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Pegida-Chef BachmannHobby-Hitler in Teneriffa unerwünscht

Einstimmiger Beschluss des Regionalparlaments: Pegida-Gründer Lutz Bachmann wurde auf der spanischen Insel Teneriffa zur „Persona non grata“ erklärt.

epd | Das Regionalparlament der spanischen Insel Teneriffa hat Pegida-Gründer Lutz Bachmann zur unerwünschten Person erklärt. Wie spanische Medien am Samstag meldeten, fiel die Entscheidung einstimmig.

Den Antrag, den Chef der rechtspopulistischen Bewegung als „Persona non grata“ anzuprangern, hatte die linke Partei Podemos gestellt. Bachmann lebt seit September im Süden der Kanareninsel. In seiner Freizeit mimt er gerne auch mal Adolf Hitler.

Podemos-Politiker Fernando Sabaté erklärte, der Schritt des Regionalparlamentes sei als „Impfung“ gegen das Virus der Fremdenfeindlichkeit gedacht. „Nie wieder Rassismus und Faschismus!“, forderte Sabaté. Er verwies darauf, dass Bachmann mehrfach vorbestraft ist, unter anderem wegen Volksverhetzung.

Ob die Entscheidung des Inselparlaments konkrete Folgen für den 43-jährigen Dresdner hat, war zunächst unklar. Der sozialistische Abgeordnete Miguel Ángel Pérez erklärte, es sei eine moralische Pflicht gewesen, den Aufenthalt eines Rassisten und Fremdenfeindes auf der Kanareninsel zu verurteilen.

Auch der Vizepräsident der Regionalversammlung, Efraín Medina von der konservativen Inselpartei CC, bezeichnete es als „furchtbar“ und „traurig“, dass der Pegida-Mitbegründer sich auf Teneriffa niedergelassen habe.

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5 Kommentare

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  • "In seiner Freizeit mimt er gerne auch mal..."

     

    Wieso denn "Freizeit"? Hat der Mann sonst noch andere "Zeit"? Gibt es denn für "Drogendealer" oder "Einbrecher" jetzt schon ein Berufsbild bei der Arbeitsagentur? Oder ist er da als Scheinselbständiger mit "Ich AG" auf den Kanaren unterwegs?

     

    Fragen über Fragen...

  • Welche Angst hat denn so ein Regionalparlament vor der komischen Figur Bachmann, dass dafür Grundsätze der freien europäischen Gesellschaft geopfert werden?

     

    Auf den Kanaren verleben zahlreiche Kriminelle die Früchte ihres unrechten Tuns. Der Bachmann ist dagegen doch eine harmlose Wurst.

     

    Also nochmal die Frage: was steckt dahinter?

  • Patrotische Spanier gegen die Germanisierung des Südens...

  • In Dresden ist Bachmann lediglich ein "besorgter Bürger", dessen "Ängste" ernst genommen werden.

     

    Wie sagt er selbst so schön? Er sei der "klassische CDU-Wähler"... (sächsische CDU?)