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die wahrheitSchwestern von gestern

Schmierentheater. Ein christliches Rührstück über Margot Luther Käßmann in der Diaspora lässt die Scheinheilige auferstehen.

Die Wahrheit auf taz.de

Die Wahrheit

ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.


Die Wahrheit

hat den einzigartigen täglichen Cartoonstreifen: ©Tom Touché.


Die Wahrheit

hat drei Grundsätze:

Warum sachlich, wenn es persönlich geht.

Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.

Warum beweisen, wenn man behaupten kann.

Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.



Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

5 Kommentare

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  • DS
    Dietlind Sö.

    Gibt es denn nichts Wichtigeres zu berichten als immer noch von längst verbüsten und eingestandenen Fehlern??? Unsere EX-Bischhöfin ist doch für alles gerade gestanden und wie sie es gemacht hat war doch für viele vorbildlich.

  • R
    Rita

    Jeder Schreiberling hier hat Fehler, und wenn er sich noch so sauber vorkommt.

    Gut, dass es selbstbewußte Menschen gibt, die es nicht nötig haben, sich von so kleinkarierten Spießbürgern beurteilen zu lassen.

    Im Grunde genommen, hat das keiner nötig.

    Mich widern diese Moralapostel an. Kehrt doch mal vor Eurer eigenen Haustür!

    Und gegen saures Aufstoßen gibt´s was in der Apotheke. Kleiner Tipp: Einfach den Mund über andere und damit auch über Margot Käßmann nicht zu voll nehmen. Den Artikel hier finde ich auch einseitig, primitiv und daneben. Konstruktive Kritik (sofern nötig) sieht anders aus.

  • HH
    Hans H.

    Alkohol ist ne feine Sache, aber Autofahren unter Alkoholeinfluss ist ein absolutes No-Go, da extrem gefährlich. Das eigentlich Problem im Fall Käßmann ist, dass sie ihren Kopf nur aus der Schlinge bekommt, wenn sie sich freimütig zu ihrem "Fehler" bekennt, was sie ja auch getan hat. Dann aber wird die Tat in aller Öffentlichkeit zu einem "Fehler" (im Sinne von Irrtum) heruntergeredet, die Botschaft lautet: Naja, mit ein paar Mille im Blut herumfahren kann doch jedem mal passieren, das ist doch menschlich. Schlimmer kann man alle Bemühungen, über die Gefahren und Folgen des Fahrens unter Alkoholeinfluss aufzuklären, kaum konterkarieren.

     

    Sicherlich wäre es ganz im Sinne Jesu, jedem Menschen zu verzeihen und ihm eine neue Chance einzuräumen. Ist auch prinzipiell richtig so, denn anders können die latent sündigen Menschen gar nicht leben. Problematisch an einem öffentlichen Fall wie diesem aber ist, dass sich das Verzeihen nicht ohne eine Relativierung der Tat bewerkstelligen lässt. Und das stößt mir sauer auf.

  • P
    peter

    was will uns der kommentator hier eigentlich sagen?

    das er die käßmann auf den tod nicht leiden kann?

    kritik sollte stets wenigstens versuchen, sachlich

    zu bleiben. der autor der zeilen über fr.käßmann

    hat von journalismus leider absolut keine ahnung.

    hat die taz kein qualitätsmanagement?

  • LS
    Leihbischof Stigmatarsky

    Als EKD-Kommissar für Medien- und Borderlineangelegenheiten möchte ich mich ganz herzlich für Ihren in vorauseilendem Gehorsam publizierten Artikel über Schwester Cauchemargot bedanken, die heute im SPON kund tat:

     

    »Es ist eine Verachtung der Realität, dass in den Medien [religiöse] Themen so wenig vorkommen. Ich finde diesen Traditionsverlust wirklich traurig. 50 Millionen Menschen in Deutschland sind Mitglieder einer Kirche. Fünf Millionen gehen regelmäßig am Sonntag in einen Gottesdienst, nur 700.000 besuchen am Wochenende ein Fußballstadion. Über Fußball aber wird ständig berichtet.«

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,725942,00.html

     

    Weiter so, liebe Wahrheit! An Nachschub wird es Ihnen nicht mangeln, denn der schwesterliche Zusatzspruch (ibid.) »Ich bin einfach froh, meine Ruhe zu haben. Auch alle Einladungen zu Jahresrückblicken von Gottschalk bis Jauch habe ich abgesagt.« ist wohl nicht bierernst zu nehmen.

     

    Gottseibeiuns und Ihnen

     

    Ihr Leihbischof Stigmatarsky