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Das heiße Ende der Welt

Pakistan gehört zu den Ländern, die am stärksten unter der Klimakrise leiden. Während Hitzewellen und Überschwemmungen immer extremer werden, kämpfen Betroffene um Anpassung

Extrem nass: Im August 2022 verschluckte ein Hochwasser in Pakistan große Teile des Landes Foto: Asad/imago

Aus Karatschi David Zauner

In leichtem, hellblauem Gewand, dem für Pakistan typischen Salwar Kamiz, steht Abdul Khaliq Leghari auf der Bühne. Vor ihm steigen Reihen roter Kinosessel auf.

Vielleicht hundert Menschen lauschen dem pakistanischen Bauern und den anderen Vortragenden aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Im Mittelpunkt der Veranstaltung „Farmers Assembly for Climate Justice“ stehen an diesem schwülen Apriltag die Auswirkungen der Klimakrise auf Pakistans Bäuer:innen. Jedes Mal, wenn die Tür aufschwingt, dringen dicke Luft und Straßenlärm in den klimatisierten Saal im Zentrum der Megametropole Karatschi.

Als das Wasser sein Haus erreichte, erinnert sich Leghari, floh er mit seiner Familie auf eine höher gelegene Straße. Von dort sahen sie zu, wie ihr Haus, die Felder und schließlich die gesamte Landschaft bis zum Horizont in einem braunen See versanken. Leghari, ein hagerer, hochgewachsener Mann mit strahlend weißem Bart und tiefliegenden Augen, spricht schnell, fast abgehackt, den Blick starr ins Publikum gerichtet.

Alle hier im Saal erinnern sich noch gut an das Hochwasser von 2022. Erinnern sich noch gut, wie Mitte Juni der Monsunregen einsetzte, früher und heftiger als gewöhnlich. Wie im Juli die ersten Flüsse über ihre Ufer traten und im August das Hochwasser schließlich große Teile des Landes verschluckte.

Leghari hat damals alles verloren. „Was ist mit der Bildung unserer Kinder?“, fragt er in den Saal. Viele der zerstörten Schulen wurden bisher nicht wiederaufgebaut.

Gemeinsam mit 38 weiteren Bäue­r:in­nen fordert er an diesem Nachmittag „Gerechtigkeit, Rechenschaft und Entschädigung“. Sie hätten die Treibhausgase nicht ausgestoßen, die die Flut wahrscheinlicher und zerstörerischer gemacht hätten. Aber sie seien es, die darunter litten.

Pakistan ist eines der von der Klimakrise am stärksten betroffenen Länder der Welt – ein Land mit rund 260 Millionen Menschen, verantwortlich für etwa 0,7 Prozent der historischen Treibhausgasemissionen. In Rankings wie dem Climate Risk Index von der deutschen NGO Germanwatch steht es regelmäßig auf den vorderen Plätzen.

Geschichten wie die Legharis gibt es in Pakistan zuhauf. Extremwetter werde von Betroffenen oft als Schicksal oder als gottgesandt verstanden, sagt Karin Zennig, Südasienexpertin der Menschenrechtsorganisation Medico international. Aber sobald in Gesprächen Ideen wie Klimagerechtigkeit thematisiert würden, verändere sich dieses Verständnis bei den Leuten. „Was menschengemacht ist, kann auch von Menschen verändert werden“, sagt Zennig. „Genau daraus erwächst politische Handlungsfähigkeit.“

Die Bilder der Flut gingen vor vier Jahren um die Welt. Fast 2.000 Menschen starben laut offiziellen Angaben an den direkten Folgen, Millionen mussten fliehen. Hunderttausende Häuser und Schulen wurden zerstört. Auf Teilen der nahezu 2 Millionen Hektar überfluteten Ackerfläche stand noch ein Jahr später das Wasser knöcheltief.

