Corona: Berliner Clubs in Not: „Das war nie ein tolles Businesskonzept“

Corona gefährdet die ohnehin bedrohten Clubs. Sage-Club-Betreiber Sascha Disselkamp sagt, die Clubkultur sei zu wichtig, um zu verschwinden.

Sage-Betreiber und Clubcommission-Gründer Sascha Disselkamp Foto: Nicholas Potter

taz: Herr Disselkamp, seit 1997 betreiben Sie das Sage. Ist die Corona-Pandemie die schlimmste Krise in dieser Zeit?

Sascha Disselkamp: Definitiv, so etwas gab es noch nie. Und nach der Krise sind die Clubs wahrscheinlich die Letzten, die wieder aufmachen dürfen. Was das in einigen Monaten für unsere Miet- und Darlehensverträge bedeutet, weiß noch kein Mensch. Wir müssen damit rechnen, dass wirklich viele Objekte gekündigt werden. Es gab aber schon andere Krisen in meiner Zeit. 2008 wurden das Rechenzentrum und der Funkpark in der Nalepastraße von einem Tag auf den anderen gekündigt. Drei Monate später sind die Bagger angerückt. Das ist heftig, zu sehen, wie ein Ort einfach abgerissen wird, den du mit Liebe und Leidenschaft aufgebaut hast.

Wie lange kann der Sage Club angesichts der aktuellen Situation überleben?

Gar nicht. Es ist eigentlich schon ab April unklar, wie die Miete gezahlt werden soll. Wir sind auf Kante genäht. Das war nie ein tolles Businesskonzept. Selbst wenn man denkt, dass das KitKat doch immer voll war, sieht man nicht, was für ein Aufwand dahintersteht.

Als Fetischclub ist das KitKat für enge Körperkontakte bekannt. Hat der Club mit Vorurteilen zu kämpfen?

Es gab vor längerer Zeit einen Meningitis-Fall hier. Da hat irgendjemand vom Bezirksamt Reinickendorf angerufen, weil ein Patient 14 Tage davor im KitKat war. Dann gab es einen riesigen Medienaufriss. Wenn der bei Aldi oder im Ritz-Carlton gewesen wäre, hätte es keinen interessiert. Es ist aber spannend, über einen Fetischclub zu berichten und den Namen KiKat in der Schlagzeile zu haben. Durch diese Geschichte waren alle ein bisschen vorgewarnt.

Sie sind auch im Vorstand der Clubcommission, die mit der Initiative Reclaim Club Culture die Kampagne „United We Stream“ gestartet hat. Jeden Abend legen DJs in einem anderen Club der Stadt auf, die publikumslose Party wird live im Internet übertragen. Wie sind die Reaktionen?

Wir sind total überrascht und happy, mit so einem Erfolg hätten wir nicht gerechnet. Ich finde es auch super, dass die Streams auf Arte gezeigt werden. Jetzt ist die Clubkultur für alle sichtbar, die sich gefragt haben, was das eigentlich ist. Allein auf YouTube haben wir jeden Tag zwischen 50.000 und 120.000 Besucher*innen.

1964 geboren, betreibt seit 1997 den Sage Club und gründete 1998 die Clubcommission, einen Interessenverband der Berliner Clubszene, in deren Vorstand er ist.

Die Zuschauer*innen werden im Rahmen der Kampagne aufgefordert, Geld für die Clubszene zu spenden. Wie werden die Erlöse verteilt?

Das Geld wird nach einem Schlüssel verteilt. Darüber entscheidet eine sechsköpfige Jury, die mit der Clubcommission oder Reclaim Club Culture nichts zu tun hat. Acht Prozent gehen an einen Stiftungsfonds für zivile Seenotrettung. Wenn man Bilder von Lesbos sieht, weiß man, dass andere Menschen richtige Probleme haben – und das ist unerträglich.

Das Clubsterben war schon vor Corona auf der Tagesordnung des Bundestags. In Anträgen von Linken, Grünen und FDP werden unterschiedliche Maßnahmen gefordert, von einer vereinfachten Bürokratie bis hin zu Kulturschutzgebieten. Was würde helfen?

