piwik no script img

Die WahrheitSommerbilanz

Donnerstag ist Gedichtetag. Die geschätzte Leserschaft darf sich an einem Poem zur Zweideutigkeit der just zu Ende gegangenen Jahreszeit erfreuen.

Die Sonne schien zwar immer auch in unsren Garten,

doch anderswo erschien sie mir zu hell.

Der Sommer war vielleicht ein wenig lang geraten,

man las viel Hässliches auf Nazionalplakaten

und hörte dazu passendes Gebell.

Man müsste selbstverständlich schlechte Laune haben,

Gründe gäb es reichlich und per se.

Es spräche nichts dagegen, sich ein Loch zu graben,

sich reinzulegen und der Welt ade zu sagen,

andrerseits freu ich mich auf den Schnee.

Die Wahrheit auf taz.de

Die Wahrheit

ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.


Die Wahrheit

hat den einzigartigen täglichen Cartoonstreifen: ©Tom Touché.


Die Wahrheit

hat drei Grundsätze:

Warum sachlich, wenn es persönlich geht.

Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.

Warum beweisen, wenn man behaupten kann.

Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.



Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

2 Kommentare

 / 
  • 's Mowgli hat recht! Welcher Schnee?!

     

    Schnee? - erst in den Vosges weg - &

    Statt Gerard: Beau Sejour - mmm lecker

    Thüringer Wald Hohe Sonne - ooch jut - & aber denne ~> Bratwurst auffe Grenzwiese - dass ja - aber längst - doch

    Jenau - Schnee wech!

     

    Aber - Sommer¿ - by Fritze Eckenga!

    "Der Hausknecht in dem Wieidenbusch

    Zu Frankfurt an dem Main -

    Der war Poet - doch immer kurz

    Nur wenig viel ihm ein.

    Er sprach, wir leben jetzt in der

    Depeschenzeit -

    Und Schiller - käm er heut zurück -

    Wär auch nicht mehr so breit!"

     

    Danke&Gewiß Herr Busch!

    Was aber gäbe es über diesen Sommer -

    Mehr zu sagen?! - Genau - Kein Wort!;)(

    Danke - Herr Eckenga.

  • Schnee? Welcher Schnee? Das gefrorene Dreckwasser, das um die Mittagszeit herum bereits verdunstet oder in die Kanalisation geflossen ist?