Die Wiederaufbauarbeiten dauerten bis heute an, sagt die Journalistin Afia Salam. Die Flut von 2022, so beschreibt sie es, ist nur die „Spitze des Eisberges – ein Symptom einer immer weiter eskalierenden Klimakrise.“ Die internationalen Hilfen in ihrer jetzigen Form seien ein Pflaster auf eine offene Wunde – sie reichen nicht einmal aus, um das Nötigste wieder aufzubauen. Zumal ein Teil der zugesagten internationalen Finanzhilfen letztlich nicht ausgezahlt wurde.

Eine Rückschau auf die „Krisensymptome“ der letzten Jahre lesen sich wie eine Untergangschronik. 2010 verwüsteten Überschwemmungen in Pakistan ein Gebiet von der Größe Italiens, rund 20 Millionen Menschen waren betroffen. 2011 trafen Starkniederschläge den Südosten des Landes: Hunderte Tote, Hunderttausende auf der Flucht.

Klimakrise Pakistan

Eis und Hitze Pakistan erstreckt sich von den Gletschern der Hochgebirge des Himalajas, Karakorums und Hindukusches – der größten Eismasse außerhalb der Polarregionen – bis an den Indischen Ozean, der sich im globalen Vergleich besonders schnell erwärmt. Dazwischen liegen Wüsten, Halbwüsten und die dicht besiedelte Flussebene entlang des Indus. Der Klimawandel verschärft dort gleichzeitig Gletscherschmelze, Hitzewellen, Dürren und extreme Monsunregen.

Bevölkerung Das alles trifft in Pakistan auf extrem dicht besiedelte Gebiete mit hoher Armut und maroder Infrastruktur, Gesundheits- und Wasserversorgung.

Anfälligkeit Die Kombination aus extremer Geografie und schwacher staatlicher wie gesellschaftlicher Anpassungsfähigkeit – nicht zuletzt wegen geringer internationaler Unterstützung – machen Pakistan zu einem der am stärksten durch die Klimakrise gefährdeten Länder der Welt.

2015 erfasste eine Hitzewelle die Provinz Sindh im Süden Pakistans. In Karatschi und weiteren Städten wurden tagelang Temperaturen von bis zu 49 Grad Celsius gemessen. Offizielle Stellen meldeten mehr als 1.200 Tote, NGOs und Medien gingen teils von bis zu 2.000 Opfern aus. Immer wieder kam es in den letzten Jahren kurzfristig zu Bedingungen, die akut lebensbedrohlich sind. In der Klimaforschung spreche man von der sogenannten Feuchtkugeltemperatur, erklärt der Klimaforscher Tanvir Ahmad von der britischen Universität Exeter.

Diese ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit und beschreibt, wie effektiv der menschliche Körper sich durch Schwitzen noch abkühlen kann.„Eine Feuchtkugeltemperatur von 35 Grad – etwa bei 45 Grad Lufttemperatur und 50 Prozent Luftfeuchtigkeit – gilt als Grenzwert, ab dem selbst gesunde Menschen innerhalb weniger Stunden überhitzen und, wenn nicht schnell behandelt, sterben können“, so der Klimaforscher. Es sei davon auszugehen, dass solche Extrembedingungen im Zuge des Klimawandels häufiger auftreten und länger anhalten.

In den letzten Jahren wurde selbst die 50-Grad-Marke immer wieder überschritten. Extreme Hitze habe es in Pakistan auch früher gegeben, sagt Ahmad, der im Norden des Landes aufgewachsen ist. Heute träten Hitzewellen jedoch fast alle zwei Jahre auf. Und es seien nicht nur die Extreme. Das Wetter sei unberechenbar geworden.

Die Hitze könne ganz plötzlich einsetzen und auf eine lange Trockenphase auf einmal extremer Starkregen folgen. „Im Norden fielen letztes Jahr golfballgroße Hagelkörner vom Himmel“, erzählt er. Zuvor hatten heitere 30 Grad geherrscht und kaum ein Wettermodell hatte Niederschlag vorhergesagt.

