taz🐾lage:
Mehr weiblicher Ballbesitz im Sportteil
Warum ist in Schweden das Fußballteam der Frauen beliebter als das der Männer? Wie konnte sich im Frauenfußball eine ganz spezielle Fankultur entwickeln? Und warum sollten Spielerinnen auf Vorschläge von männlichen Funktionären, die das Spiel der Frauen attraktiver machen möchten, getrost pfeifen? Das sind nur drei Fragen, mit denen sich Nachwuchsjournalistinnen befasst haben, die zu Beginn der Fußball-EM an einem Workshop der taz Panter Stiftung teilnahmen. Acht Kolleginnen waren drei Tage lang in Berlin und haben sich über ihre Erfahrungen als angehende Reporterinnen in der doch arg männlich geprägten Welt des Sportjournalismus ausgetauscht.
Etliche Texte, die Eingang finden werden in die Berichterstattung des Leibesübungen-Ressorts, sind schon entstanden oder geplant worden. Zwei Podcasts, die über den Kanal der taz Panter Stiftung ausgespielt werden, sind aufgenommen worden. Und vielleicht am wichtigsten: Es ist genetzwerkt worden. Aus der Messengergruppe des Workshops soll ein Netzwerk für Frauen im Sportjournalismus wachsen. Das Ziel ist klar: Mehr Frauen sollen über Sport schreiben, und mehr Frauensport soll beschrieben werden. Wäre doch schön, wenn man den Sportseiten der taz bald ansehen könnte, dass sich in dieser Hinsicht etwas tut. (arue)
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