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Streit um türkischen WahlkampfKeine Auftritte in Deutschland mehr

Seit Wochen gibt es Aufregung wegen der Auftritte türkischer Politiker in Deutschland. Jetzt lässt die AKP wissen: „Alle geplanten Veranstaltungen sind abgesagt.“

afp | Vor dem Verfassungsreferendum in der Türkei am 16. April soll es keine weiteren Wahlkampfauftritte türkischer Regierungsvertreter in Deutschland geben. Das bestätigte eine Sprecherin der Koordinierungsstelle der türkischen Regierungspartei AKP im Ausland am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

Die Entscheidung sei in Ankara getroffen worden, sagte die Sprecherin der in Köln ansässigen Koordinierungsstelle.

„Alle zukünftigen Veranstaltungen, die geplant waren, sind abgesagt“, sagte die Sprecherin. Weitere Auftritte von Ministern seien nicht geplant gewesen, aber Informationsveranstaltungen von AKP-Abgeordneten. Auch diese fänden nicht statt. Ein Auftritt von Präsident Recep Tayyip Erdogan sei nicht geplant gewesen.

Zuvor hatte bereits der Vorsitzende der Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD), Zafer Sirakaya, in der „Wirtschaftswoche“ weitere Auftritte türkischer Regierungsmitglieder ausgeschlossen. Die UETD gilt als Plattform der AKP in Europa.

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7 Kommentare

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  • Mitch Miller

    Nächste Eskalationsstufe: gekonnt schmollen. Die Deutschen sind schuld. Die EU will uns nicht. Statt jetzt wie ein Kind abgestraft zu werden und mit jedem Auftritt ne Watschn zu kassieren bläst man zum verärgerten, geordnet taktischen Rückzug. "Die Vorzeige-Demokratie verbietet uns". War doch klar!?

  • 8G
    81331 (Profil gelöscht)

    ...wenn's nicht so traurig wär, könnt' ich drüber lachen. Gestern die Meldung "Kotau vor Erdogan" und heute sagt die Türkei sämtliche Wahlkampfauftritte in Deutschland ab. Zufall?! Wohl eher nicht.

  • cursed with a brain

    Fehlt nur noch, dass jetzt auch das Referendum abgesagt wird, weil im vorfeld nicht darüber "informiert" werden konnte...

     

    Spass beiseite, ich fürchte, wenn die AKP das so betont, dass sie keine Auftritte mehr hat, dient es eher dazu, die deutschen Behörden in Sicherheit zu wiegen.

     

    Vermutlich werden die Abgeordneten der AKP, die ja den Behörden praktisch unbekannt sind, inkognito einreisen und Auftritte in irgendwelchen Hinterzimmern irgendwelcher Landgasthöfer haben, zu denen per Mundpropaganda eingeladen wird, möglicherweise als "Hochzeit" oder ähnlich ausufernde Familienfeier getarnt.

     

    Als ob der ganze Zinnober tatsächlich nötig gewesen wäre. Aber offenbar hat Erdogan und die AKP von der AfD gelernt, wie man sich als "Opfer" des vermeintlichen politischen Mainstreams in Deutschland in Szene setzt.

  • Jürgen Matoni

    "Koordinierungsstelle der türkischen Regierungspartei AKP im Ausland"

    Die gibt es und sitzt in Köln? Hat die CDU auch eine solche Stelle vielleicht in Antalya?

    • cursed with a brain

      @Jürgen Matoni:

      Gegenfrage:

       

      Leben und arbeiten in der Türkei ca. 4 Millionen Deutsche, zum Teil in der dritten Generation?

  • 5G
    571 (Profil gelöscht)

    Kommen dann jetzt endlich auch Vertreter der Opposition zu Wort? Gibt es die überhaupt (noch)?

    • Lowandorder

      @571 (Profil gelöscht):

      Nö Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan!

      White-wash - Is nu nicht mehr nötig!