In der Forschung spreche man seit einigen Jahren von einer Polykrise, in der Klimawandel auf strukturelle gesellschaftliche Probleme treffe – Überbevölkerung in den großen Städten und unkontrollierte Urbanisierung, gravierende Defizite bei Luft- und Wasserqualität, politisches Missmanagement und eine Bevölkerung, von der knapp die Hälfte unterhalb der Armutsgrenze lebe, so Ahmad.

Zum Beispiel sei die hohe Übersterblichkeit während der letzten großen Hitzewelle von 2024 in Karatschi nur zum Teil durch den Klimawandel erklärbar. Statt 30 bis 40 Leichen pro Tag zählte der Ambulanzdienst Edhi Foundation täglich über 140 Leichen, die er zu bergen hatte.

Wir können nicht nur auf Regierungen setzen. Und die internationale Klimadiplomatie ist, wie 30 weitgehend ergebnislose Klimagipfel zeigen, gescheitert

Afia Salam, Journalistin

Generell sind Opferzahlen in Pakistan mit Vorsicht zu betrachten. Nur etwa 5 Prozent der Todesfälle werden offiziell erfasst. Private Institutionen wie die Edhi-Stiftung decken selbst in Großstädten wie Karatschi nur kleine Gebiete ab. Auf dem Land werden Verstorbene ohnehin meist informell im Familienkreis beigesetzt.

Nicht für jedes einzelne Extremereignis gibt es sogenannte Attributionsstudien, die den Einfluss des Klimawandels konkret untersuchen. Dort aber, wo solche Studien durchgeführt wurden, ist das Ergebnis eindeutig: Der Klimawandel hat die Ereignisse wahrscheinlicher und heftiger gemacht. Allein die Frühjahreshitzewelle, die dem Hochwasser von 2022 vorausging, ist laut einer Untersuchung der internationalen Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) durch den Klimawandel etwa 30-mal wahrscheinlicher geworden. Der Begriff „Extremereignis“ verliere in Pakistan, so Ahmad, zunehmend an Schärfe. „Hochwasser und Hitzewellen sind mittlerweile so häufig, dass wir von einer neuen Normalität sprechen müssen.“

Am Kopfende eines langen Konferenztischs in Islamabad sitzt Fauzia Bilqis Malik – eine kleine Frau in ihren Fünfzigern mit schulterlangen, schwarzen Haaren und halbgeschlossenen Augen hinter dicken Brillengläsern. Sie berät als Leiterin des Pakistanbüros der Weltnaturschutzunion IUCN die Regierung zu Umweltfragen und Klimaanpassung.

Zurückgelehnt in ihren Stuhl blickt sie müde aus dem Fenster. An den Hagelsturm und die Sturzfluten wenige Wochen später, die im vergangenen Jahr Teile der Hauptstadt unweit des kleinen IUCN-Bürogebäudes unter Wasser setzten, kann sie sich gut erinnern.

Alles verloren: Der Bauer Abdul Khaliq Leghari, hier bei einem Podium in Karatschi, fordert Schadensersatz von deutschen Firmen Foto: David Zauner

Seit Jahren sei es dasselbe Spiel, sagt sie mit rauer Stimme. „Wir versuchen, uns nach einem Extremereignis auf das nächste vorzubereiten, aber das nächste übertrifft wieder alles, was wir bisher kannten.“

Nach dem Hochwasser von 2022 habe es politisch ein Umdenken gegeben, sagt Malik. Zumindest auf dem Papier. 2023 beschloss die Regierung den ersten Klimaanpassungsplan für Pakistan. „Es gibt Fortschritte, aber es fehlt an Ressourcen.“ Aufforstungsprogramme, häufig von lokalen Gemeinschaften getragen, seien eine wichtige Strategie, um Böden zu stabilisieren und lokale Temperaturen zu senken.

