Warum wurden Angehörige so spät und falsch informiert? Warum galt die Tat schnell als unpolitischer „Amoklauf“? Warum dauerte die Anerkennung als rassistisch dreieinhalb Jahre? 4–5 Ausgabe vom 22.7.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Keine Stimme für die AfD Brandmäuerchen im Schloss von Regensburg: SchlagersängerinVicky Leandros weigert sich, vor Alice Weidel aufzutreten, und bewirkt die Ausladung der AfD-Chefin. Warum die Festspiele der rechtsoffenen Gloria von Thurn und Taxis trotzdem gruselig bleiben13 Ausgabe vom 23.7.2025, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Mia san mehr In München demonstrierten am Wochenende 320.000 Menschen gegen rechts – so viele wie nie zuvor. Auch die Eintritte in linke Parteien nehmen zu. Doch was bringt das alles für die Wahlen?3, 4 Ausgabe vom 10.2.2025, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Nur zwei kleine Unfälle Die Ampel nach dem Rechtsruck bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen: Kanzler Scholz bleibt trotz der schmerzhaften Niederlagen seiner SPD ruhig wie immer und hält an Innenministerin Faeser fest. Auch FDP und Grüne lecken erst mal ihre eigenen Wunden4–7, 12 Ausgabe vom 10.10.2023, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Editorial von Andreas Rüttenauer zum Bayern-Dossier Brutale Zeiten – aber es geht auch anders Von Andreas Rüttenauer Ausgabe vom 29.9.2023, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Umgang mit der Aiwanger-Affäre Präzise Anklage, bitte Kommentar von Lukas Wallraff Weder Aiwanger noch Ministerpräsident Söder fanden richtige Worte in der Flugblatt-Affäre. Doch auch Aiwangers Kritiker machten Fehler. 4.9.2023
Aiwanger mit braunem Auge davongekommen „Das Ganze ist in der Tat 35 Jahre her“: Bayerns Ministerpräsident Söder lässt seinen Vize trotz ungeklärter Fragen zu dem antisemitischen Hetzblatt aus dessen Schulzeit weitermachen. Eine Entlassung wäre „nicht verhältnismäßig“, sagt der CSU-Chef und will die Koalition mit den Freien Wählern fortsetzen3 Ausgabe vom 4.9.2023, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Söders Aiwanger-Treue Es geht um Macht, nicht um Moral Kommentar von Dominik Baur Söder hält am Freie-Wähler-Chef fest, weil er ihn nach der Bayernwahl braucht. Um die Sache ging es bei der Flugblatt-Affäre längst nicht mehr. 3.9.2023
25 Fragen an Aiwanger Bayerns Ministerpräsident lässt seinen Vize Hubert Aiwanger trotz des „ekelhaften und widerlichen Hetz-Flugblatts“ aus dessen Schulzeit vorerst weitermachen, will ihm aber 25 Fragen stellen.3 Von Dominik Baur Ausgabe vom 30.8.2023, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Affäre um Nazi-Flugblatt Aiwanger muss gehen Gastkommentar von Claus Leggewie Die heutigen Hetztiraden Aiwangers wiegen schwerer als seine Jugendsünden. Er sollte wegen seiner demokratiefeindlichen Gesinnung abtreten müssen. 29.8.2023
Hubert Aiwanger und das Nazi-Pamphlet Die Unschuld längst verloren Kommentar von Dominik Baur Auch wenn das widerliche Flugblatt nicht von Hubert Aiwanger verfasst worden ist, bleiben zu viele Fragen. Eine Entschuldigung hingegen fehlt. 27.8.2023
Viel Bewegung, kein Frieden Münchner Unsicherheitskonferenz: Draußen linke und rechte Demos für und gegen Waffenlieferungen an die Ukraine, drinnen Diskussionen über Panzer, Rüstungsetats und Streumunition2, 4–5, 11 Ausgabe vom 20.2.2023, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Wer ist noch im Untergrund? Vor einem Jahr fielen die Urteile im NSU-Prozess. Doch bis heute ist vieles ungeklärt. Nach dem Mord an Walter Lübcke bei Kassel stellen Angehörige der Opfer aufs Neue die Frage: Wer half dem rechtsextremen Terrortrio noch und wurde nicht entdeckt?3 Von Bert Schulz Ausgabe vom 11.7.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Jahrestag des NSU-Urteils Nichts ist geklärt Kommentar von Konrad Litschko Der Fall Lübcke hat eine schwärende Wunde wieder aufgerissen. Rechtsextremisten können auch ein Jahr nach dem Schuldspruch weiter Angst verbreiten. 11.7.2019
Es bleibt die Unsicherheit ENVER ȘİMȘEK Blumenhändler,ermordet am 9. September 2000 in NürnbergABDURRAHIM ÖZÜDOǦRU Schneider,ermordet am 13. Juni 2001 in NürnbergSÜLEYMAN TAȘKÖPRÜ Gemüseverkäufer,ermordet am 27. Juni 2001 in HamburgHABİL KILIÇ Gemüsehändler,ermordet am 29. August 2001 in MünchenMEHMET TURGUT Imbissmitarbeiter,ermordet 25. Februar 2004 in RostockİSMAİL YAȘAR Imbissbetreiber,ermordet am 9. Juni 2005 in NürnbergTHEODOROS BOULGARIDES Schlüsseldienstbetreiber,ermordet am 15. Juni 2005 in MünchenMEHMET KUBAȘIK Kioskbetreiber,ermordet am 4. April 2006 in DortmundHALİT YOZGAT Internetcafébetreiber,ermordet am 6. April 2006 in KasselMICHÈLE KIESEWETTER Polizistin,ermordet am 25. April 2007 in Heilbronn3,4,5,10 Ausgabe vom 12.7.2018, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kommentar Schlusswort im NSU-Prozess Beate Zschäpes verpasste Chancen Kommentar von Christian Rath Der Hauptangeklagten nimmt man die Opferrolle nicht ab. Alles andere als eine Verurteilung wegen zehnfachen Mordes wäre eine Überraschung. 3.7.2018
Tödliche Gefahr durch kriminelle Ausländer REICHSBÜRGER Sie wollen der Bundesrepublik nicht angehören, weil sie diesen Staat ablehnen. Sie leben in ihrer eigenen Welt voller Verschwörungs-theorien und Waffen. In Franken steht jetzt ein mutmaßlicher Reichsbürger wegen Polizistenmordes vor Gericht – und bestreitet eine Tötungsabsicht ▶SEITE 3 Ausgabe vom 30.8.2017, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kommentar Reichsbürger-Prozess Die Gefahr ist nicht gebannt Kommentar von Malene Gürgen Reichsbürger wurden lange unterschätzt. Zwischen ihnen und der Polizei soll es Verstrickungen geben. Eine Aufarbeitung gibt es nicht. 29.8.2017
Die neue Antifa JUSTIZ Lange Haftstrafen für Mitglieder der rechtsextremen „Oldschool Society“ – wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung und Planung von Anschlägenauf Flüchtlinge. Der Chef der Innenministerkonferenz sprichtvon einem „starken Signal des Rechtsstaats“. Wie das Münchner Oberlandesgericht das Urteil begründete ▶SEITE 2 Ausgabe vom 16.3.2017, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kommentar Urteil „OldSchool Society“ Endlich wird gesehen, was ist Die Behörden haben den Rechtsterrorismus lange ignoriert. Die Bundesanwaltschaft scheint aber entschlossen zu sein, härter vorzugehen. Von Sabine am Orde 15.3.2017