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Greenpeace eröffnet Botschaft des Inselstaates Waveland

Seit gestern gibt es in Hamburg auch eine Botschaft. Greenpeace eröffnete in seinem Domizil am Fischmarkt eine diplomatische Vertretung des Staates Waveland. Die Umweltschutzorganisation hat unter diesem Namen die Unabhängigkeit des Felsens Rockall im Nordatlantik von Großbritannien ausgerufen. Gestern wurden die ersten Waveland-Pässe ausgestellt. Als Bürger des kleinsten Staates der Erde kann sich jeder eintragen lassen. Mit diesen Aktionen will Greenpeace gegen Pläne zur Ausdehnung der Ölförderung in dem Gebiet protestieren. „Wir wollen eine Welle des Protests und des Widerstands auslösen“, sagte Greenpeace-Geschäftsführerin Birgit Radow. „Schon wenn wir alle bereits erschlossenen Erdölvorkommen aufbrauchen, zerstören wir unser Klima. Neue Erdölfelder dürfen nicht erschlossen werden.“Die Hamburgerin Meike lebt seit Dienstag voriger Woche mit zwei weiteren Greenpeace-Aktivisten aus England und Australien in einer mit modernster Technologie ausgestatteten „Überlebenskapsel“(Foto) auf dem 27 Meter breiten und 23 Meter hohen Felsen (taz berichtete gestern). smv

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