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Syrer in DeutschlandDobrindt will Schutzstatus auf breiter Front aberkennen

Der Bundesinnenminister will Syrern noch in diesem Herbst den Schutzstatus aberkennen. Zusätzlich plant er stärkere Anreize für freiwillige Ausreisen.

rtr | Nach dem ‌Willen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) soll das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in Nürnberg einem Vorabbericht zufolge noch in diesem Herbst den Schutzstatus von Syrern auf breiter Front aberkennen.

„Beginnen sollte die Widerrufsprüfung bei ‌allein reisenden jungen Männern, die Sozialhilfe beziehen, die also nicht arbeiten und dem Staat auf der Tasche liegen. Personen wie beispielsweise Ärzte oder Pfleger, die arbeiten, haben die Möglichkeit, in einen Arbeitsaufenthaltstitel zu wechseln“, sagte der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alexander Throm, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorab.

Parallel zum Widerruf ‌brauche es demnach ein besseres Programm zur Förderung der freiwilligen Rückkehr von syrischen Flüchtlingen. „Das soll den ⁠Anreiz, freiwillig auszureisen, erhöhen. Denn jede freiwillige Ausreise ist billiger als eine zwangsweise Abschiebung“, so Throm. Der Haushaltsentwurf für 2027 ‌sehe laut ‌Throm bereits eine Erhöhung ⁠der Mittel für die freiwillige Ausreise vor. Derzeit liegen die Prämien bei ‌1.000 Euro für jede ‌erwachsene Person, schreibt die Zeitung.

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