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die gute nachrichtDeutsche Supermärkte schmeißen weniger weg

Die Lebensmittelabfälle von Supermärkten sind im Jahr 2023 um fast ein Viertel gesunken. Das zeigt ein vom staatlichen Thünen-Institut veröffentlichter Bericht. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hatte mit vierzehn Unternehmen aus dem Lebensmittelhandel, darunter Lidl, Penny, Rewe und Aldi, eine freiwillige Vereinbarung zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen getroffen. Bis 2025 sollen die Supermärkte 30 Prozent weniger Lebensmittel wegschmeißen, bis 2050 dann 50 Prozent. Gemessen wurden die Abfälle in fünf Kategorien: Obst und Gemüse, Brot und Backwaren, Fleisch- und Fischprodukte, Molkereiprodukte und übrige Lebensmittel. Insgesamt wurden in den Supermärkten im Jahr 2023 1,71 Prozent dieser Lebensmittel weggeworfen. Im Vergleich waren das 24 Prozent weniger Abfälle – allerdings durften die Unternehmen die Vergleichsjahre für die Erhebung frei wählen.

Als erfolgreiche Maßnahmen gegen das Wegwerfen werden die Kooperation mit den Tafeln und Rabatte kurz vor Ablauf der Lebensmittel genannt. Um die Verschwendung von Lebensmitteln weiter zu senken, muss sich aber vor allem in privaten Haushalten etwas ändern. Hier entstehen über die Hälfte der Lebensmittelabfälle. Sophie Fichtner

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