Gleichzeitig habe der Staat 450 Schutzgebiete ausgewiesen, um Abholzung einzudämmen. Doch nur für etwa 10 davon gebe es tatsächlich Mittel, um den Schutz auch durchzusetzen. Auch der Katastrophenschutz sei mittlerweile besser koordiniert und die Frühwarnsysteme seien ausgebaut worden. Der Alarm komme nun direkt aufs Handy. Doch das helfe den Menschen in Gebieten mit schlechtem Netz – von denen gebe es viele – wenig. „Es gibt viele gute Pläne und Ideen, aber in der Umsetzung passiert zu wenig.“

Es falle ihr nicht leicht, das auszusprechen, sagt Malik, aber für einige Regionen gebe es möglicherweise keine wirksame Anpassung mehr. „Die einzige echte Lösung wäre, die Emissionen jetzt zu beenden“, fügt sie achselzuckend hinzu. Diese bittere Aussicht findet sich auch in der Klimaanpassungsstrategie: „Sollten sich die aktuellen Trends fortsetzen, könnten weite Teile des Landes unbewohnbar werden.“

Der britische Klimaforscher Tim Lenton hat dazu gemeinsam mit Kol­le­g:in­nen den Begriff der „menschlichen Klimanische“ geprägt. In der Biologie beschreibt eine ökologische Nische die Umweltbedingungen, unter denen eine Art dauerhaft überleben kann. Laut Lenton geraten wegen des Klimawandels immer größere Regionen außerhalb jener klimatischen Bedingungen, unter denen sich menschliche Gesellschaften über Jahrtausende entwickeln konnten.

Wir versuchen, uns nach einem Extremereignis auf das nächste vorzubereiten, aber das nächste übertrifft wieder alles, was wir bisher kannten

Fauzia Bilqis Malik, Weltnaturschutzunion IUCN

Das bedeute nicht zwingend vollständige Unbewohnbarkeit, sagt Lenton, der ebenfalls in Exeter forscht. Aber das Leben außerhalb dieser menschlichen Klimanische sei nur noch eingeschränkt möglich.

Lenton: „Gebiete, die das ‚heiße Ende‘ der menschlichen Klimanische verlassen, lassen höchstens noch eine geringe Bevölkerungsdichte zu und tödliche Temperaturextreme werden häufiger.“ Bei einer Erwärmung um 3 Grad bis Ende des Jahrhunderts, wie sie laut Weltklimarat IPCC bei Fortschreibung der gegenwärtigen Politik zu erwarten ist, liegen weite Teile Indiens und Pakistans außerhalb dieser menschlichen Klimanische. Bei 1,5 Grad Erwärmung ist das betroffene Gebiet etwa sechsmal kleiner.

„Teile von Sindh im Südosten Pakistans, einschließlich der Millionenstadt Hyderabad, verlassen diese menschliche Klimanische allerdings selbst dann“, so Lenton. Für reiche Bevölkerungsgruppen, die es sich leisten könnten, ihre Häuser zu kühlen sowie Wasser und Nahrungsmittel zu importieren, sei eine Anpassung grundsätzlich möglich. Für den Großteil der Menschen vor Ort gelte das allerdings nicht.

Extrem trocken: Dürre im Südosten Pakistans Foto: David Zauner

Zurück auf der Bühne in Karatschi richtet sich Landwirt Abdul Khaliq Leghari an zwei deutsche Unternehmen, RWE und Heidelberg Materials. Seine Familie und viele andere in Pakistan würden unter den Folgen von Emissionen leiden, die fossile Unternehmen weltweit verursachen – auch Konzerne wie diese beiden aus Europa. Unterstützt von mehreren Nichtregierungsorganisationen haben Leghari und weitere 38 Bäue­r:in­nen deshalb im Dezember Klage gegen die Konzerne eingereicht. Sie fordern Schadenersatz für ihre Ernteausfälle.

