Mann raucht mit Chamäleon Marihuana: Qualm ohne Qual
Kiffen mit dem Haus-Chamäleon sei zwar kindisch, aber nicht strafbar. Das entschied ein Gericht in Chicago und sprach einen Mann vom Vorwurf der Tierquälerei frei.
ap | Ein Gericht in den USA hat einen Mann aus Chicago von Tierquälereivorwürfen freigesprochen, nachdem er mit seinem Chamäleon Marihuana geraucht hat. Der Beschuldigte hatte auf Facebook ein Video veröffentlicht, auf dem zu sehen ist, wie er Rauch in den Mund des Tieres pustet.
Richter Robert Kuzas urteilte am Mittwoch, dass das zwar unangebracht und kindisch gewesen sei. Eine Straftat sei dies aber nicht gewesen.
Das Video hatte eine Klage einer Tierschutzorganisation nach sich gezogen. Nach seinem Freispruch sagte der Beschuldigte, er habe den Marihuana-Rauch nur deshalb in den Mund seines Chamäleons Binna gepustet, weil es so ausgesehen habe, als könne dies das aggressive Reptil beruhigen.
Wie die Zeitung The Chicago Tribune berichtet, hofft er nun darauf, Binna vom Tierschutz der Stadt Chicago zurückzubekommen.
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