Estland startet globale Lösungssuche: Hacks gegen Corona

Die Coronakrise verlagert vieles ins Netz – auch die Suche nach Lösungen für Probleme, die durch die Pandemie entstanden sind.

Ein Straßenschild, dass darauf hinweist, dass diese Gegend wifi hat – auf Englisch und auf Estisch

Offline-affin: Estland Foto: Robert B. Fishman/imago

BERLIN taz | Die Estin Elis Tootsman liest keine Zeitung mehr, weiß nicht, welcher Tag eigentlich ist. Ihre ganze Energie will sie in Lösungen stecken. Lösungen für Probleme, die die Coronakrise aufwirft. Mitte März organisierte sie einen Online-Hackathon in Estland mit. Durchgeführt von Accelerate Estonia und Garage48 und anderen Firmen aus der estnischen Start-up-Szene. An diesem Donnerstag startet der nächste. Er ist noch größer und globaler als der im März. Bei einem Hackathon suchen Designer, Projektentwickler und Programmierer in einem bestimmten Zeitfenster gemeinsam nach Lösungen.

Tootsman kann nicht fassen, was sich gerade abspielt. „Wir konnten uns im Traum nicht vorstellen, dass die Idee global wird, dass sie so einschlägt – ich habe da keine Worte für“, meint sie beim Videoanruf und schüttelt ungläubig den Kopf, schlägt die Hände vor das Gesicht. Sie spricht schnell, mitreißend. Das, was Tootsman nicht fassen kann, begann am Donnerstag, dem 12. März. Idee und Umsetzung dauerten sechs Stunden. Am nächsten Tag startete der Online-Hackathon – und wurde unerwartet global: Über 1.000 Teilnehmer*innen aus über 20 Ländern und 15 Zeitzonen waren dabei. Auch Deutsche.

Noch an diesem Donnerstag im März hatte Tootsman, die bei Accelerate Estonia – einer Plattform für Ministerien, den öffentlichen und privaten Sektor, um Innovationen zu fördern – arbeitet, einen Anruf von Kai Island von Garage48 – ein Start-up, das eine Art Silicon Valley in Estland aufbauen will – bekommen: „Kannst du ein bisschen helfen?“ Heute sei dies ein Joke. „Wenn Kai dich fragt, ob du ein bisschen Zeit hast, renne so schnell du kannst“, lacht Tootsman. Denn 17 Stunden arbeitet sie nun am Tag. Ehrenamtlich, wie alle im Team. Anfangs waren sie zu fünft, nun sind sie mehr als 20. Beim Hackathon im März entstanden 30 Ideen. Acht davon sind bereits umgesetzt.

Darunter ein vom estnischen Staat anerkannter automatisierter Chatbot „Suve“, der vertrauenswürdige Informationen zur Coronakrise liefert, eine Plattform, auf der Firmen, die momentan keine Arbeit haben, ihre Arbeiter*innen ausleihen können an Firmen mit viel Arbeit. Eine weitere vermittelt medizinisches Personal.

Hoffnung in der Krise

Dann der Schneeballeffekt: Innerhalb einer Woche wuchs die Bewegung auf 100.000 Interessierte aus dem öffentlichen Dienst und Programmierer*innen in 47 Ländern an. Indien, Georgien, Brasilien oder auch Deutschland starteten jeweils einen lokalen Hackathon. Hierzulande wurde es einer der größten mit über 20.000 Teilnehmer*innen. Der „Global Hack“ vom 9. bis 12. April ist nun im Kern wieder von Estland aus organisiert.

Die globale Coronakrise sei „gruselig und traurig: Die ganzen Kranken und Toten“, findet Tootsman. Sie will den Menschen Hoffnung geben und anpacken. Das analoge Leben ist überall heruntergefahren. Im Netz geht es dagegen ab. „Online ist momentan der beste Ort, um sich zu vernetzten und unser Leben in dieser Situation zu optimieren.“

Dass die Idee ausgerechnet im kleinen Estland entstand und sich von dort aus wie das Coronavirus weltweit verbreitet, sei „typisch estnischen Dingen“ zu verdanken – da sind sich Tootsman und ihre Mitstreiterin Katharina Sowa einig. Sowa kommt aus Deutschland, arbeitet aber nun in Tallinn für eine Softwarefirma. Estland sei klein, schnell und offen. Die Start-up-Szene gut vernetzt. Jeder kenne jeden. „Da ist es leicht, etwas auf die Beine zu stellen. Wir nennen das die Estland-Mafia“, erzählt Sowa.

Verrückte Ideen

Zudem sei der öffentliche Sektor Estlands „verrückte Ideen“ gewohnt, meint Tootsman. Die Mentalität der Est*innen in Krisenzeiten: „Lass es uns ausprobieren mit dem, was wir haben, wenn es nicht funktioniert, machen wir es halt anders“, erklärt Sowa ihre estnische Erfahrung. Estland sei ein „digitales Wunderkind“. In der Coronakrise ins Homeoffice zu wechseln oder Schule online zu veranstalten – das sei für die Esten „kein großes Ding“, im Gegensatz zu Deutschland, grinst Sowa.

Motivierend sei auch die große Unterstützung durch die Politik. „Unsere Präsidentin Kersti Kaljulaid und der Ex-Präsident Toomas Hendrik Ilves investieren sehr viel Zeit. Sie sind auch am Wochenende erreichbar.“ Der Unterschied zu früheren Hackathons sei, dass private und öffentliche Akteure an einem Strang ziehen, erklärt Tootsman.

Den „Global Hack“ unterstützen so der Schachweltmeister Garry Kasparowv und der Chef von OpenAI – ein Unternehmen, das künstliche Intelligenz erforscht und unter anderem finanziert wird durch Microsoft und den Unternehmer Elon Musk, der PayPal und Tesla mitgründete, sowie die Europäische Kommission und die Vereinten Nationen. 195.000 Euro stehen nun allein für die Gewinnerideen zur Verfügung.

Tootsman ist überzeugt: „Die vielen Ideen werden das Leben, wie wir es kennen, nachhaltig verändern.“ Über 7.000 Menschen tauschten online von Anfang April bis Donnerstagmittag bereits knapp 600 Projektideen aus. Etwa die nächste Pandemie verhindern durch eine Kampagne gegen den Verzehr von Wildtieren und das Vordringen in ihre Lebensräume. Oder eine leicht zu bedienende Webkamera für alte Menschen, damit sie mit der Familie in Kontakt bleiben können. Teams aus Spezialist*innen tüfteln ab Donnerstagnachmittag bis Sonntag an Lösungen.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte haben sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit soll der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie Anfang Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen: Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 5. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen sollen die Regeln gelockert werden: PatientInnen oder BewohnerInnen sollen wieder durch eine bestimmte Person besucht werden können.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport soll das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt sein. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga darf die Saison ab Mitte Mai mit Geisterspielen fortsetzen – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten. Was alles unter „Großveranstaltung“ fällt, wird noch geklärt.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios sollen die Ländern Lockerungen eigenständig verantworten.

■ Spielplätze sollen unter Auflagen wieder öffnen – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen werden wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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