Specht der Woche: Mehr Frühstück für andere
Unser Kolumnist mag gern Frühstück im Bett. Noch lieber mag er, wenn es ihm jemand bringt.
Christian Specht, Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in den Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung im Vorstand der Lebenshilfe. Er hat ein Büro in der taz und zeichnet (un)regelmäßig den „Specht der Woche“.
Ich habe ein Frühstück am Bett gemalt. Mit Kaffee und Brot, ein Tablett mit Käse und Pflaumen. Manche Leute schlafen am Sonntag ganz lang und essen dann im Bett.
Dann bringen die Männer den Frauen ein Tablett oder andersherum.
Als ich einmal mit einer Erkältung im Bett lag, habe ich auch dort gefrühstückt. Ich esse gern morgens ein Brot mit Käse oder mit Butter.
Wenn ich im Krankenhaus bin, esse ich auf’m Bett. Dann kommt das Essen auch auf einem Tablett. Das sind dann Messer und Gabel in Plastik eingepackt, wegen der Hygiene.
Ich finde, wir sollten öfter Frühstück machen für jemand anderes und das ans Bett bringen. Das finde ich sehr nett.
Protokoll: Anastasia Zejneli
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