piwik no script img

Appell gegen Hunger

Ernährung Bundesregierung mahnt mehr Hilfen für Südsudan, Somalia, Nigeria und Jemen an

afp/epd | Angesichts der Hungerkrisen in Südsudan, Somalia, Nigeria und Jemen hat die Bundesregierung einen dramatischen Appell an die Weltgemeinschaft gerichtet. „Es ist Soforthilfe notwendig, um das nackte Überleben der Menschen zu sichern“, sagte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) am Mittwoch anlässlich der internationalen Konferenz „Berliner humanitärer Appell – Gemeinsam gegen Hungersnot“. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sagte, „die Hungerkrise kann uns nicht ruhig schlafen lassen“.

Konkrete Zusagen gab es bei der Konferenz nicht. Die UN hatten erst am Dienstag erneut Alarm geschlagen: Aktuell werden nach ihrer Schätzung 4,4 Milliarden US-Dollar gebraucht, um 20 Millionen Menschen in den vier Ländern vor einer Hungersnot zu bewahren. Die Geberländer haben aber erst 984 Mil­lionen Dollar bereitgestellt.

▶Ausland

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen