Landtagswahlen in Brandenburg 2029: Woidke schließt weitere Amtszeit nicht aus
Dietmar Woidke wird im Frühjahr wohl Deutschlands dienstältester Ministerpräsident. Wie lange bleibt er Regierungschef?
dpa | Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) schließt eine weitere Amtszeit nach der nächsten Landtagswahl 2029 nicht aus. „Ich bin jetzt 64 Jahre alt. Wir haben einen Ministerpräsidenten in Deutschland, der über 70 Jahre alt ist – nämlich Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg“, sagte Woidke im Interview der Zeitung Nordkurier.
„Ich will eigentlich nicht unbedingt bis über 70 arbeiten, aber wie gesagt: Sag niemals nie.“ Diesen Spruch wolle er beherzigen. „In der SPD werden wir uns Gedanken über einen möglichen Wechsel machen, wenn der eines Tages anstehen sollte. Derzeit steht er nicht an.“ Woidke wird nach der Wahl in Baden-Württemberg am 8. März und der Vereidigung einer neuen Landesregierung voraussichtlich Deutschlands dienstältester Ministerpräsident sein. Er regiert Brandenburg seit 2013.
Woidke setzt auf Schwesig
Der SPD-Politiker setzt darauf, dass seine Partei in Mecklenburg-Vorpommern mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei der Landtagswahl im September stärkste Kraft bleibt. „Ich persönlich bin fest davon überzeugt, dass Manuela Schwesig nicht nur eine gute Chance hat, die nächste Landtagswahl zu gewinnen. Sie wird die nächste Landtagswahl gewinnen“, sagte Woidke. Sie habe ein großes Herz für Mecklenburg-Vorpommern und Projekte erfolgreich vorangebracht. Schwesig ist gebürtige Brandenburgerin.
Die SPD lag in Mecklenburg-Vorpommern in einer Umfrage von Infratest dimap für den NDR im Januar bei 25 Prozent hinter der AfD mit 35 Prozent. Woidkes SPD gewann die Landtagswahl 2024 in Brandenburg nach einer spannenden Aufholjagd vor der AfD.
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