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Kommentar Homosexueller Bischof Ein perfekter Kandidat

Jan Feddersen

Kommentar von

Jan Feddersen

Die Welt würde als eine Spur liberaler und freier verstanden, wählte man einen Theologen, der schwul ist, zum Bischof.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Jan Feddersen

Jan Feddersen Autor

Einst: Dies & Das. Stationen: "Moderne Zeiten", taz in Hamburg, seit 1996 in Berlin bei der taz, seit 1. September 2026 Autor dieses Medienhauses, zuvor Kurator des taz lab. RB Leipzig-Fan. Seit 2009 mit dem in Hamburg lebenden Historiker Rainer Nicolaysen liiert.
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1 Kommentar

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  • MH
    Marcus Hübner

    sehr geehrte Damen und Herren

    es hat nun wirklich nichts mit augenwischerei zutun, die Homosexualität dieses Kandidaten zur Sprache zu bringen. IMmerhin ist die Bibel, das haben sogar sie gemerkt, in diesem Punkt eindeutig. Und alleine deswegen zweifele ich die Theologischen Standpunkte dieses Kandidaten an, wenn er seine eigenen Gefühle über die Regeln Gottes stellt. Wenn sich ein Bischofskandidat über Gottes Wort erheben darf, dann ist das ein weiteres Armutszeugnis für die sowieso im untergang begriffene Amtskirche.

    Und gerade Luther, wenn sie ihn erwähnen, würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, was mit seiner Kirche gemacht wurde.

    Deswegen bitte ich, den Namen das großen Reformators nicht in einem Zug mit Bibelkritikern und Lästerern zu stellen, das hat Luther nicht verdient!

    Dem Kandidaten Gorski wünsche ich viel Glück bei der Wahl, ich hoffe das er Bischof wird. Dann merken vielleicht die wenigen Gläubigen inder Kirche, wie weit ihre Kirche gefallen ist.

    Ich danke auch Gorski dafür, dass er zeigt, in welchem zustand sich die Amtskirche befindet.

    Oder sollte ich Gott danken?