piwik no script img

KeniaOdinga will erneute Wiederholung

Der kenianische Oppositionsführer Raila Odinga hat die Wiederholung der annullierten Präsidentenwahl als Betrug bezeichnet und eine weitere Abstimmung in den nächsten 90 Tagen gefordert. Im Interview mit der Nachrichtenagentur ap sagte er am Sonntag, die auf gut ein Drittel zurückgegangene Wahlbeteiligung am Donnerstag sei ein Zeichen dafür, dass die Wiederholung ungültig sei. Odinga hatte die Abstimmung boykottiert, weil er die Voraussetzungen für eine faire Wahl nicht gegeben sah. Seit Donnerstag hat es Zusammenstöße zwischen Oppositionsanhängern und Polizei gegeben, bei denen mehrere Menschen getötet wurden. In vier der 47 Bezirke hatte die Wahlkommission die Abstimmung auf Samstag, dann aus Sorge um die Sicherheit von Wahlhelfern „bis auf Weiteres“ verschoben. (ap)

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 30 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen