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der schwerpunkt

Bremer Verhältnisse: In Bremen gibt es genug zu gucken, alten Reichtum und eine Pracht, die sich auch auf dem Marktplatz eingeschrieben hat. Die gute Stube der Hansestadt mit dem repräsentativen Rathaus, dem Dom und dem Bremer Roland, die größte freistehende Statue des deutschen Mittelalters und Sinnbild der Stadtrechte. Touristisches Pflichtprogramm einer Stadt, auf die man zuletzt doch auch etwas verwundert schaut und sich fragt, wo denn die hanseatische Gelassenheit hin ist? Begonnen hat es mit einer Spitzelaffäre. Ein V-Mann, der im Auftrag des Bremer Verfassungsschutzes die linke Szene ausspioniert hat, mit Liebesbeziehungen in der ausgespitzelten Gruppe inklusive, ist aufgeflogen. Was aber nicht zu einer Debatte über die Methoden des Verfassungsschutzes führte, sondern eine Dynamik in Gang setzte mit teils absurden Anschuldigungen. Betroffen dabei auch Personen der Linken – und Die Linke ist in Bremen mit der SPD und den Grünen doch Teil der Landesregierung. Das Misstrauen in der Stadt wächst. Zum Thema