Podcast „Bundestalk“ : Die neue Weltunordnung
Empfohlener externer Inhalt
Putins Angriffskrieg auf die Ukraine rüttelt an der globalen Machtbalance. Für die großen Weltmächte heißt das: Rückfall ins 20. Jahrhundert.
Scheinbar ordnet sich die Welt wie im Kalten Krieg wieder in drei Blöcke – den Westen, die autoritären Regime in China und Russland und den Rest. Diese Sicht ist verbreitet – bildet aber die Machtverhältnisse in einer multipolaren Welt nicht ab. Der Konflikt um Taiwan deutet an, dass die Spannungen zwischen den Supermächten USA und China die Welt stärker prägen werden als der Ukraine-Krieg.
Ist das der Weg in eine neue Weltordnung? Zumindest ist es ein offenes Spiel: Die mächtigen Nationen knüpfen an ein Konzept von Geopolitik an, das wir aus dem 19. und 20. Jahrhundert kennen. Dominante Mächte mit ihren Hinterhöfen – wie vor ‚33/‘45. Kann das die Zukunft sein, oder sehen wir hier eine kurze Retro-Inszenierung?
Darüber diskutieren im Bundestalk unsere Expert*innen Ulrike Hermann (Wirtschaftskorrespondentin), Bernd Pickert (Auslands-Redaktion), Stefan Reinecke (Parlamentsbüro) und Tobias Schulze (Parlamentskorrespondent).
„Bundestalk“ – Der politische taz-Podcast, alle zwei Wochen auf taz.de, Spotify, Deezer und iTunes.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen
meistkommentiert