Bewegung Berlin: Rassismus verlernen

Week of Action: Kolumnistin Désirée Fischbach hat Veranstaltungen zu Anti-Rassismus zusammengetragen, darunter eine Keynote von Tupoka Ogette.

Protestierende auf einer Demonstration gegen Rassismus in Berlin 2019

Unteilbar-Demonstration in Berlin nach dem rechten Terroranschlag in Halle im Oktober 2019 Foto: Leonhard Lenz

BERLIN taz | „I can't breathe“ diese Worte sind nach dem brutalen Mord an George Floyd in den USA durch einen Polizisten überall zu lesen. Rassismus ist tradiert und weitreichend und offensichtlich sind wir auch im Jahre 2020 noch Lichtjahre davon entfernt Black lives matter / Schwarze Leben zählen zu leben. Ein Gefühl von Wut, Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit im Falle einer so tief verwurzelten Begebenheit stellt sich schnell ein.

Dabei ist es umso wichtiger aus dieser ohnmächtigen Passivität mit Schwung heraus zu treten und zuzusehen, was jede:r einzelne von uns tun kann. Unter dem Titel „By Bye Happyland. Rassismus besprechbar machen“ gibt es eine von der Universität Stuttgart organisierte öffentliche Veranstaltung via Zoom, mit Tupoka Ogette, einer Rassismus-Expertin, Aktivistin und Autorin des Buches “exit RACISM“- rassismuskritisch denken lernen“.

Die Online Keynote soll, mit anschließender Fragerunde, folgende Themen aufgreifen: Abwehrmechanismen von Happyland, Rassismus in Deutschland und an der Universität. Um bei der Keynote dabei sein zu können, sollte man sich laut Veranstalter bis zum 3. Juni, 18 Uhr anmelden. Die Plätze sind begrenzt. Eine Zoom Registrierung ist Voraussetzung. Unter folgendem Link kann man sich anmelden und erhält eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Webinar (Donnerstag, 4. Juni, 12-13:30 Uhr).

Grün gegen Rechts in den Berliner Bezirken bietet eine Online Veranstaltung mit dem Titel „Die Krise trifft nicht alle gleich hart – Corona und Rassismus“. June Tomiak, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der Grüne Fraktion Berlin, ist Moderatorin der Veranstaltung und möchte den Fokus auf verschiedene Phänomenbereiche im Zusammenhang mit Rechtsextremismus in unterschiedlichen Berliner Bezirken richten.

Online statt Print: Weil der taz plan in der gedruckten Ausgabe der taz wegen des Corona-Shutdowns bis auf Weiteres eingestellt wurde, erscheint hier nun jeden Donnnerstag ein Text vom „taz plan im exil“.

Als Gäste werden ein Vertreter von Amaro Foro e.V., dem transkulturellen Jugendverband von Roma und Nicht-Roma, und ein Vertreter der Initiative „Asian Voices Europe“ da sein. Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchtet, schickt eine Mail an buero.tomiak(a)gruene-fraktion-berlin.de und erhält dann die Einwahldaten zum Webinar (Sonntag, 7. Juni, 16-17:30 Uhr).

Eine öffentliche Online-Veranstaltung der Grünen Jugend Tübingen widmet sich der Frage: „Rassismus: Wo er herkommt und warum er tötet“. Beleuchtet werden sollen Herkunft und Erscheinung von Rassismus und welche Konsequenzen er für betroffene Menschen hat. Das Hauptaugenmerk soll vor allem darauf gelegt werden, wie man gute antirassistische Arbeit machen kann. Gesprächspartnerin ist Elisabeth Okunrobo. Zum Zoom-Webinar gelangt man hier: https://us02web.zoom.us (Montag, 8. Juni, 18-20 Uhr).

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Jahrgang 1984, Magistra Artium Kunstgeschichte/ Theaterwissenschaft, FU zu Berlin. Tätig für die taz seit 2011, Digitale Transformation.

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