Da bin ich mir nicht so sicher, weil die Politik nicht allzu viele Möglichkeiten hat. Wenn ein privater Eigentümer vorhat, ein Gelände zu verkaufen, dann ist das sein gutes Recht. Vielleicht wäre die Abschaffung des Kapitalismus die beste Maßnahme. Diese Verwertungslogik müsste eingeschränkt werden. Museen werden ja auch nicht danach bewertet, ob die Fläche nicht lukrativer zu bewirtschaften wäre. An die Stelle der Neuen Nationalgalerie könnte man eine super Tankstelle hinbauen. Das würde mehr Rendite bringen. Würde aber keiner machen. Ähnlich wünsche ich es mir für diese verrückten Orte, die wir noch haben. Es sind nicht mehr so viele übrig.

Viele renommierte Clubs der Stadt entstammen einer Zeit, in der Berlin von leerstehenden Fabrikruinen und postindustriellen Brachen geprägt war. Wie kam es damals dazu, dass hier ein Club entstand?

Die Räume waren Teil des Geisterbahnhofs Heinrich-Heine-Straße. Man konnte von einem Teil Westberlins über acht geschlossene DDR-Stationen wie diese in einen anderen Teil fahren. Auf jedem Gleis standen Grenzschützer mit Kalaschnikows. Der Club war deren Aufenthaltsraum. Als die Mauer schon offen war, es aber die DDR-Regierung noch gab, konnten drei Jungs aus der Clubszene eine Grundpacht für 50 Jahre abschließen. Am nächsten Tag war die erste Party hier drin. Der Club hieß zunächst die Escobar, dann Walfisch und Boogaloo. 1997 ist das Sage eingezogen, 2007 das KitKat. Wer weiß, was es noch wird, wenn man es lässt.

Mittlerweile ist ein Münchner Investor Eigentümer eines Großteils der Immobilie, in der sich das Sage befindet. Neulich sorgte die Schlagzeile „KitKatClub schließt“ für internationales Medienecho. Was ist passiert?

„Museen werden ja auch nicht danach bewertet, ob die Fläche nicht lukrativer zu bewirtschaften wäre“

Unser Mietvertrag verlängert sich automatisch um fünf Jahre, wenn er nicht vor Ablauf gekündigt wird. Vergangenes Jahr ist mir persönlich die Kündigung überreicht worden, mit der Bitte, den Laden besenrein zu übergeben. Erst hieß es, der Eigentümer wolle sein Grundstück verkaufen, doch das scheint mittlerweile vom Tisch. Er verhandelt mit dem KitKat über einen neuen Vertrag, es gibt aber noch kein Ergebnis. Unser Vertrag hier endet am 31. März.

Dafür wirken Sie auffällig entspannt. Haben Sie keine Angst um die Zukunft des Ladens?

Ich habe keine Angst. Es findet sich immer ein Weg. Das ist ein wichtiger Ort hier. Es wird einen internationalen Aufschrei geben, wenn jemand hier mit einem Bagger kommt und das abreißt, um hier irgendein scheiß Hotel hinzubauen.

Haben Sie für das Sage Soforthilfe vom Senat beantragt?

Für den Sage Club habe ich keine Hilfe beantragt. Dafür kommen wir nicht infrage, da wir mehr als zehn Mitarbeiter haben.

Ist der Sage Club too big to fail?

Die gesamte Clubkultur ist zu wichtig, um sang- und klanglos zu verschwinden. Wenn mir jemand 1997 gesagt hätte, euren Club gibt es 25 Jahre lang, hätte ich das für Quatsch gehalten. Wir hatten leere Taschen und große Klappen. Wir sind mit unseren Träumen hausieren gegangen und haben diesen wunderbaren Ort verwandelt. Wir leben immer noch in der freiesten, wildesten Stadt. Die ist zwar lange nicht mehr so wild, wie sie mal war, aber wir werden weiterhin unseren Irrsinn irgendwo platzieren. Deswegen mache ich mir keine Sorgen.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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