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Olympische WinterspieleSchade

Unser Kolumnist schaut Olympia und malt: ein Bild über einen Sturz und eine Disqualifikation. Aber auch über Mut und Meinungsfreiheit im Sport.

Vom Stürzen und Haltungzeigen Illustration: Christian Specht

G erade sind die olympischen Spiele. Ich schau das manchmal im Fernsehen an. Ich habe die Ringe gemalt, einen Schneemann, Skier und einen Bob.

Ich habe gesehen, dass es ein Unglück gab mit einer Sportlerin, sie ist beim Fahren hingefallen. Das ist nicht so toll und ich hoffe, dass es ihr besser geht. Es war mutig, dass sie den Berg so schnell runtergefahren ist.

Ich wünsche mir, dass wir alle gemeinsam bei Olympia teilnehmen können, also Menschen mit und ohne Behinderung. Vor ein paar Jahren waren die Special Olympics in Berlin, da war so viel Programm, das hat mir gefallen.

Bei Olympia geht es auch um politische Themen. Ich finde es schade, dass der ukrainische Sportler nicht mit seinem Helm fahren darf. Auf dem Helm sind Sportler, die getötet wurden im Krieg. Es ist gut, wenn Leute ihre Meinung sagen.

Protokoll: Anastasia Zejneli

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Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich   für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in   den Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung   im Vorstand der Lebenshilfe. Er hat ein Büro in der taz und zeichnet   (un)regelmäßig den „Specht der Woche”. Mehr von Christan Specht gibt es   auf seiner Homepage (s. Button).
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