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Antifaschismus heißt ZusammenarbeitAus der Geschichte lernen

Der 3. Band einer Geschichte der Antifa befasst sich mit rechten Verschwörungsideologien seit Covid. Ansonsten ist weiterhin viel Vernetzung angesagt.

„Coronaleugner*innen raus ausm Kiez“: linke Demo gegen Rechtsextreme und Reichsbürger im März 2021 Foto: Fabian Sommer/picture alliance/dpa

N ach dem schweren Macheten-Angriff auf zwei 19-Jährige in Friedrichshain mutmaßlich durch Nazis demonstrierten in Friedrichshain Anfang April Hunderte Menschen gegen Rechtsextremismus. Die Bedrohung und Drohungen von rechts fühlen sich aktuell vielleicht wieder stärker und etwas realer an, dabei waren sie gar nie weg oder weniger gefährlich. Eine bedachte, klare und kollektive Haltung gegen rechts, war, ist und bleibt obligatorisch.

Beim offenen Antifa-Treffen finden sich Menschen zusammen, die solidarisch und selbstbestimmt antifaschistisch aktiv sein wollen. Ziel ist es, gemeinsame Aktionen zu planen und etwa zusammen auf Demos zu gehen. Es gibt keinen fertigen Fahrplan, jede Person, die mitwirken und sich einbringen will, ist herzlich willkommen. Es gibt vor Ort auch kalte Getränke zu kaufen und einen Kicker (Mittwoch, 15. April, Lottumstr. 10A, 19.00 Uhr).

Die Buchhandlung Schwarze Risse lädt zur Vorstellung und Diskussion des dritten Bands von Bernd Langers Trilogie zur Geschichte der Antifaschistischen Aktion ein. Teil 3 beginnt mit dem Beginn der Pandemie 2020 im verschwörungsideologischen Milieu und mit ihren rechtsextremen Akteuren, denen wiederum antifaschistische Massenmobilisierungen gegenüberstanden. Die Buchreihe will eine Grundlage zum Verständnis geben, was Antifaschismus ist und warum er eine zentrale politische Auseinandersetzung bleibt (Mittwoch, 15. April, Gneisenaustr. 2A, 20.00 Uhr).

Eine bedachte, klare und kollektive Haltung gegen rechts, war, ist und bleibt obligatorisch

Im Café ¡NO PASARÁN! in Kreuzberg gibt es eine Info- und Diskussionsveranstaltung zum gemeinsamen europäischen Asylsystem (Geas) mit Ak­ti­vis­t:in­nen vom Berliner Flüchtlingsrat. Was das Geas genau ist und was es letztendlich für Geflüchtete in Berlin zum Beispiel am Abschiebeknast am Berliner Flughafen bedeutet, soll bei der Veranstaltung besprochen werden. Das Café ist ein offener Treffpunkt für alle, die sich rechten Tendenzen in den Weg stellen wollen. Bei Kaffee und Kuchen gibt es die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung im Kiez (Sonntag, 19. April, Lausitzer Str. 22, 15.00 Uhr).

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Desiree Fischbach
Jahrgang 1984, Magistra Artium Kunstgeschichte/ Theaterwissenschaft, FU Berlin. In der taz seit 2011: Webentwicklung Abteilungsleiterin. Hauptthemen Subkultur und soziale/ politische Bewegungen in Berlin. Foto: Maximilian König
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