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Kommentar Homosexueller Bischof Ein perfekter Kandidat

Jan Feddersen

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Jan Feddersen

Die Welt würde als eine Spur liberaler und freier verstanden, wählte man einen Theologen, der schwul ist, zum Bischof.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Jan Feddersen

Jan Feddersen Redakteur für besondere Aufgaben

Einst: Postbote, Möbelverkäufer, Versicherungskartensortierer, Verlagskaufmann in spe, Zeitungsausträger, Autor und Säzzer verschiedener linker Medien, etwa "Arbeiterkampf" und "Moderne Zeiten", Volo bei der taz in Hamburg - seit 1996 in Berlin bei der taz, Meinungs- und Inlandsredaktion, Wochenendmagazin taz mag, schließlich Kurator des taz lab und der taz Talks.. Interessen: Vergangenheitspolitik seit 1945, Popularkulturen aller Arten, politische Analyse zu LGBTI*-Fragen sowie zu Fragen der Mittelschichtskritik. RB Leipzig-Fan. Und er ist seit 2011 mit dem in Hamburg lebenden Historiker Rainer Nicolaysen in einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft, seit 2018 mit ihm verheiratet. Lebensmotto: Da geht noch was!
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1 Kommentar

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  • MH
    Marcus Hübner

    sehr geehrte Damen und Herren

    es hat nun wirklich nichts mit augenwischerei zutun, die Homosexualität dieses Kandidaten zur Sprache zu bringen. IMmerhin ist die Bibel, das haben sogar sie gemerkt, in diesem Punkt eindeutig. Und alleine deswegen zweifele ich die Theologischen Standpunkte dieses Kandidaten an, wenn er seine eigenen Gefühle über die Regeln Gottes stellt. Wenn sich ein Bischofskandidat über Gottes Wort erheben darf, dann ist das ein weiteres Armutszeugnis für die sowieso im untergang begriffene Amtskirche.

    Und gerade Luther, wenn sie ihn erwähnen, würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, was mit seiner Kirche gemacht wurde.

    Deswegen bitte ich, den Namen das großen Reformators nicht in einem Zug mit Bibelkritikern und Lästerern zu stellen, das hat Luther nicht verdient!

    Dem Kandidaten Gorski wünsche ich viel Glück bei der Wahl, ich hoffe das er Bischof wird. Dann merken vielleicht die wenigen Gläubigen inder Kirche, wie weit ihre Kirche gefallen ist.

    Ich danke auch Gorski dafür, dass er zeigt, in welchem zustand sich die Amtskirche befindet.

    Oder sollte ich Gott danken?