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der schwerpunkt

Foto: Sebastian Ahlers/DHM/bpk

Hexen Eine nächtliche Szene ist hier zu sehen, zwischen dürren Bäumen blickt man wohl auf eine Hinrichtungsstätte. Und das Treiben an diesem Ort ist irgendwie: gespenstisch. Eine Frau reitet einen Besen, um einen großen Kessel, in dem etwas gebraut wird, sind andere Frauen gruppiert. Dabei steht eine Figur, sie könnte der Teufel sein. Alles ist etwas vage in diesem kleinen Bild vom Deutschen Historischen Museum in Berlin, gemalt wurde es um 1650. Ein „Hexensabbat“. Zusammengereimt aus Ahnungen und Hörensagen. Wie man sich mal Hexen vorgestellt hat. So aber sollten die Bilder nicht mehr gelten. Neue sind zu machen. Denn tatsächlich wollen heute manche Frauen Hexen sein. Sei es aus Hang zur Esoterik oder als feministische Ermächtigung. Dass es etwa jetzt zu Halloween einfacher sei als sonst, Kontakt mit verstorbenen Ahnen aufzunehmen, davon sind sie überzeugt. Und dass Zauber wirken. Zum Thema

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