piwik no script img

Ermittlungen gegen Ex-Berater von TrumpManafort muss ins Gefängnis

Der frühere Wahlkampfmanager des US-Präsidenten kommt bereits vor seinem Prozess in Haft. Gegen ihn wird wegen seiner Beziehungen zu Russland ermittelt.

ap | Der frühere Wahlkampfmanager von US-Präsident Donald Trump, Paul Manafort, muss vor seinem Prozess im Zusammenhang mit den Russland-Ermittlungen ins Gefängnis. Eine Bundesrichterin in Washington ordnete die Haft am Freitag wegen der gegen Manafort erhobenen Vorwürfe der Behinderung der Justiz an.

Manafort und sein langjähriger Vertrauter Konstantin Kilimnik werden zudem der Zeugenbeeinflussung beschuldigt. Auf Manafort kommt ein Prozess im Zusammenhang mit Lobbyarbeit für prorussische Interessen in der Ukraine zu. Kilimnik wird beschuldigt, Verbindungen zum russischen Geheimdienst zu haben. Er bestreitet das.

Manafort ist das erste Mitglied von Trumps Wahlkampfteam für 2016, das ins Gefängnis muss. Bundesrichterin Amy Berman Jackson hob den bisher gegen ihn verhängten Hausarrest auf und ordnete seine Festnahme an. Während der in den nächsten Monaten gegen ihn beginnenden zwei Prozesse wird Manafort im Gefängnis sitzen.

Seine Anwälte haben erklärt, ihr Mandant habe nichts Unrechtes getan. Staatsanwälte konstruierten aus „harmlosen“ Zeugenkontakten Manaforts eine „böse Verschwörung“.

Sonderermittler Robert Mueller untersucht, ob es zwischen dem Trump-Lager und Moskau Absprachen im Wahlkampf 2016 gab.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare