Schutzlos im Amt Ein Bürgermeister im Rheinland fühlt sich so stark von Rechtsextremen bedroht, dass er einen Waffenschein machen will. Andere LokalpolitikerInnen legen aus Angst ihr Amt nieder6 Ausgabe vom 13.1.2020, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
„Mama, es tut mir wirklich sehr leid. Mein Weg ins Ausland ist gescheitert. Ich liebe dich so sehr. Ich sterbe, denn ich kann nicht mehr atmen. Entschuldige, Mama“Kurznachricht von Pham Thi Tra Mykurz vor ihrem Tod am 22. Oktober 2019 Sie hofften auf ein besseres Leben und fanden einen grausamen Tod: Auf ihrer Überfahrt nach Großbritannien erstickten 39 VietnamesInnen in einem Kühlcontainer. Die taz hat ihre letzte Reise rekonstruiert3–5 Ausgabe vom 7.1.2020, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
„Ich will nicht sterben“ In der Türkei haben Männer im Jahr 2019 mindestens 318 Frauen getötet. Auf Twitter und auf der Straße kämpfen Frauen gegen die Männergewalt. Ihre Wut ist groß. Von Beyza Kural Ausgabe vom 28.12.2019, Seite I, taz gazete Download (PDF)
Neue olympische Disziplin:Die Opferrolle Russlands Regierung ist sauer. Das Land wurde wegen chronischen Dopings für die nächsten Sportgroßereignisse gesperrt. Wie russische Sportler:innen trotzdem bei der Fußball-WM und bei Olympia antreten können19 Ausgabe vom 10.12.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Russland von Weltsport ausgeschlossen Weltspitze im Doping Kommentar von Markus Völker Der russische Sportbetrug im Jahr 2019 ist ein Erbe der Sowjetunion. Die Wada tut gut daran, das zu bekämpfen. 9.12.2019
Krise zwischen Berlin und Moskau Nächster Punkt? Ukraine! Kommentar von Barbara Oertel Die diplomatische Krise zwischen Berlin und Moskau kommt zur Unzeit. Denn bald wird wieder über einen Krieg verhandelt. 4.12.2019
Mord an Journalistin auf Malta: „Wir wollen Gerechtigkeit für meine Schwester“ Es sei unerträglich, dass Maltas Premier Muscat immer noch im Amt ist, sagt Corinne Vella, die Schwester der ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia, i m taz-Interview 3 Ausgabe vom 4.12.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kneipe, Wein, K.O.- Tropfen? Ein Fremder lädt sie abends auf ein Glas Wein ein – danach kann sie sich an nichts mehr erinnern. Am nächsten Tag erfährt sie, dass der Mann Sex mit ihr hatte. Sie zeigt ihn wegen Vergewaltigung an. Hier erzählt sie ihre Geschichte 20–22 Ausgabe vom 30.11.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Geschlechtsspezifische Gewalt Frau zu sein ist gefährlich Kommentar von Patricia Hecht Männer bringen Frauen um, weil diese das patriarchale Rollenbild nicht erfüllen. Gewalt gegen Frauen gehört ins öffentliche Bewusstsein. 25.11.2019
Aufstehen gegenMännergewalt Hundert-tausende gehen am Welttag gegen Gewalt an Frauen auf die Straße. Sie fordern: Endlich mehr Schutz!3 , 11 Von Sunny Riedel Ausgabe vom 25.11.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Vom Mob zur Terrorzelle Acht Neonazishaben sich mit den Chemnitzer Straßenkrawallen radikalisiert und in Chatprotokollen zum Bürgerkrieg verabredet. Heute beginnt der Prozess gegen sie. Vorwurf der Anklage: Terrorismus3 Ausgabe vom 30.9.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Getötet, weil er schwul war? Drei junge Männer schlagen einen ihrer Freunde so lange, bis er stirbt. Sie sind der Polizei als Neonazis bekannt. Trotzdem erkennt das Gericht keine politische Tat20–22 Ausgabe vom 7.9.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Urteil im Chemnitz-Prozess Kein Mittel gegen den rechten Mob Kommentar von Malene Gürgen Ein Urteil soll Klarheit bringen – im Chemnitz-Prozess gelingt das nicht. Es steht der Verdacht einer politisch motivierten Entscheidung im Raum. 22.8.2019
Und wenn sie weiß gewesen wäre? Rita Awour Ojungé lebte in einem Flüchtlingsheim im brandenburgischen Wald. Im April wurde sie vermisst gemeldet. Erst im Juni fand man ihre Leiche in der Nähe des Heims. Wurde wirklich alles getan, um diesen Fall aufzuklären?8–9 Ausgabe vom 3.8.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
DNA-Analyse für die Strafverfolgung Stigmatisierung verbieten Kommentar von Christian Rath Erweiterte DNA-Analysen sollte man nicht pauschal verurteilen. Aber ihre Zuverlässigkeit müsste erstmal sichergestellt werden. 1.8.2019
Warum starb William Tonou-Mbobda? Der 34-jährige Student aus Kamerun war in einer Hamburger Klinik in Behandlung. Aus bisher ungeklärten Gründen sollte er in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie gebracht werden. Dabei sei er brutal fixiert worden, sagen Zeugen. Jetzt ermittelt die Justiz gegen drei Security-Mitarbeiter und eine Ärztin. Der Verdacht: Körperverletzung mit Todesfolge 4–5 Ausgabe vom 23.7.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Eskalation in Hongkong Verheerende Radikalisierung Kommentar von Felix Lee Auf die Forderung nach Unabhängigkeit Hongkongs wird sich Peking nie einlassen. Die autoritäre Führung würde die Proteste eher blutig niederschlagen. 22.7.2019
Jahrestag des NSU-Urteils Nichts ist geklärt Kommentar von Konrad Litschko Der Fall Lübcke hat eine schwärende Wunde wieder aufgerissen. Rechtsextremisten können auch ein Jahr nach dem Schuldspruch weiter Angst verbreiten. 11.7.2019
Wer ist noch im Untergrund? Vor einem Jahr fielen die Urteile im NSU-Prozess. Doch bis heute ist vieles ungeklärt. Nach dem Mord an Walter Lübcke bei Kassel stellen Angehörige der Opfer aufs Neue die Frage: Wer half dem rechtsextremen Terrortrio noch und wurde nicht entdeckt?3 Von Bert Schulz Ausgabe vom 11.7.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Gorilla-Schützer unterMordverdacht „Er hat versucht, mich zu töten“, sagt die 20jährige Kongolesin Denise Serubungo über Gorillaschützer Innocent Mbarunumwe. Weltweit wird der Vizechef des Virunga-Nationalparks als Retter der bedrohten Berggorillas gefeiert. Vor Ort werfen ihm viele Gewalt und Kumpanei mit Terrormilizen vor. Jetzt sitzt er im Arrest. Die taz traf im Kongo eines seiner Opfer11, 12 Von Sunny Riedel Ausgabe vom 24.6.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)