piwik no script img

Breitner und die Verbandsliga WestfalenAlaba-Ersatz aus Wanne-Eickel

Dortmund fürchtet die Bayern und Paul Breitner hat auf ein Statement des BVB-Geschäftsführers reagiert. Für einen Spieler aus Wanne-Eickel hat das Folgen.

BERLIN taz | Es ist überraschend Bewegung in den Transfermarkt der Fußball-Bundesliga gekommen: Seyan Cetinkaya vom DSC Wanne-Eickel bietet sich dem FC Bayern München als Linksverteidiger an. Er bezieht sich auf eine Äußerung Paul Breitners, Markenbotschafter des derzeit weltbesten Vereins. „Der FC Bayern kauft Spieler, um sich zu verbessern. Wenn wir besser werden wollen, meinen Sie, wir können dafür den linken Verteidiger aus Wanne-Eickel holen?“

Der ehemalige Mao-Fan Breitner bezog sich auf die Dortmunder Kritik an der Transferpolitik der Bayern. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke fürchtet nämlich, dass die Münchner den BVB „zerstören“ wollen, indem sie ihnen Spieler wie Mario Götze und Robert Lewandowski wegkaufen.

Cetinkaya, der mit seinem Verein im Mittelfeld der Verbandliga Westfalen rumdümpelt, kann sich eine Anstellung bei Bayern durchaus vorstellen: „Wenn sich David Alaba verletzt, springe ich gerne ein. Warum nicht, ne“, sagte er dem Magazin für Fussball & Humor Fums.

Immerhin hat der 25-Jährige in der Jugend mit gestandenen Bundesligaspielern wie Mesut Özil und Benedikt Höwedes zusammengespielt. Außerdem hat der DSC Wanne-Eickel den 49-fachen türkische Nationalspieler Yildiray Baştürk hervorgebracht.

Das Einfachste wäre, Breitner käme einfach mal vorbei, sagt Cetinkaya. Sollte das mit dem Wechsel zu den Bayern wider Erwarten nicht klappen, könnte er sich alternativ auch ein Freundschaftsspiel gegen die Münchner vorstellen.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

1 Kommentar

 / 
  • K
    Knut

    Eine Minute meines Lebens ...

     

    Könnte man so auch auf der GMX-Startseite lesen.