gibt.
zum Beitrag28.08.2025 , 18:53 Uhr
Gegen eine moderate Aufrüstung werden wohl auch die Skeptiker wenig einzuwenden haben. Aber eine große Aufrüstung ohne Strategie wird am Ende keine Lösung sein, sondern sich unter Umständen sogar kontraproduktiv auswirken.
zum Beitrag28.08.2025 , 11:58 Uhr
Mit einer pragmatischen Herangehensweise wäre vermutlich die jetzige Situation inkl. Terror und Krieg in der Ukraine erst gar nicht erstanden. Ihnen wird schlecht bei der Erwähnung von Wohlstand. Dieser Wohlstand hat es uns ermöglicht, dass wir hohe Beiträge gezahlt für beim Welternährungsfond gezahlt haben und in der Entwicklungshilfe. Mir wird schlecht dabei, dass wir diese kürzen.
zum Beitrag28.08.2025 , 07:19 Uhr
Ich glaube gar nicht, dass es hier um ein kulturelles Phänomen geht, sondern einfach um Pragmatismus -den hatten wir ja auch bis vor wenigen Jahren in Europa. Der Krieg in der Ukraine ist da sicherlich auch ein abschreckendes Beispiel für Länder wie Südkorea oder Taiwan.
zum Beitrag27.08.2025 , 15:02 Uhr
Was für eine Geldverschwendung! Und um das alles zu finanzieren kürzen wir u.a. unseren Beitrag zum Welternährungsfond und Entwicklungshilfen! Durch Aufrüstung schaffen wir nun wirklich keine bessere Welt. Europa sollte mittel- und langfristig versuchen sich mit allen wichtigen wichtigen "playern" zu arrangieren - so wie es früher die Bundesrepublik mehr oder weniger erfolgreich tat. Das würde eine Menge Menschenleben sparen und wäre auch für unseren Wohlstand wichtig. Eigentlich sollte unser Verhalten von 2014 in der Ukraine da als abschreckendes Beispiel dienen. Erinnert sich noch jemand daran wie europäische Spitzenpolitiker zusammen mit amerikanischen Politikern auf dem Maidan die Demonstranten anfeuerten die Regierung zu stürzen? Das Putin darauf auch auf illegale Weise reagiert, hätte eigentlich niemand überraschen sollen. War es das wirklich alles wert oder hätte man sich damals nicht besser mit Putin arrangiert? Ich plädiere auf jeden Fall für mehr Pragmatismus, damit Europa sich zwischen, Putin, Xi Jinping, Trump und Modi behaupten kann. Wir müssen wegkommen von dem Gedanken, dass wir Aggressionen und Probleme am besten mit Gewalt bekämpfen.
zum Beitrag27.08.2025 , 04:48 Uhr
Wir Europäer scheinen uns ja genauso genötigt zu fühlen bei Trump zu schleimen wie Südkorea. Europa sollte mittel- und langfristig versuchen sich mit allen wichtigen wichtigen "playern" zu arrangieren - so wie es früher die Bundesrepublik mehr oder weniger erfolgreich tat. Das würde eine Menge Menschenleben sparen und wäre auch für unseren Wohlstand wichtig. Eigentlich sollte unser Verhalten von 2014 in der Ukraine da als abschreckendes Beispiel dienen. Erinnert sich noch jemand daran wie europäische Spitzenpolitiker zusammen mit amerikanischen Politikern auf dem Maidan die Demonstranten anfeuerten die Regierung zu stürzen? Das Putin darauf auch auf illegale Weise reagiert, hätte eigentlich niemand überraschen sollen. War es das wirklich alles wert oder hätte man sich damals nicht besser mit Putin arrangiert? Ich plädiere auf jeden Fall für mehr Pragmatismus, damit Europa sich zwischen, Putin, Xi Jinping, Trump und Modi behaupten kann.
