Schulöffnungen nach Corona: Vom „Geht so“ zum „Geht gar nicht“

Die Kultusminister planen die Öffnung der Schulen. Wie dort der Abstand eingehalten werden soll, ist unklar.

Schüler sitzen im Anstand von 1,5 Metern und mit Mundschutz im Klassenzimmer

So brav mit Maske und Abstand klappt der Unterricht wohl nur bei den Größeren Foto: Bodo Schackow/dpa

Die Kultusministerkonferenz hat wie versprochen ein Konzept zur Öffnung der Schulen vorgelegt. Es ist erwartungsgemäß kein detailliert ausgearbeiteter Fahrplan mit konkreten Daten und präzisem Streckenverlauf. Das kann es auch nicht sein, da die Öffnung der Schulen wie auch die Lockerungen in der Gesellschaft unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Ansteckungsraten und der Pandemie insgesamt stehen.

Die Politik – das haben die MinisterInnen und die Kanzlerin – oft genug betont, fährt im Nebel der Pandemie auf Sicht. Dementsprechend tasten sich auch die Kultusministerinnen vorsichtig vor. Im Beschluss zur Schulöffnung, den sie am Dienstag verabschiedet haben, ist viel von „sollen“ die Rede.

Dass die Schulen auf unbestimmte Zeit nicht zum regulären Schulbetrieb zurückkehren werden, steht jedenfalls fest. Aber es soll, so heißt es im Beschluss der Kultusministerkonferenz, KMK, „bis zu den Sommerferien möglichst jede Schülerin und jeder Schüler zeitweise die Schule besuchen“. Abhängig vom Infektionsgeschehen wohlgemerkt. Dabei sollten „pädagogische Inhalte zum Lernen zu Hause mit dem Präsenzunterricht inhaltlich verbunden werden“.

SchülerInnen mit Vorerkrankungen sollten von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit werden. Löblich ist, dass die KultusministerInnen sich auch der größer werdenden Kluft zwischen SchülerInnen aus privilegierten und benachteiligten Haushalten bewusst sind und empfehlen, dass Letztere „gezielt pädagogische Präsenzangebote an den Schulen erhalten“.

Klar ist: Jede Schule muss einen Hygieneplan haben, regelmäßiges Händewaschen und ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Metern untereinander sind unabdingbare Voraussetzungen, damit der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Das Tragen von Masken wird empfohlen, ist aber kein Muss.

Viele Schulen sind überhaupt nicht darauf vorbereitet, Unterricht unter den gebotenen Hygienevorschriften für eine größere Zahl von Schülern anzubieten

Das stößt auf Kritik seitens des Lehrerverbands, es dürfte aber gerade in den ersten und zweiten Klassen schwer durchzusetzen sein. Erst recht nach den Sommerferien, wenn die neuen SchulanfängerInnen eingeschult werden, für die nicht nur die Schule eine ganz neue, ungewohnte Umgebung ist, sondern die coronabedingt auch seit mehreren Monaten zu Hause gewesen sein werden. Wenn sie an ihrem ersten Schultag einer unbekannten Erwachsenen mit Mund-Nasen-Schutz gegenüberstehen, werden sie wohl erst recht davon überzeugt sein, dass Schule zum Fürchten ist.

Weitere Schritte haben die KultusministerInnen ebenfalls als Soll-Empfehlung formuliert. So sollen alle Prüfungen stattfinden – wobei Berlin bereits ausgeschert ist und die schriftlichen Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss nach Klasse 10 abgesagt hat.

Dass die KultusministerInnen so vorsichtig agieren, hängt aber nicht nur mit dem unklaren Infektionsgeschehen zusammen. Sondern es ist auch ein Eingeständnis, dass viele Schulen überhaupt nicht darauf vorbereitet sind, Unterricht unter den gebotenen Hygienevorschriften für eine größere Zahl von Schülern anzubieten. Es mangelt an Personal, an Räumen und an Ausstattung. Die Pandemie und ihre Bewältigung legen die politischen Versäumnisse der letzten Jahrzehnte schonungslos offen.

Jahrelang haben LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen auf zu kleine Räume, zu große Klassen und den Mangel an Personal in den Schulen hingewiesen. Noch in den ersten Wochen der Corona-Epidemie haben Elterninitiativen Unterschriften für saubere Schultoiletten und Räume ohne Staubflocken gesammelt. Noch vor wenigen Monaten wurden all diese Probleme mit „Geht doch irgendwie“ ausgeblendet, nun offenbaren sie sich als pandemische „Geht so gar nicht“-Herausforderungen. Es rächt sich, dass Investitionen in Schulen immer zögernd, immer halbherzig und immer erst nach langem Leiden getätigt werden.

Jede zweite Lehrkraft ist über 50 Jahre, acht Prozent sind gar über 60 Jahre alt, in manchen Bundesländern noch deutlich mehr

Um die SchülerInnen nun gemäß den Hygienevorschriften zu beschulen, müssen Klassen geteilt und auf verschiedene Räume verteilt werden. Sobald die ersten Jahrgänge stufenweise ab nächster Woche starten, werden schnell alle Räume belegt und alle verfügbaren LehrerInnen ausgelastet sein. Denn wer, wenn nicht sie, kann sicherstellen, so die Kultusministerinnen, „dass die Sitzabstände dauerhaft ausreichend groß sind“. Nicht zu vergessen die Pausen, wo die LehrerInnen dann zur Security mutieren, die jede Ansammlung kontaktfreudiger Teenager zerstreuen müssen.

Zumal längst nicht alle LehrerInnen in der Schule einsetzbar sind: Sofern sie zur Risikogruppe gehören, können sie nur auf freiwilliger Basis vor Ort eingesetzt werden. Jede zweite Lehrkraft ist über 50 Jahre, 8 Prozent sind gar über 60 Jahre alt, in manchen Bundesländern noch deutlich mehr. Die meisten von ihnen sind sicher engagierte und erfahrene LehrerInnen. Aber es ist nicht die Generation, die das digitale Lernen umarmt und für die Lernplattformen das Parkett sind, auf dem sie sich trittfest bewegt. Genau darauf aber setzt die KMK: „Eine Kombination aus Unterricht an der Schule und eigenständigem Arbeiten zu Hause durch vorbereitete und über digitale wie analoge Medien vermittelte Lern- und Übungsinhalte ist möglich.“

Wie die Schulen unter solchen Voraussetzungen dafür sorgen sollen, dass die, wie die KultusministerInnen eingestehen, „stets erhebliche Zahl der SchülerInnen, die zu Hause lernt“, „umfassend unterstützt und gefördert werden soll“, ist schleierhaft. Augenscheinlich auch den PolitikerInnen, sonst hätten sie ihren Plan konkreter formuliert.

Aber vielleicht birgt diese Krise ja auch eine Chance: So wie derzeit über eine bessere Bezahlung systemrelevanter Berufe und ein krisenfesteres Gesundheitssystem debattiert wird, wäre es auch an der Zeit, substanzielle und nachhaltige Investitionen in die systemrelevantesten Institutionen der Gesellschaft zu fordern: die Kitas und die Schulen.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. In den vergangenen Monaten beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Ab wann Spiele wieder vor Publikum stattfinden, ist noch nicht klar.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

schreibt bevorzugt über die Linkspartei und Bildungsthemen. Ihr Buch "Zur Elite bitte hier entlang!" erschien 2016.

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