piwik no script img

Die WahrheitIm Ob tipptopp

Donnerstag ist Gedichtetag. Diesmal gibt es ein postmodernes Klugscheißer-Poem zum 50. Jahrestag von Roland Barthes’ Buch „Der Tod des Autors“.

Foto: AP

Ob Oscar Wilde,

Ob Stefan Zweig,

Ob Lindgren oder Brod.

Ob Sophokles,

Ob Beauvoir,

Ob Shakespeare oder Poth.

Ob Pearl S. Buck,

Ob Liu Xiaobo,

Ob Tschechow, Kipling, Roth.

Du hattest recht,

drum, Roland Barthes,

lebst du, und sie sind tot.

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

3 Kommentare

 / 
  • Roland Barthe: * 12. November 1915, † 26. März 1980

    Ich muste den Mann erst googeln, weil ich nie etwas von ihm gehört hatte bisher. Toter geht's also gar nicht.

    • @mowgli:

      Ja wie? - Nix Ironie*¿*;)



      &



      Dazu zisch - mailtütenfrisch

      “Bildunterschrift:







      "Roland Barthes, der uns die Lust am Text gelehrt hat (1970). "



      Es muss ja nicht die "Wahrheit" sein...“

      Nö - Luftgitarre reicht.

  • Jau - Genau Genau



    Statt Knarre nur ne Luftgitarre.

    Du hattest recht,



    drum, Roland Barthes,



    lebest du, und sie sind tot.

    unterm——&



    Mittenmang - Jochen Schimmang



    Zum 100. Geburtstag von Roland Barthes



    Den Kopf heben und träumen



    Roland Barthes war Liebhaber und Praktiker der Abweichung. Sein Schreiben wusste zu Beginn nie, wohin es treiben würde.

    www.taz.de/!5250832/