Demonstranten beim Christopher Street Day fordern Ehe für alle: Viel Schminke, Haut, Gelächter und Politik
Michael Müller machte eine gute Figur auf dem Christopher Street Day (CSD). Der Regierende Bürgermeister eröffnete die Demo und lief eine Stunde mit. Zum Glück, wie er später im RBB sagte, nicht in Stöckelschuhen. Die preiste er lieber an der ihn interviewenden Dragqueen Biggy van Blond. Mit Blick auf die CDU-Probleme mit der „Homo-Ehe“ sagte Müller: „Ein bisschen Gleichstellung geht nicht.“ Hunderttausende feierten am Samstag den traditionellen CSD in Mitte. Die Polizei zählte 200.000 Menschen, die auf Wagen und in Fußgruppen zum Brandenburger Tor mitfuhren und -liefen – beklatscht von gut 550.000 Schaulustigen. (dpa/taz)
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