was fehlt ...: ...der Keks
Das Keks-napping von Hannover geht in die nächste Runde. Die Entführer kündigen die Rückgabe des Goldgebäcks an.
Sie wissen schon, der goldene Keks vom Stammhaus des Gebäckkonzerns Bahlsen. Ist. Weg. Entführt von gewissenlosen Verbrechern, die ihr sittenwidriges Handeln durch das Anlegen von Kostümen bekannter Kinderpuppen aus der Sesamstraße als harmlosen Spaß zu maskieren suchen.
Immerhin hat die Erpressung anscheinend Erfolg. Bahlsen versprach inzwischen eine signifikante Keksspende, worauf die Entführerbande ankündigte, den Keks an seine rechtmäßigen Besitzer zurückzuführen. Wir bedauern ganz außerordentlich diesen Sieg der Gesetzlosigkeit und hoffen auf eine erfolgreiche Ermittlungstätigkeit der zuständigen Organe.
Schließlich besagt schon die renommierte broken keks theory, dass das Zurückweichen bei kleineren Vergehen immer nur größeres Unglück nach sich zieht – ungeniertes Eintauchen von Butterkeksen in Heißgetränke zum vorgeblich leichteren Verzehr zum Beispiel. Nein, in so einer Welt wollen wir nicht leben müssen. (taz/dpa)
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