Ferientermine in Deutschland: Minister verordnen Sommerferien
Die Termine für die Schulsommerferien von 2018 bis 2024 stehen nun fest. Nach langem Streit haben sich die Kultusminister der Länder geeinigt.
BERLIN dpa | Die Kultusminister der Länder haben sich über die Termine für die Schulsommerferien von 2018 bis 2024 geeinigt. Der Zeitkorridor für die Gestaltung der unterschiedlichen Ferientermine in den Ländern wurde nach einem Einwand Schleswig-Holsteins ausgeweitet.
Nach dem ursprünglichen Entwurf sollte der früheste Start in die Ferien am 20. Juni erfolgen. Dagegen hatte Schleswig-Holstein und auch die Wirtschaftsministerkonferenz Einspruch eingelegt, weil damit touristische und wirtschaftliche Interessen vor allem der Küstenregionen nicht ausreichend berücksichtigt seien.
Die Sommerferien-Termine werden von den Ländern langfristig nach einem rollierenden System festgelegt: In einem Jahr starten die einen Länder früher, im anderen Jahr die anderen. Das soll Staus auf den Straßen und Engpässe im Tourismus vermeiden.
Bei der Entscheidung habe man „maßgeblich pädagogische Gesichtspunkte zugrunde gelegt“, betonte KMK-Präsidentin Sylvia Löhrmann (Grüne/Nordrhein-Westfalen). Der Zeitraum für die Termingestaltung der Sommerferien liegt jetzt im Schnitt bei 84,6 Tagen. Ursprünglich war ein Schnitt von 81,6 Tage vorgesehen. Die Wirtschaftsminister der Länder hatten 90 Tage verlangt.
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