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Brand in FlüchtlingsunterkunftToter nach Feuer in Saalfeld

Wieder hat es in einer Flüchtlingsunterkunft in Thüringen gebrannt. Ein Mann aus Eritrea wurde tot aufgefunden. Die Brandursache ist noch ungeklärt.

rtr/dpa | Bei einem Feuer in einer Asylbewerberunterkunft im thüringischen Saalfeld ist Polizeiangaben zufolge am Montag ein Mensch ums Leben gekommen. Die Brandursache sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen liefen.

Die Leiche des jungen Mannes sei in einer brennenden Wohnung einer Gemeinschaftsunterkunft entdeckt worden. Sie soll am Dienstag obduziert werden. Laut Polizei muss neben der genauen Todesursache die Identität des Mannes noch abschließend geklärt werden. Die Ermittler vermuten, dass es sich bei dem Toten um einen 29 Jahre alten Eritreer handelt.

Wie der Radiosender „MDR Thüringen“ gestern Abend auf seiner Onlineseite unter Berufung auf die Polizei berichtete, wurde die Feuerwehr von einer Sozialarbeiterin alarmiert. Es gebe derzeit keine Hinweise auf einen Brandanschlag, sagte eine Polizeisprecherin.

Die Feuerwehr wurde den Angaben zufolge gestern in die stark verqualmte Wohnung der Asylbewerberunterkunft im Stadtteil Beulwitz gerufen. In der Wohnung hätten die Feuerwehrleute dann den leblosen Körper entdeckt. Die anderen Bewohner auf der Etage der Unterkunft seien in Sicherheit gebracht worden.

In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland gegeben. Die Sicherheit der Flüchtlinge stellt die Behörden vor immer größere Herausforderungen: In diesem Jahr wurden bis Ende September nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) mehr als 430 Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte verzeichnet. Das sind mehr als doppelt soviel wie im gesamten vergangenen Jahr.

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