zum Beitrag26.08.2025 , 00:40 Uhr
Die Diskussion über deutsche Soldaten in der Ukraine ist nicht wirklich zielführend. Deutschland könnte gar nicht genügend Soldaten bereitstellen. Auch akzeptiert Moskau nach aktuellem Stand keine. Das Hauptproblem ist, dass die Ukraine keine zufriedenstellenden Sicherheitsgarantien bekommen wird. Leider setzt sich die Erkenntnis nur sehr langsam durch. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch wie lange es gedauert hat bis realisiert und akzeptiert wurde, dass die Ukraine nicht der NATO beitreten wird. Und vermutlich wird es auch noch lange dauern bis sich die Erkenntnis durchsetzen wird, dass die Ukraine generell keine zufriedenstellenden Garantien bekommen wird. Überhaupt ist das größte Problem in Debatten bzgl des Krieges "wishfull thinking" anstatt Realismus. Mit letzterem würde man den betroffenen Menschen auch viel mehr helfen können.
zum Beitrag26.08.2025 , 00:32 Uhr
Noch wird geliefert. Aber auch das kann sich plötzlich ändern. Letztendlich ändert das aber auch nicht das Grundproblem, nämlich das die Ukraine am Ende wahrscheinlich eine Lösung akzeptieren wird, die schlechter sein wird als sie es vermutlich im ersten Kriegsjahr gewesen wäre. Wie noch neulich beim ZDF Podcast Lanz& Precht festgestellt wurde, wird es anders als bei den Istanbuler Verhandlungen am Ende auch nicht mehr um Autonomie für bestimmte Provinzen gehen, sondern um Gebietsverluste. Auch wird die Ukraine am Ende keine zufriedenstellenden Sicherheitsgarantien bekommen. Leider ist das ein sehr langsamer Erkenntnisprozeß und vermutlich wird noch viel Leid geschehen bis dieser abgeschlossen ist. Man hätte sich von Anfang an an Länder wie Finnland oder Österreich orientieren sollen, die gezeigt haben wie man in Moskau auch mit Verbrechern wie Stalin etwas erfolgreich aushandeln kann.
zum Beitrag24.08.2025 , 21:01 Uhr
Wie wäre es dann mit Argumenten für solche Thesen!? Selbst die Baltikumthese ist umstritten. Über das Baltikum hinaus gibt es bisher keine plausibeln Argumente.
zum Beitrag24.08.2025 , 20:59 Uhr
Pure Spekulationen. Außerdem vergleichen Sie doch Mal das Vorgehen von Stalin in besetzten Gebieten und von Putin. Wir müssen jetzt nicht noch die Verbrechen eines der größten Massenmörder der Geschichte relativieren. Putin ist ein skrupelloser Diktator, aber Hilter oder Stalinvergleiche sind mehr als unangebracht.
zum Beitrag24.08.2025 , 20:47 Uhr
Der User kritisiert, dass man eine Rechtsprechung nicht davon abhängig machen sollte, ob einem die Interessen des Straftäter sympathisch oder unsympathisch sind.
zum Beitrag24.08.2025 , 20:45 Uhr
Das ist doch "whataboutism" in reinster Form. Nur weil global nicht immer Recht durchgesetzt werden kann, sollte sich daran die Bundesrepublik nun wirklich nicht orientieren und deswegen bei anderen Fällen Abstrichen machen. Und Weltpolizei mit Hilfe von Geheimdiensten sollten wir nun wirklich ja spielen.
zum Beitrag24.08.2025 , 00:28 Uhr
Schauen Sie sich doch Mal an wie wenig Personal im wehrfähigen Alter Russland in der Ukraine gewonnen hat und wie hoch die Verlustraten der russischen Armee sind. Davon abgesehen was sollte Putin in Ländern wie Polen oder Rumänien? Vermutlich hat er nach seinen Tschetschenienrfahrungen noch nicht einmal Interesse daran die ganze Ukraine zu erobern, sondern lediglich die Provinzen, die man relativ leicht unterdrücken kann. Glauben Sie ernsthaft das Putin so dumm wäre und zb Lwow besetzen würde, wenn er es könnte? Auch wenn das viele Menschen nicht realisieren wollen - es besteht ein großer Unterschied zwischen Skrupellosigkeit und Dummheit.
zum Beitrag24.08.2025 , 00:22 Uhr
In keinster plädiere ich für Anwendung des Rechts nur da wo es passt, sondern generell. Es ist aber nur einfach nicht immer anwendbar. Gerne gebe ich Ihnen Beispiel. Wenn zwei Menschen zb eine Bank überfallen und einer in Deutschland geschnappt wird während der andere sich in ein fernes Land abgesetzt hat, dann kann man lediglich den einen verurteilen.
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