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Trump-Regierung hört auf rechte Hetze

Die USA lassen niemanden mehr, der medizinische Hilfe braucht, aus dem Gazastreifen einreisen

Die USA haben die Einreise per Besuchsvisum für Personen aus dem Gazastreifen bis auf Weiteres gestoppt. Das Außenministerium unterziehe die „Prozesse und Verfahren, die in den letzten Tagen zur Ausstellung einer kleinen Zahl temporärer medizinisch-humanitärer Visa verwendet wurden“, einer gründlichen Überprüfung, teilte das US-Ministerium am Samstag auf der Plattform X mit.

Diese Art von Visum sei in den vergangenen Wochen eine Möglichkeit für die medizinische Behandlung von schwerstkranken Menschen – etwa kleinen Kindern – in den USA gewesen, schrieb die New York Times. Wie viele dieser Visa genau in jüngerer Zeit ausgestellt wurden, teilte die Regierung nicht mit. Auch ob der Stopp nur für Neuvergaben gilt oder auch für bereits erteilte Visa, war zunächst nicht klar.

Hintergrund der Entscheidung sind der Zeitung zufolge Äußerungen der ultrarechten Aktivistin Laura Loomer, die auf X Stimmung gegen Einreisen aus dem Gazastreifen gemacht hatte. Loomer, eine Unterstützerin von US-Präsident Donald Trump, hatte am Freitag Aufnahmen auf X veröffentlicht, die Palästinenser bei der Einreise in die USA zeigen sollen.

„Warum kommen überhaupt islamische Eindringlinge unter der Trump-Regierung in die USA?“, fragte sie. In ihrem Visier: die Organisation HEAL Palestine mit Sitz in Ohio, die laut New York Times Familien aus Gaza hilft, verwundete und kranke Kinder für eine medizinische Versorgung in die USA zu bringen. (dpa)

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