piwik no script img
Köpfe von Barbara Junge, Sebastian Moll, Bernd Pickert und Stefan Reinecke

Ein Sozialist in New York Was können wir von Zohran Mamdani lernen?

Empfohlener externer Inhalt

Wir würden Ihnen hier gerne einen externen Inhalt zeigen. Sie entscheiden, ob Sie dieses Element auch sehen wollen:

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung

Ein linker Muslim wird Bürgermeister in der Metropole des Kapitalismus. Verändert Mamdani jetzt die USA?

Zohran Mamdani ist der jüngste und erste muslimische Bürgermeister von New York – und demokratischer Sozialist. Mit 34 Jahren hat er die Metropole des Kapitalismus erobert. Sein Programm: Mieten deckeln, Kinderbetreuung kostenlos machen, den Nahverkehr ausbauen. Kurz: Die Stadt soll wieder bezahlbar werden. Damit hat Mamdani eine Bewegung mobilisiert, die weit über New York hinausreicht.

Er steht für eine neue Generation linker Po­li­ti­ke­r*in­nen, die soziale Fragen mit Charisma, Mediengespür und digitaler Präsenz verbinden. In den sozialen Netzwerken spricht Mamdani so selbstverständlich mit Ta­xi­fah­rer*n­nen wie mit Ban­ke­r*in­nen – und genau das scheint sein Erfolgsrezept zu sein. Er verkörpert das, was viele in der US-Politik vermissen: Authentizität.

Doch die Widerstände sind enorm. Trump droht, New York Bundesmittel zu streichen, und die Wall Street hasst sein Motto „Tax the rich“. Auch innerhalb der Demokraten gibt es Skepsis: Kann jemand mit so linken Positionen tatsächlich regieren – oder wird Mamdani an der Realität scheitern?

In der aktuellen Folge des Bundestalks diskutieren Stefan Reinecke, Barbara Junge, Bernd Pickert und Sebastian Moll, ob Mamdani ein politisches One-Hit-Wonder ist – oder ob er den US-Demokraten zeigt, wie man Trump wirklich schlagen kann.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare