Nominierungen von Film „Blood & Sinners“: Vampir-Südstaatendrama stellt Oscar-Rekord auf
Die 98. Oscars stehen an – und „Blood & Sinners“ bekommt gleich 16 Nominierungen. Die deutschen Chancen sind diesmal dagegen minimal.
Foto: Warner Bros/picture alliance/dpa
dpa | Mit sensationellen 16 Nominierungen geht das musikalische Vampir-Südstaatendrama „Blood & Sinners“ von Ryan Coogler als großer Favorit ins Oscarrennen – und übertrumpft damit die bisherigen Rekordhalter.
14 Gewinnchancen hatten in der langen Oscargeschichte der Klassiker „Alles über Eva“ von 1950, der Blockbuster „Titanic“ im Jahr 1998 und zuletzt das Filmmusical „La La Land“ (2017). Die Zahl der Kategorien, in denen die Filmpreise verliehen werden, hat sich in der Geschichte der Oscars allerdings immer mal wieder leicht verändert.
Auf den Plätzen folgten bei den diesjährigen Nominierungen der Film „One Battle after Another“ mit 13 Nominierungen sowie „Frankenstein“, „Marty Supreme“ und „Sentimental Value“ jeweils mit 9.
Deutscher Film schafft es nicht in die Nominierungsendrunde
Zu den nominierten Schauspielern und Schauspielerinnen gehören Timothée Chalamet, Leonardo DiCaprio, Michael B. Jordan, Ethan Hawke, Jessie Buckley, Emma Stone und Kate Hudson.
Der deutsche Film „In die Sonne schauen“ von der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski schaffte es dagegen nicht in die Nominierungsendrunde. Allerdings hat der in Deutschland geborene britische Komponist Max Richter mit seiner Musik zum Drama „Hamnet“ Chancen auf einen Oscar. Er wurde von der Filmakademie als einer von fünf Anwärtern in der Sparte „Beste Filmmusik“ nominiert. Die 98. Oscar-Verleihung soll am 15. März in Hollywood stattfinden.
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