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Umfrage unter ArbeitnehmerInnenKündigung? Unwahrscheinlich

Die gute Wirtschaftslage stimmt positiv: Laut einer Umfrage fürchten nur wenige Deutsche um ihren Job. Soviel Zuversicht war in den vergangenen Jahren selten.

dpa | Angesichts anhaltenden Wirtschaftswachstums und hoher Beschäftigung sind sich die Deutschen ihrer Arbeitsplätze einer Umfrage zufolge sehr sicher. Rund zwei Drittel der Befragten gehen fest davon aus, dass sie in den nächsten zwölf Monaten nicht entlassen werden, weitere 28 Prozent halten eine Entlassung für nicht sehr wahrscheinlich, wie das Beratungsunternehmen Gallup ermittelte.

Nach den Zahlen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, hält es nur jeder Zwanzigste für ziemlich oder sehr wahrscheinlich, seine Arbeitsstelle zu verlieren. Gallup hat diese Frage seit 2001 zwölfmal gestellt; nur 2013 war die Zuversicht ebenso groß.

„Der Arbeitsmarkt verändert sich zunehmend zugunsten der Bewerber“, sagte Gallup-Studienleiter Marco Nink. Unternehmen bräuchten heute länger, um freie Stellen zu besetzen. Das spiegele sich in der gefühlten Arbeitsplatzsicherheit der Beschäftigten wider. Für die repräsentative Umfrage rief Gallup im November und Dezember 1000 erwachsene Arbeitnehmer an.

Mit insgesamt 58 Prozent halten die meisten Befragten die Wirtschaftslage für gut oder sogar hervorragend. Nur sechs Prozent halten sie für schlecht. Jedoch erwartet nur gut jeder dritte, dass sich die Lage noch bessert. Knapp die Hälfte der Befragten rechnet damit, dass es schlechter wird.

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1 Kommentar

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  • Es ist mir ein absolutes Rätsel wie diese Zahlen zusammen geklaubt wurden. Die Zahl der Kündigungsschutzklagen hat sich im Jahr 2013 im Vergleich zu 2010 verdoppelt. Gleichzeitig versuchen immer mehr Betriebe das Kündigungsschutzgesetz zu unterlaufen. Besonders Leiharbeitsfirmnen sind darin regelrechte Weltmeister. Diese Klagen tauchen wegen ihrer Aussichtslosigkeit erst gar nicht in der Statistik auf.

     

    Ebenso das Gefasel um den Fachkräftemangel, den es laut Bundesagentur für Arbeit nicht gibt, sondern lediglich Engpässe in bestimmten Branchen, es dient doch nur der Verschleierung. Gerade hoch qualifizierte Akademiker finden immer schwieriger eine passende Arbeitsstelle. Das ist ja auch nicht verwunderlich, weil in einem betriebswirtschaftlich-optimal geführten Unternehmen es nur wenig Humankapital gibt und dies auch nur minderer Qualität um die Lohnkosten so niedrig wie möglich zu halten. Alles andere sind fromme Märchen, die noch nicht einmal mehr das Pfarramtsdummchen aus dem Bayerischen Wald glaubt, obwohl der Herr Pfarrer ihr jeden Morgen aus dem Bayern-Kurier vorliest.

     

    Man verschone doch bitte die noch intellektuellen Leser der taz mit solchen konstruierten Untersuchungen. Dazu gehört ebenso die Shell-Jugendstudie, die GfK-Prognosen und die Verlautbarungen der Bundesregierung. Man vertraue darauf, dass die nicht ideologieabhängigen Leser dieser Zeitung sich selbst am besten verarschen können und nicht auch noch dafür Geld bezahlen wollen.