Der Reporter Chen Yongzhou sitzt in China in Haft, weil er angeblich gezielt schlecht über eine Firma berichtete. Nun hat er ein Geständnis abgelegt. Wurde Druck ausgeübt?
Der Reporter Chen Yongzhou wurde in China verhaftet, weil er kritisch über ein mächtiges Unternehmen schrieb. Die Zeitung, für die er arbeitet, will das nicht hinnehmen.
Nicht nur über „taz“-Autorin Andrea Röpke und andere sammelte der Verfassungschutz jahrelang Daten. Laut „Spiegel“ traf es noch mehr Journalisten als bekannt.
Barrett Brown hat geheime Informationen über private US-Sicherheitsfirmen veröffentlicht. Deshalb könnte er den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen.
Der Journalist Eric Ohena Lembembe warnte öffentlich vor „schwulenfeindlichen Schergen“. Und zahlte einen hohen Preis. Der Kameruner wurde gefoltert und getötet.
Er war mehr als ein Theoretiker: Der Popautor und taz-Mitarbeiter Tim Stüttgen ist tot. Zuletzt hatte er ein Buch über den Jazzmusiker Sun Ra verfasst.
Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar mahnt, dass Journalisten aufpassen sollten: Online gespeicherte Namen und Texte unterliegen nicht dem Quellenschutz.
Das Münchener Oberlandesgericht hat für den Prozess gegen Beate Zschäpe eine Videoanlage angeschafft. Doch die Bilder werden nicht in einen Nebensaal übertragen.
In letzter Minute hat die Zeitung „Sabah“ Beschwerde gegen die Platzvergabe im NSU-Prozess eingereicht. Hat sie Erfolg, verschiebt sich vielleicht der Prozessauftakt.
In Syrien sind am Freitag vier italienische Journalisten entführt worden – in unmittelbarer Nähe der türkischen Grenze. Das Gebiet werde von Rebellen kontrolliert.