Die Argumentationskette: Als zwei der größten Emittenten weltweit haben die beiden Konzerne die Klimakrise und damit das Hochwasser von 2022 in Teilen mitzuverantworten. Zumal beide Konzerne nachweislich seit Jahrzehnten über die Folgen ihrer Treibhausgasemissionen Bescheid wissen. Es ist der Versuch, Verantwortung juristisch zu erzwingen.

Es gehe nicht zuletzt darum, einen Präzedenzfall zu schaffen, so Karin Zennig. Bis das Verfahren abgeschlossen ist, dürften jedoch Jahre vergehen. Schnelle Hilfe für die Betroffenen ist daher nicht in Sicht. Die Zusammenarbeit von Gewerkschaften, Entwicklungsorganisationen und Dorfgemeinschaften habe aber, so die Südasienexpertin, schon jetzt zu einem erheblichen Wissenstransfer geführt.

Auch Afia Salam ist an diesem Tag vor Ort. Die Journalistin moderiert ein Panel zwischen Bäuer:innen, NGO-Vertreter:innen und Fachleuten. Auch Mi­nis­te­r:in­nen waren eingeladen, haben allerdings kurz zuvor ihre Teilnahme abgesagt.

Der Boden stürzt ein: Schäden nach verheerender Flut im Swattal, Pakistan 2022 Foto: Ahmad Kamal/imago

Wer sich in Pakistan mit der Klimakrise beschäftige, wisse, wie düster die Aussichten seien, sagt Salam. Hoffnung schöpfe sie aus Basisbewegungen wie jener der Bäuer:innen. „Wir können nicht nur auf Regierungen setzen. Und die internationale Klimadiplomatie ist, wie 30 weitgehend ergebnislose Klimagipfel zeigen, gescheitert.“ Nun aber entstünden zunehmend Bewegungen von Arbeiter:innen, Bäue­r:in­nen und jungen Menschen, die begreifen, was geschieht – und ihren Zorn auf die Straße tragen.

„Ich nähere mich der 70“, sagt sie. „Ob ich Hoffnung habe oder nicht, spielt keine Rolle. Aber solange junge Menschen noch Hoffnung haben, gibt es eine Chance.“

Die Veranstaltung endet mit einer Demonstration. Eine kleine Menschentraube schiebt sich durch die Straßen Karatschis, vorbei an Menschen, die im Straßenstaub liegen, am Rand des glühenden Asphalts.

Die Wut kocht hoch: Bäuer:innen, NGO-Vertreter:innen und Ge­werk­schaft­e­r:in­nen in Karatschi fordern Klimagerechtigkeit Foto: David Zauner

Seit Jahren wächst Karatschi schneller als seine Straßen, Abwassersysteme und das Stromnetz. Offiziell leben hier in der Stadt am Indischen Ozean 20 Millionen Menschen, einige Schätzungen gehen von deutlich über 30 Millionen aus. Jede Dürre und jedes Hochwasser verstärkt den Druck auf die Stadt und treibt neue Fluchtbewegungen vom Land in die ohnehin überlasteten Viertel.

Abdul Khaliq Leghari und die anderen Bäue­r:in­nen werden später noch den Heimweg antreten. Mehrere Stunden Zugfahrt durch eine flache, ausgetrocknete Landschaft.

Ihre Felder liegen in der Nähe einiger der heißesten Städte Pakistans: Jacobabad, Dadu und Larkana. Wie lange das Leben dort noch möglich sein wird, kann niemand mit Sicherheit sagen. Alle drei Städte liegen in Regionen, die selbst bei einer Erderwärmung von 1,5 Grad aus der menschlichen Klimanische fallen.

Wie extrem die Bedingungen schon heute sind, zeigte ein Rekordwert im vergangenen Sommer: In Jacobabad wurden Mitte Juni kurz nach Mitternacht noch 50,4 Grad Celsius gemessen.

Eine überflutete Landschaft in Pakistan

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